
Auch wer schon mal dort gewesen ist, wird feststellen, dass immer Bewegung auf den vier Etagen ist. Regelmäßig finden hier in den Seminarräumen Veranstaltungen, Vorträge und Sitzungen statt. Nicht nur der Ökohaus e.V. mit seinen verschiedenen Projekten, auch die anderen Mieter wie der Naturschutzbund (NABU) mit seiner Umweltbibliothek, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU), der Weltladen, der Kinderladen „Kellermäuse“ und der frisch eingezogene Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) arbeiten hier für ein besseres Miteinander zwischen Mensch, Mensch und Natur.
Das „Öko“ im Namen der Villa, die so idyllisch zwischen Wallanlagen und Rosengarten und dennoch mitten in der Stadt liegt, rührt aber nicht nur von dem Profil der Mieter her. Auch das Haus selbst wurde Mitte der 1990er Jahre unter ökologischen Aspekten umgebaut. Mit Grasdach, Korkdämmplatten, Lehmsteinen, Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren und Gasbrennwertkessel wurden bei der Sanierung der baufälligen Villa neue Maßstäbe gesetzt. Die Komposttoiletten, die ohne Wasserspülung auskommen, waren die ersten ihrer Art in einer öffentlichen, innerstädtischen Einrichtung.
Die Ökovilla in der Hermannstraße 36 
Zum Tag der offenen Tür wurden auf dem Flur neue Lampen enthüllt 
Die NABU-Geschäftsstelle verwandelte sich in eine Fledermauskastenwerkstatt 
Johanna, Emilia und Alma nehmen am ADFC Fotoshooting teil