
Der Verein der SchulMusikSchule wurde 2008 ins Leben gerufen. Die positive Wirkung eines Musikinstruments auf die Entwicklung eines Kindes ist erwiesen, leider bietet sich nicht für jeden die Möglichkeit, nach der Schule eine Musikschule zu besuchen. Um dieses logistische Problem zu lösen, entschied man sich, die Musikschule in die Schule zu holen. Auf diese Weise können Kinder nach ihrem eigentlichen Unterricht direkt in der Schule ihr Instrument lernen, ohne zusätzlich weite Wege auf sich nehmen zu müssen.

Jing Li spielt jedoch nicht alleine, sondern wird von anderen Studenten der HMT gesanglich wie auch auf dem Klavier begleitet. Die ersten Stücke sind von Felix Mendelssohn Bartholdy und Mozart. Katharina Steinwachs singt dazu, auch sie konnte sich bereits bei dem Mehrspartenstück „Amadeus“ und bei zahlreichen Projekten der HMT auf der Bühne präsentieren und einen Namen machen.
Die Koreanerin So Young Lee wird ebenfalls als Sopranistin an der HMT ausgebildet und begleitet Jing Li mit ihrer Stimme. 2002 begann sie ihr Gesangsstudium, bereits 2005 trat sie als Solistin in Händels „Messias“ im Seoul Arts Center in Erscheinung. Besonderes Highlight des Abends sind jedoch Brahms „Ungarische Tänze“, die Jing Li gemeinsam mit Helge Aurich im Duett auf dem Klavier vorspielt. Zu Schade, dass man Ton nicht in Texten wiedergeben kann, sonst wäre das nächste Konzert der SchulMusikSchule sicher voll besetzt.