
Mit dem Konzert im M.A.U. Club eröffnete Olli Schulz seine „Einmal Ochsentour, bitte!“ Diese wird in den nächsten Monaten noch in über 20 weiteren Städten Station machen. Das Besondere ist, dass der Musiker dieses Mal wirklich alleine unterwegs ist. Die ersten Alben erschienen zusammen mit Max Schröder, dem Hund Marie, mit dem er auch auf Tour war. Doch schon 2008 und 2010 kam Olli Schulz auf Solopfaden nach Rostock, jedoch brachte er sich damals mit Gisbert zu Knyphausen und Daantje and the golden Handwerk noch Gastmusiker mit.
Der Entertainer präsentierte zum Anfang des Konzertes viele Lieder von der neuen Platte, die im Herbst erscheinen wird. Bisher gibt es noch Unstimmigkeiten mit dem Plattenlabel, aber die sollen bis dahin geklärt sein. Vorher, schon im Sommer, soll auch endlich das erste Buch des Multitalents erscheinen. Dazu findet am 2. Juni eine Lesung in der Berliner Volksbühne statt, bei der unter anderem auch Bela B von den Ärzten als Stargast mit dabei sein wird.

Aber auch einige nachdenkliche, ernstere Lieder gibt es auf der neuen CD, so zum Beispiel „Old Dirty Man“ und „Der Mann im Regen“. Der gebürtige Hamburger bekam auch mit, dass sein Kollege Bernd Begemann vor zwei Wochen im M.A.U. war und sagte: „Aber Olli Schulz ist anders als ich. Er ist dünn. Aber dafür sieht er nicht gut aus.“ Olli kommentierte das lächelnd mit: „Bernd Begemann ist doch so dick wie ne Wassermelone. Aber ich treffe ihn übermorgen ... mitten ins Gesicht!“

Und weil Ostern war, verließ der Künstler gegen Ende des Konzertes kurz die Bühne und holte T-Shirts, die er ins Publikum warf. Dabei knallte er sich jedoch seine Gitarre gegen den Kopf, sodass er das letzte Lied „Wenn die Sonne wieder scheint“ mit einer blutenden Stirnwunde sang. „Das ist mir schon das zweite Mal passiert!“
Olli Schulz sagte: „Ich würde mit euch allen in einem Weinfass die Niagarafälle runterrauschen!“ Das musst du nicht Olli, nur einfach bald mal wiederkommen.