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Zweitbestes Umschlagergebnis in der Geschichte des Überseehafens

Zweitbestes Umschlagergebnis in der Geschichte des Überseehafens

Im Überseehafen Rostock wurden im vergangenen Jahr erneut über 30 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. „Mit 30,1 Millionen Tonnen ist es das zweitbeste Umschlagergebnis in der 65jährigen Geschichte des Überseehafens“, so Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Rostock Port. Nur im Jahr 2023 gab es mit 30,9 Millionen Tonnen Fracht ein höheres Gesamtergebnis. „Angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes sind wir mit dem Jahresergebnis 2024 sehr zufrieden, bestätigt es doch die Leistungsfähigkeit der im größten Universalhafen an der deutschen Ostseeküste tätigen Unternehmen und Behörden.“ Nach Auskunft des Rostocker Hafen- und Seemannsamtes wurden im Jahr 2024 in den anderen Rostocker Häfen wie dem Fracht- und Fischereihafen sowie Chemiehafen weitere 1,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Somit gingen in der Hafenstadt Rostock im letzten Jahr insgesamt 31,6 Millionen Tonnen über die Kaikanten. „2024 konnten mit insgesamt 3,1 Millionen Passagieren auf den Fähren und Kreuzfahrtschiffen im Überseehafen und Warnemünde rund 140.000 Reisende mehr begrüßt werden als im Vorjahr“, resümiert Jens A. Scharner, Geschäftsführer der Rostock Port GmbH. „Mit 2,57 Millionen Passagieren auf den drei Fährverbindungen von Scandlines, Stena Line und TT-Line nach Dänemark und Schweden gab es ein Plus von 30.000 Fährreisenden im Vergleich zum Vorjahr. Im Kreuzfahrthafen Warnemünde gingen 532.000 Passagiere (2023: 419.000) bei 148 Schiffsanläufen (2023: 130) von 38 Kreuzfahrtschiffen (2023: 30) an und von Bord. An 114 von 365 Tagen des Jahres 2024 legten Kreuzfahrtschiffe von 23 nationalen und internationalen Reedereien im Warnemünder Hafen an.“ Im Jahr 2024 wurden knapp 18 Millionen Euro in die Infrastruktur des Überseehafens investiert. In diesem Jahr plant Rostock Port Investitionen von über 50 Millionen Euro in die Infrastruktur und für Beteiligungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Hafens. Umschlagergebnisse im Überseehafen „Nach einem überaus starken Wachstum in den letzten zehn Jahren von rund 21 auf mittlerweile über 30 Millionen Tonnen kann sich auch der Überseehafen den Auswirkungen der schwachen Konjunkturlage nicht vollständig entziehen. Das Umschlagergebnis 2024 liegt zwar 800.000 Tonnen unter dem Rekordergebnis des Vorjahres, zeigt aber dennoch eindrucksvoll die Stärke des Universalhafens“, sagt Dr. Gernot Tesch. Insgesamt gab es im Überseehafen Rostock im vergangenen Jahr 7.580 Anläufe von Fähr- und RoRo-, Tank-, Fracht- und Kreuzfahrtschiffen (2023: 7.461). Davon entfielen 5.857 Anläufe auf Fähr- und RoRo-Schiffe (2023: 5.657). Der Schüttgutumschlag lag mit insgesamt 5,05 Millionen Tonnen elf Prozent unter dem Vorjahr. Einbußen gab es vor allem beim Umschlag von Kohle, Zement und Düngemitteln. Mit einem Jahresergebnis von 2,7 Millionen Tonnen bleibt Getreide die dominierende Schüttgutart im Überseehafen. Der Umschlag von Flüssiggütern erreichte mit 7,9 Millionen Tonnen das hohe Vorjahresergebnis. Insgesamt sechs Millionen Tonnen Rohöl wurden von Tankern über den Rostocker Ölhafen in die Pipeline nach Schwedt für die PCK-Raffinerie als Beitrag zur Versorgung Ostdeutschlands mit Tankstellenprodukten gepumpt. Mit 655.000 Tonnen lag der Umschlag von Stückgütern etwa 100.000 Tonnen unter dem Vorjahr. Während der Umschlag von Blechen und Rohren abnahm, stiegen die Umschlagzahlen bei Windkraftflügeln und Zink. Auch beim Umschlag von rollender Ladung, den Fähr- und RoRo-Gütern, konnte das hohe Vorjahresniveau von 16,5 Millionen Tonnen wieder erreicht werden. Die Zahl der auf den Fähr- und RoRo-Verbindungen von und nach Nordeuropa beförderten Lkw-/Trailer-Einheiten stieg leicht auf 517.000. Der Umschlag von Papier und Forstprodukten erhöhte sich um 16.000 auf 378.000 Tonnen. Der Fährreiseverkehr nahm im vergangenen Jahr weiter zu. Die Anzahl der zwischen Nordeuropa und Rostock beförderten Pkw und Wohnmobile erhöhte sich auf 666.000. Die Beförderung von Eisenbahnwaggons von und nach Trelleborg nahm vor allem baustellenbedingt ab: von 26.800 im Jahr 2023 auf 21.800 im vergangenen Jahr. Der Ansatz von Rostock Port, die Angebotspalette durch die Ansiedlung eines Hafenterminals für den Automobilumschlag auszuweiten, hat sich als stabilisierend für den Fähr- und RoRo-Verkehr erwiesen. Der Im- und Export von Neufahrzeugen nahm insbesondere durch die Ansiedlung des Automobillogistikers Autolink zu, von 32.000 auf mehr als 122.000 Fahrzeuge im letzten Jahr. Der Anteil rollender Fracht am Gesamtumschlag des Überseehafens Rostock betrug 55 Prozent. Die ausgewogene Verteilung zwischen horizontalem und vertikalem Umschlag ist ein Indikator für das ausgewogene Geschäftsmodell und damit die Leistungsfähigkeit des Universalhafens. Vorjahresergebnis im kombinierten Ladungsverkehr fast erreicht Einen leichten Umschlagrückgang gab es im kombinierten Ladungsverkehr (KV). Der Terminalbetreiber Rostock Trimodal (RTM) schlug mit etwa 112.000 Einheiten rund drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum um. Da noch Anfang des Jahres zweistellige prozentuale Rückgänge zu verzeichnen waren, ist das Gesamtergebnis positiv zu werten. „Nach vielen Wachstumsjahren ist der leichte Rückgang auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld, Baumaßnahmen im nahen und entfernteren Hinterland, aber auch auf gestiegene Energie- und Trassenpreise sowie die verbesserte Fahrerverfügbarkeit auf der Straße zurückzuführen. Mittel- und langfristig sehen wir aber weiter einen wachsenden Bedarf an Intermodallösungen und werden die Kapazitäten im Hafen entsprechend weiter ausbauen. Es gibt erste Anzeichen, dass die Talsohle im Intermodalbereich durchschritten ist“, so Dr. Gernot Tesch. Derzeit verkehren wöchentlich 47 Kombiverkehrszüge von und nach Verona (21) in Italien, Bratislava (5) in der Slowakei, Oradea (2) in Rumänien, Dresden (5), Herne (6) und Halle (1) in Deutschland sowie Bettembourg (3) in Luxemburg. Über Bettembourg können u.a. Lyon in Frankreich sowie Barcelona in Spanien erreicht werden. Zudem startete jüngst LKW Walter eine Verbindung nach Karlsruhe (4). Projekte und Investitionen Neubau der Liegeplätze 33 und 34 Noch Ende des Jahres 2024 konnte der Bauauftrag zum Neubau der Liegeplätze 33 und 34 ausgelöst werden. Damit werden auf einer Länge von etwa 400 Metern die beiden letzten Liegeplätze aus den 1960iger Jahren auf der Ostseite von Pier II grundhaft erneuert. Mit einer Wassertiefe von 12,50 Meter und Flächenbelastbarkeit von fünf Tonnen pro Quadratmeter entsprechen die Ausbauparameter im Wesentlichen denen der neu gebauten Liegeplätze 31 und 32: Die Bauzeit wird rund zwei Jahre betragen, die Baukosten sind mit knapp 20 Millionen Euro veranschlagt. Das Vorhaben wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Verkehrsertüchtigung südlich des Hafenbeckens A Im Rahmen des Fördervorhabens zur Verkehrsertüchtigung zweiter Abschnitt wurde noch im vergangenen Jahr südlich des Hafenbeckens A auf einer Fläche von rund zehn Hektar mit umfangreichen Abrissmaßnahmen alter Hallen-komplexe begonnen. Diese werden in drei Bauabschnitten bis voraussichtlich Ende 2026 realisiert und durch umfangreiche Artenschutzmaßnahmen flankiert. Nach der Beräumung stehen die an das Fähr- und RoRo-Terminal angrenzenden Flächen der weiteren Hafenentwicklung zur Verfügung. Das Gesamtvorhaben wird ebenfalls im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur gefördert. Das Gesamtvolumen des Vorhabens beläuft sich auf etwa 15 Millionen Euro. Neubau Tiefenwasserliegeplatz 5 im Ölhafen Im Juni 2022 wurde der Auftrag zur Planung eines Tiefenwasserliegeplatzes im östlichen Bereich des Rostocker Ölhafens erteilt. „Auf Basis qualifizierter und beschleunigter Planungen soll eine Genehmigung zum Bau erreicht werden, um den Liegeplatz 5 für alle zukünftigen Energieimporte zu ertüchtigen und über Rostock ausreichende Mengen an erneuerbarer Energie zur Verfügung stellen zu können. Das Genehmigungsverfahren wird aktuell mit der Planfeststellungsbehörde abgestimmt und in Kürze offiziell eingeleitet, um mit der Baumaßnahme im Jahr 2026 beginnen zu können“, so Jens A. Scharner. Die geschätzte Bauzeit beläuft sich auf rund zwei Jahre. Das Hafenbecken im Ölhafen wird nach Fertigstellung des Liegeplatzes an die bereits auf 16,50 Meter vertiefte Wendeplatte zum Ölhafen mit gleicher Wassertiefe angebunden. Da die Baumaßnahme weitestgehend im Bestand des heutigen Hafenbeckens erfolgt, kann der Eingriff in die Natur auf ein Minimum beschränkt werden. Ertüchtigung der Fenderanlage von Liegeplatz 3 im Ölhafen Seit letztem Jahr ist der Liegeplatz 3 im Ölhafen für die Versorgung der Raffinerie PCK Schwedt außerplanmäßig und dauerhaft stark beansprucht. Ende letzten Jahres wurde mit einer Ertüchtigung der Fenderanlage im laufenden Schiffsbetrieb begonnen, um den intensiven Umschlagbetrieb weiter gewährleisten zu können. EU-Fördervorhaben „Rail-IT-MoS“ Im Rahmen des EU-Fördervorhabens „Rail-IT-MoS“, dessen Investitionsvolumen über die gesamte Projektlaufzeit von 2023 bis 2025 im Überseehafen Rostock rund sieben Millionen Euro beträgt, hat Rostock Port die Sanierung von Bahn- und Weichenanlagen auf dem Fähr- und RoRo-Terminal fortgesetzt. In 2024 wurde der zweite von insgesamt vier Bauabschnitten zur Sanierung der Bahn- und Weichenanlagen realisiert. Weiterhin wurde zur Optimierung des Fährpassagierverkehrs an Liegeplatz 64 eine neue Fahrstuhlanlage errichtet und im Juni 2024 in Betrieb genommen. Damit wird die Erreichbarkeit der Eisenbahnfähren der Reederei Stena Line zwischen Rostock und Trelleborg für ein barrierefreies Reisen erheblich verbessert. Eine weitere Teilmaßnahme zur Flächenerweiterung bzw. -optimierung westlich der Kaihalle 9a wurde im letzten Jahr begonnen: die Fertigstellung einer etwa 7.000 Quadratmeter großen Asphaltfläche innerhalb des RoRo-Terminals. Darüber hinaus fanden vorbereitende Planungen und Vergabeverfahren für die Verbreiterung der Rampe an Liegeplatz 62 und für zwei neue Flutlichtmasten statt. Zur Erweiterung und Verbesserung der Informations- und Kommunikationstechnologien im Überseehafen wurde die technische Modernisierung des Nord-Gates für den automatischen Check-In und -Out von LKW und Trailern beauftragt, an der Einführung einer Software-Schnittstelle mit der Fährreederei Stena Line gearbeitet sowie eine kombinierte Netzwerk-technik (Wireless Local Area Network – WLAN und Wireless Wide Area Network -WWAN) auf dem Fähr- und RoRo-Terminal installiert. Gleisverlängerung auf dem KV-Terminal Mit dem Abschluss der Planungen zur Erweiterung des bestehenden KV-Terminals auf 680 Meter Gleislänge gehen weitere Ausbaumaßnahmen im Hafen einher, um die zukünftigen Anforderungen im Bahn-/Landumschlag bewältigen zu können. „Rostock ist zuversichtlich, durch seine überdurch-schnittlich gute Ausstattung mit Eisenbahninfrastruktur, aber auch durch gezielte Kapazitätserweiterungsmaßnahmen in Verbindung mit den laufenden Investitionen von DB InfraGo (ehemals DB Netz) am Aufbau grüner Transportketten und zur Verkehrsverlagerung beitragen zu können“, so Dr. Gernot Tesch. Im Frühjahr 2025 ist der Baustart zur Verlängerung der Gleisanlage im KV-Terminal geplant. Die kranbare Gleislänge wird von aktuell 600 auf 680 Meter verlängert. Ein zentrales Bauprojekt ist neben der zu verlängernden Gleisanlage der Ausbau des Kranbahnbalkens mit Schieneneinrichtung für die Portalkräne. Die Baumaßnahme wird im laufenden Betrieb durchgeführt und wird im kommenden Jahr abgeschlossen. Energiehafen Rostock: Wasserstoffproduktionsprojekt und Import grüner Energieträger Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie von Rostock Port setzt sich das Unternehmen aktiv für Dekarbonisierungsprojekte im Bereich Wasserstoff und den Import grüner Derivate über den Hafen ein. Sie sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität am Standort. „Unsere strategischen Projekte umfassen die Beteiligung an einer Gesellschaft, der rostock EnergyPort cooperation GmbH, die Ertüchtigung der Infrastruktur für grüne Energieträger, den Neubau von Liegeplatz 5, sowie die Bereitstellung von Flächen für den Import und die Lagerung von regenerativ erzeugten Energieträgern“, sagt Jens A. Scharner. „Hier streben wir eine Vorreiterrolle als Energieknotenpunkt für die Verteilung von Wasserstoff an, um nachhaltig Kohlendioxidemissionen und Umweltbelastungen zu verringern.“ Passagierhafen Warnemünde erwartet sieben Erstanläufe Mit dem Anlauf von AIDAmar am 13. April beginnt die Warnemünder Kreuzfahrtsaison 2025. Für das kommende Jahr wurden 165 Anläufe von 36 Kreuzfahrtschiffen von 22 nationalen und internationalen Kreuzfahrtreedereien angemeldet. Beispielsweise wird die Rostocker Reederei AIDA Cruises mit AIDAdiva und AIDAmar 68 Reisewechselanläufe in ihrem Basishafen Warnemünde absolvieren. Im neuen Jahr laufen sieben Kreuzfahrtschiffe erstmals die Warnowmündung an: „Viking Vela“ am 12. Mai, „SeaDream2“ am 3. Juni, „Carnival Miracle“ am 12. Juni, „Vista“ am 3. Juli, „Viking Saturn“ am 8. Juli, „Ilma“ am 4. August und „Le Laperouse“ am 21. August. Von den 165 Anläufen wurden 110 als Passagierwechsel- und 55 als Transitanläufe angemeldet. Die Kreuzfahrtsaison 2025 endet voraussichtlich am 17. Dezember mit dem Anlauf von „Amadea“ der deutschen Reederei Phönix Reisen. „In der abgelaufenen Saison wurden im Kreuzfahrthafen Warnemünde 148 Schiffsanläufe von 38 Kreuzfahrtschiffen registriert. Die Passagierschiffe bezogen bei mehr als der Hälfte aller Anläufe und zwar bei 79 Anläufen umweltfreundlichen Landstrom von insgesamt rund 2,7 Millionen Kilowattstunden. An 114 von 365 Tagen des Jahres 2024 legten Kreuzfahrtschiffe im Warnemünder Hafen an“, resümiert Jens A. Scharner. Statistik Überseehafen Rostock 2023 (t) 2024 (t) Entwicklung Anteil Fähr- & RoRo-Güter 16.500.000 16.500.000 0% 55% Schüttgüter 5.700.000 5.050.000 -11% 17% Flüssiggüter 7.900.000 7.900.000 0% 26% Stückgüter 758.000 655.000 -14% 2% Total 30.858.000 30.105.000 -3% 100% Quelle: Rostock Port GmbH

17. Januar 2025 | Weiterlesen
Warnemünder Turmleuchten wird am 1. März 2025 nachgeholt

Warnemünder Turmleuchten wird am 1. März 2025 nachgeholt

Am 1. Januar verhinderte das Wetter noch die Durchführung von Europas größtem Neujahrsevent, doch nun ist ein Ausweichtermin gefunden: Das 25. Warnemünder Turmleuchten – die spektakuläre Inszenierung aus Licht, Laser, Feuerwerk und Musik – wird am 1. März, zum meteorologischen Frühlingsanfang, stattfinden. „Wir freuen uns, dass wir in Abstimmung mit allen Beteiligten so schnell einen Termin finden konnten“, sagt Veranstalterin Martina Hildebrandt von der Hanseatischen Eventagentur. Innerhalb von zwei Wochen konnte Konsens mit allen knapp 200 Mitwirkenden erzielt werden. Magische Momente Die Inszenierung werde so durchgeführt, wie sie bereits geplant war. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Rostocks ehemaliger Kurdirektor Dr. Lutz Grüder wird um 19 Uhr den Buzzer drücken und damit die Inszenierung starten. Das Motto: Magische Momente. Anhand von sieben Musiktiteln wolle man die schönsten Augenblicke der vergangenen 25 Jahre wieder aufleben lassen. Von 28. Februar bis 2. März ist die Genussmeile „Flanieren & Dinieren“ auf der Promenade geplant. „Wir freuen uns, dass wir dieses einmalige Event den Einheimischen und Gästen von Rostock und Warnemünde in diesem Jahr doch noch präsentieren können. Das war nur möglich, weil sämtliche beteiligte Unternehmen, Ämter und Behörden so vertrauensvoll und kooperativ an einer Lösung gearbeitet haben“, sagt Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm. Über die Themen Anfahrt, Parken und Sicherheit werden die Veranstalter rechtzeitig informieren. Quelle: Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde

15. Januar 2025 | Weiterlesen
Sanierung des Kempowski-Ufers im Stadthafen gestartet

Sanierung des Kempowski-Ufers im Stadthafen gestartet

Im Zuge der künftigen Entwicklung des Rostocker Stadthafens werden die Hafenanlagen des Kempowski-Ufers grundhaft instandgesetzt. Der 1. Rammschlag für die Sanierung der Liegeplätze 86 bis 91 ist heute offiziell erfolgt. Im Vorfeld wurde seit November 2024 die Baustelle aufwendig eingerichtet und die notwendige Großgerätetechnik in den Stadthafen gebracht. In Vorbereitung der Rammarbeiten wurden Lockerungsbohrungen durchgeführt und Teile der Steganlage der Marina Ocean’s End zurückgebaut. Die notwendige Kampfmittelsondierung vor Ort konnte bereits Ende 2024 abgeschlossen werden. Die aus den 1960er-Jahren stammende Kaianlage ist mittlerweile sehr in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig. Das geplante Investitionsvolumen für die Maßnahme, die auf einer Länge von rund 450 Metern erfolgt, beläuft sich auf rund 22 Millionen Euro und wird aus städtischen Mitteln finanziert. „Dieser Rammschlag ist ein erster wichtiger sichtbarer Schritt auf dem Weg zu einer neuen Erlebbarkeit unseres Stadthafens“, sagt Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. „Die Projekte des Rostocker Ovals, zu denen neben der Neugestaltung des Stadthafens auch die Warnowbrücke und das WarnowQuartier zählen, werden das Stadtbild und die Lebensqualität für die Rostockerinnen und Rostocker spürbar aufwerten. Die Infrastruktur in unserer Stadt wird deutlich verbessert und zahlreiche Bereiche an der Unterwarnow überhaupt erst richtig nutzbar gemacht“, ergänzt sie. Die Neugestaltung der Kaikante beinhaltet unter anderem eine treppenartige Gestaltung: Im Bereich der Liegeplätze 86 und 87 wird ein 200 Meter langer Abschnitt mit einer abgesenkten tieferliegenden Geh-Ebene errichtet. Die neue Hafenanlage wird fünf Meter ins Wasser gebaut. Der so neu entstehende Flächengewinn schafft in diesem Bereich eine ganz neue Aufenthaltsqualität. Mit dem Ausbau der tiefergelegten Geh-Ebene ist die Neugestaltung des Kempowski-Ufers abgeschlossen. Nach derzeitigem Planungsstand ist dies im dritten Quartal 2026 der Fall. Perspektivisch wird das Kempowski-Ufer zusätzlich mit Grünflächen aufgewertet. „Die grundhafte Instandsetzung des Kempowski-Ufers im Zentrum unseres historischen Stadthafens erfüllt neben den hohen freiraumplanerischen und gestalterischen Anforderungen auch die zwingende Notwendigkeit zur Wiederherstellung einer funktionstüchtigen Hafenanlage, die zuletzt schon gar nicht mehr vollumfänglich genutzt werden konnte“, betont Dr. Chris von Wrycz Rekowski, zuständiger Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung. „Zusätzlich wird mit dem Vorhaben die Grundlage für die Errichtung eines zukünftigen Hochwasserschutzes des Landes geschaffen“, erklärt er. Die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich des Stadthafens werden durch das zuständige Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) bemessen und geplant. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Für den Stadthafen wurde ein Bemessungshochwasser von 3,54 Metern in Bezug auf das Normalhöhennull festgelegt. Neben den Maßnahmen am Kempowski-Ufer werden in den nächsten Jahren weitere Projekte im Stadthafen umgesetzt. Der Stadthafen wird hierbei in vier Teilbereichen neu entwickelt und neugestaltet. Die bauliche Umsetzung erfolgt sukzessive und bereichsweise. Zu den Teilbereichen zählen außerdem der Christinenhafen West, der Christinenhafen Ost sowie die Dünenlandschaft. Die Fertigstellung aller Teilbereiche wird voraussichtlich nach 2030 erfolgen. Die Gesamtkosten für die Erneuerung und Umgestaltung des Stadthafens werden in Summe über den Verlauf der kommenden Jahre auf zirka 60 Millionen Euro geschätzt. Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle, Visualisierung: A24 Landschaftsarchitektur GmbH

14. Januar 2025 | Weiterlesen
Baustelle auf der Kreuzung Satower Straße/Südring

Baustelle auf der Kreuzung Satower Straße/Südring

Die Verkehrseinschränkungen dauern voraussichtlich bis zum 31. Januar 2025 an. Wegen Arbeiten an einer beschädigten Trinkwasserleitung kommt es ab Montag, den 13. Januar auf der Satower Straße in Höhe des Lidl-Marktes zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Die Baumaßnahmen finden direkt im Kreuzungsbereich zum Südring statt, so dass lediglich eine Fahrspur aufrechterhalten werden kann. Der Autoverkehr in alle Richtungen wird durch eine Baustellenampel geregelt, die Fußgängerführung bleibt erhalten. Anlass der dringend erforderlichen Arbeiten ist ein Rohrbruch an einer Trinkwasserleitung im Oktober letzten Jahres. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt sehr angespannten verkehrlichen Situation wurden die Reparaturarbeiten in Absprache mit dem Tiefbauamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock nicht direkt durchgeführt. Eine weitere Verzögerung ist nicht vertretbar, da die aktuelle provisorische Lösung zur Trinkwasserversorgung des betroffenen Bereiches nicht für einen langfristigen Einsatz ausgelegt ist. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 24. Januar andauern. Quelle: Nordwasser GmbH

12. Januar 2025 | Weiterlesen
Leichte Sturmflut am 11. Januar 2025 in Warnemünde

Leichte Sturmflut am 11. Januar 2025 in Warnemünde

Mit Ausnahme der Kieler Bucht hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für Samstag im Tagesverlauf vor einer leichten Sturmflut an der gesamten deutschen Ostseeküste gewarnt. Kräftiger Wind (6 Bft) aus Nordwest mit Sturmböen (9 Bft) sorgte an der Ostseeküste vor Warnemünde sowie an der Warnow in Rostock für erhöhte Wasserstände. Nach den offiziellen Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Ostsee (Pegelportal) wurde in Warnemünde ein maximaler Pegel von 6,15 Meter (1,17 Meter über Normalmittelwasser, NMW) gemessen. Am Mühlendamm (Unterwarnow) waren es gegen 16 Uhr sogar 6,25 Meter (1,27 Meter über NMW). Damit wurde hier leicht die Grenze zu einer mittleren Sturmflut (ab 1,25 Meter über NMW) überschritten. Größere Schäden oder Probleme wurden bislang nicht bekannt. Der Fährverkehr vom Überseehafen Rostock nach Skandinavien wurde aufrechterhalten, die Fähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne musste ihren Betrieb jedoch einstellen. Grund war nicht der hohe Wasserstand, sondern die starke Dünung, wie die Weiße Flotte mitteilte. Vom breiten Strand war in Warnemünde heute nicht viel zu sehen. Auf der Westmole holten sich Besucher nasse Füße, sie wurde leicht vom Ostseewasser überspült. Wer trocken bleiben wollte, musste auf die Molenmauer klettern – vor allem mit Kleinkindern eine nicht ganz ungefährliche Aktion. Zahlreiche Urlauber und Einheimische ließen sich die Gelegenheit trotzdem nicht entgehen und zückten Fotoapparat oder Handy, um das Naturschauspiel festzuhalten. Das in die Warnow gedrückte Ostseewasser sorgte auch im Stadthafen für sichtbar hohe Wasserstände. Am Kabutzenhof spritzte die Gischt leicht ans Ufer, der historische Eisbrecher „Stephan Jantzen“ lag deutlich höher an seinem Liegeplatz und auch das Ludewigbecken war gut mit Wasser gefüllt. Der Verbindungsweg wurde vorsorglich für den Verkehr gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Warnowseite wurde ein Spielplatz von der Warnow unter Wasser gesetzt. Wenige Meter flussaufwärts machte der Wellenweg seinem Namen alle Ehre. Wo sonst vor allem Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind, schwammen heute Enten und Schwäne. Sturmflut/Sturmhochwasser an der Ostsee Von einer Sturmflut spricht man der Ostseeküste ab einem Wasserstand von einem Meter über dem Normalmittelwasser. Strenggenommen handelt es sich um ein Sturmhochwasser, da die Gezeiten an der Ostsee kaum eine Rolle spielen und es daher weder Ebbe noch Flut gibt. Der Begriff Sturmflut hat sich jedoch auch an der Ostsee durchgesetzt und das BSH gibt für unser Binnenmeer Sturmflutwarnungen heraus. Die letzte schwere Sturmflut traf unsere Hansestadt am 2. Januar 2019, als Sturmtief Zeetje gleich zu Jahresanfang für Verkehrsbehinderungen und vollgelaufene Keller sorgte – 1,67 Meter über NMW wurden in Warnemünde registriert. Der höchste bekannte Pegel wurde in Warnemünde am 13. November 1872 gemessen – das Wasser stieg damals auf 2,71 Meter über NMW. Wasserstände und Sturmflutkategorien an der Ostsee leichte Sturmflut ab 1,00 Meter über NMW mittlere Sturmflut ab 1,25 Meter über NMW schwere Sturmflut ab 1,50 Meter über NMW sehr schwere Sturmflut ab 2,00 Meter über NMW Fotos vom Sturmhochwasser am 11. Januar 2025 in Warnemünde: Video der leichten Sturmflut am 11. Januar 2025 in Warnemünde:

11. Januar 2025 | Weiterlesen
850.000 Tonnen Umschlag 2024 im Fracht - und Fischereihafen

850.000 Tonnen Umschlag 2024 im Fracht - und Fischereihafen

Mit rund 850.000 Tonnen umgeschlagener Güter im Jahr 2024 hat der Rostocker Fracht- und Fischereihafen (RFH) in den vergangenen zwölf Monaten wieder anknüpfen können an das hohe Umschlagsniveau der Jahre 2021 und 2022 von jeweils rund 900.000 Tonnen. Zu einer Delle in der Jahresbilanz war es 2023 (rund 650.000 Tonnen) durch die andauernde Konjunkturflaute und zwei wochenlange Abkopplungen des RFH vom Bahngüterverkehr gekommen. Umfangreiche Bauarbeiten am hafennahen Gleisnetz der Deutschen Bahn verhinderten, dass Züge in dieser Zeit den RFH erreichen bzw. verlassen konnten. Zum Ende des Jahres 2024 bremste eine weitere zweiwöchige Vollsperrung des Bahngüterverkehrs den Umschlag im Hafen erneut aus. „Mit den erreichten Gütermengen in dem schwierigen Umfeld sind wir zufrieden“, resümiert RFH-Geschäftsführer Steffen Knispel. Der Umschlag von Rundholz und Holzhackschnitzel legte im zurückliegenden Jahr aufgrund der anhaltend schwachen Konjunktur moderat auf rund 385.000 Tonnen zu. Bei Düngemittel, der anderen Hauptgutart im RFH, gab es indes mit einem Plus von mehr als 120.000 Tonnen gegenüber 2023 einen deutlichen Anstieg auf mehr als 315.000 Tonnen. Um das Hafengeschäft noch effizienter und umweltschonender zu gestalten, hat der RFH die planmäßige Erneuerung der insgesamt acht Kilometer langen hafeneigenen Gleisanlagen auch 2024 fortgesetzt. „Jährlich investieren wir mehrere hunderttausend Euro in den Austausch von Gleisen, Bahnschwellen und Weichen“, erläutert der Hafenchef. Mittlerweile befinden sich mehr als 20 Prozent der gealterten Gleisanlagen in einem modernisierten Zustand. Weiter vorangetrieben wurde die Digitalisierung der Hafenprozesse. Zum Abschluss gebracht wurde unter anderem das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Projekt „DigiNet RFH“. Ziel ist es, sensorgestützt im Hafen das Energiemanagement zu verbessern und die Emission von Schadstoffen zu vermeiden. Insgesamt wurden dafür auf dem Hafengelände 180 Sensoren installiert. „Damit haben wir die technischen Grundlagen geschaffen, um zum Beispiel in Echtzeit zuverlässige Daten über Belastungen durch Erschütterungen, Lärm, Staub und Geruch zu erfassen“, sagt Steffen Knispel. In einem nächsten Schritt komme es jetzt darauf an, „die Daten aufzubereiten und so zu verwerten, dass vor allem die Sicherheit und die Produktivität in den Betriebsabläufen erhöht werden kann“. Im maritimen Gewerbepark des RFH, in dem rund 150 Firmen angesiedelt sind, gelang es in den zurückliegenden Monaten, insgesamt sechs Firmengebäude an der Werkstraße 3 im nördlichen Bereich des Hafens neu zu vermieten. Nach einer Unternehmensinsolvenz waren diese vakant geworden. Zu den insgesamt fünf neuen Mietern gehören unter anderem die Brunnhuber Krane GmbH und die Bundespolizei. Quelle & Foto: Rostocker Fracht – und Fischereihafen

7. Januar 2025 | Weiterlesen
RSAG:  Rekord-Fahrgastzahlen und Angebotsverbesserungen in 2025

RSAG: Rekord-Fahrgastzahlen und Angebotsverbesserungen in 2025

In Rostock nutzen immer mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel: Rund 46 Millionen Fahrgäste waren im Jahr 2024 in den Straßenbahnen und Bussen sowie auf der Fähre zwischen Stadthafen und Gehlsdorf mit der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) unterwegs. Im Vergleich zu 2023 (43,6 Millionen) entspricht das einer Steigerung von rund 6 Prozent. Das Niveau der Vor-Corona-Zeit (2019: 41,5 Millionen) konnte sogar um 10 Prozent übertroffen werden. „Durch unser sehr gutes Verkehrsangebot konnten wir erneut mehr Fahrgäste für die Nutzung von Bus und Bahn begeistern. Das preisgünstige Deutschland-Ticket begünstigt diese Entwicklung. In 2025 können sich die Rostockerinnen und Rostocker auf weitere Angebotsverbesserungen freuen“, betonten beide RSAG-Vorstände Yvette Hartmann und Jan Bleis beim Pressegespräch zum Jahresauftakt. Dr. Ute Fischer-Gäde, Rostock Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität, bekräftigt: „Rostock fährt gut mit einem klimafreundlichen ÖPNV. Die wachsenden Fahrgastzahlen zeigen, die Maßnahmen waren richtig und wirksam. Das spornt an, noch attraktivere Angebote zu schaffen, um individuell und zu jeder Zeit mobil zu sein – auch ohne Auto. Dies kostet allerdings auch viel Geld. Deshalb gilt es klug und vorausdenkend zu investieren, in ein starkes Verkehrsnetz, das mit kurzen Wegen in der gesamten Stadt sowie regionalen Verbindungen die Wünsche der Fahrgäste bündelt.“ Positive Bilanz bei den Fahrgastzahlen Rund 150.000 Fahrgäste nutzen an durchschnittlichen Werktagen die Verkehrsmittel der RSAG. Das am meisten genutzte Verkehrsmittel bleibt die Straßenbahn: Mit ihr waren im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Fahrgäste unterwegs. Allein die Linie 5 (Mecklenburger Allee – Südblick) verzeichnete rund 12 Millionen Fahrgäste. Die Busse der RSAG wurden in 2024 von rund 16 Millionen Fahrgästen genutzt. Stärkste Linie ist hier erneut die Buslinie 25, die von der Thomas-Morus-Straße in Evershagen über Reutershagen zum Doberaner Platz (derzeit wegen Bauarbeiten verlängert zum Hauptbahnhof) fährt. Die Fähre Gehlsdorf – Kabutzenhof beförderte im vergangenen Jahr etwa 150.000 Fahrgäste. Angebotsverbesserungen in 2025 Zum Fahrplanwechsel am 7. Januar 2025 treten zahlreiche Angebotsverbesserungen auf den Linien der RSAG in Kraft: Linie 26 auf neuen Wegen – Quartierbus für Südstadt und Biestow Die Buslinie 26 wird zum Quartierbus Südstadt aufgewertet: Mit ihrer neuen Streckenführung ab 7. Januar 2025 beginnen die Busse der Linie 26 an der Haltestelle Südblick und fahren mit Zwischenhalt u.a. an den Haltestellen Weidengrund, Biestow, Robert-Koch-Straße, Majakowskistraße, Am Kringelgraben und Dieselmotorenwerk bis zum Hauptbahnhof Süd. Durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurden dabei zwei neue Haltestellenpaare eingerichtet: „Neue Reihe“ und „Robert-Koch-Straße“. Nahezu alle Fahrten der Linie 26 fahren montags bis samstags ab Hauptbahnhof Süd unmittelbar weiter als Linie 27 in Richtung Klinikum Schillingallee. Für die Fahrgäste ergeben sich dadurch neue attraktive und umsteigefreie Direktverbindungen. So sind alle nicht von der Straßenbahn bedienten Bereiche der Südstadt und Biestows, alle Schulstandorte, das Stadtteilzentrum (Südstadt-Center), Ärztehäuser sowie das Kaufland-Einkaufszentrum direkt miteinander verbunden. Linien 36 und 37: Mehr Verbindungen zwischen Stadt und Strand Ein neues Bedienkonzept tritt am 7. Januar 2025 auf den Linien 36 und 37 zwischen Lichtenhagen und Warnemünde in Kraft. Aufgrund der gestiegenen Fahrgastzahlen durch die Verlängerung der Linie 37 bis zur Mecklenburger Allee verkehrt die Linie 37 ab 2025 tagsüber täglich im 20-Minuten-Takt statt wie bisher alle 30 Minuten. Gleichzeitig erhält die Buslinie 36 täglich einen 20-Minuten-Takt, der im Sommerhalbjahr an allen Wochentagen tagsüber auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet wird. Auf diese Weise werden am S-Bahnhof Warnemünde Werft die Anschlüsse zwischen S-Bahn und Bus weiter optimiert, da auch die Rostocker S-Bahn neu im 10- bzw. 20-Minuten-Takt im Einsatz ist. Der neue Sonntakt: An Sonn- und Feiertagen alle 20 Minuten Ab sofort wird das Angebot auf den Straßenbahn- und auf vielen Buslinien an Sonn- und Feiertagen verdichtet. Statt eines 30-Minuten-Taktes gilt dann zwischen circa 11 Uhr und 19 Uhr ein 20-Minuten-Takt. Konkret betrifft das die Straßenbahnlinien 1, 3, 5 und 6 sowie die Buslinien 25, 31, 36, 37, 38 und 45. Auch die beliebte Expressbuslinie X41 ist ab 2025 das ganze Jahr über an Wochenenden und Feiertagen im Einsatz. Hintergrund dieser Angebotsverdichtung sind deutlich gestiegene Fahrgastzahlen am Wochenende sowie der neue Fahrplan auf der Rostocker S-Bahn, die an Sonn- und Feiertagen ebenfalls alle 20 Minuten (im Sommerhalbjahr alle 10 Minuten) verkehrt. Neues Nachtbusnetz mit 4 Fledermauslinien: kürzere Reisezeiten und optimierte Anschlüsse Seit 1997 gibt es in Rostock unter der Marke Fledermaus die Nachtbuslinien F1 und F2. Die Stadt und die Mobilitätsgewohnheiten haben sich in den vergangenen Jahrzehnten jedoch stark verändert. Vor 20 Jahren waren auf den beiden Nachtbuslinien jährlich nur etwa 160.000 Fahrgäste unterwegs, heute sind es mit über 300.000 Fahrgästen beinahe doppelt so viele. Ab Januar 2025 werden nun wichtige Stadtgebiete, die derzeit nicht und nur unzureichend von den Nachtbussen bedient werden (u.a. Diedrichhagen, Gehlsdorf, Lütten Klein, Südstadt) besser erschlossen. Mit Start des neu gestalteten Nachtverkehrsangebots wird es ab 7. Januar 2025 insgesamt vier Fledermauslinien geben. Die Hauptlast übernehmen wie bisher die Linien F1 und F2, die durch die neuen Linien F3 und F4 ergänzt werden: F1: Südblick – Campus Südstadt – Hauptbahnhof – Steintor – Doberaner Platz – S Holbeinplatz – Reutershagen – Schmarl Zentrum – S Lichtenhagen – S Lütten Klein F2: S Lütten Klein – St. Petersburger Str. – Evershagen Süd – Markt Reutershagen – S Parkstraße – Doberaner Platz – Hauptbahnhof – Steintor – Stadthafen – Dierkow Zentrum – Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring – Hafenallee – Warnowblick F3: S Lütten Klein – Warnowallee – Mecklenburger Allee – Streuwiesenweg – Warnemünde Strand – S Warnemünde Werft F4: (Doberaner Platz – Hauptbahnhof –) Steintor – Kassebohm Nord – Brinckmansdorf – Riekdahl Alle vier Nachtbuslinien sind von Montag bis Freitag zwischen 0 Uhr bis 4 Uhr, am Samstag zwischen 0 Uhr bis 6 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 0 Uhr bis 8 Uhr im Einsatz. Wie bisher auch besteht in den Nachtstunden ein 60-Minuten-Takt, am Wochenende und an Feiertagen ab 4 Uhr ein 30-Minuten-Takt. Linie F2 wird an Wochenenden und Feiertagen die ganze Nacht über im 30-Minuten-Takt fahren. Linie F4 fährt wochentags nur bei Bedarf als Abruf-Linien-Taxi zwischen Steintor und Riekdahl, am Wochenende als regulärer Bus zwischen Doberaner Platz und Riekdahl. Zentraler Treffpunkt der Buslinien im Nachtverkehr ist ab sofort der Doberaner Platz. Zusätzlich erfolgt am S-Bahnhof Lütten Klein ein Anschlusstreffen zwischen den Linien F1, F2 und F3. Auf den wichtigen Relationen verkürzen sich mit diesem neuen Angebot die Reisezeiten, der Hauptbahnhof wird im Nacht- und Wochenendfrühverkehr besser angebunden. Zudem werden die Nachtbuslinien mit dem seit Ende 2023 bestehenden Nachtverkehrsangebot auf der S-Bahn verknüpft. Alle Informationen zum neuen Angebot, die aktuellen Abfahrtszeiten und Fahrpläne erhalten Fahrgäste online unter www.rsag-online.de. Quelle: Rostocker Straßenbahn AG, Foto: Joachim Kloock

6. Januar 2025 | Weiterlesen
Wie sicher sind Veranstaltungen in Warnemünde?

Wie sicher sind Veranstaltungen in Warnemünde?

Es ist eine Veranstaltung mit Tradition: Jedes Jahr an Heiligabend versammeln sich Urlauber und Einheimische mit ihren Kindern an der Warnemünder Bahnhofsbrücke, um den Weihnachtsmann zu empfangen. In einer schönen Aktion bringen die Seenotretter den Bärtigen und seinen Weihnachtsengel Cathrin im Ostseebad Jahr für Jahr mit dem Seenotrettungskreuzer sicher an Land. Auch 2024 hat die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde alle Kinder und ihre Familien zu der Veranstaltung eingeladen. Vier Tage nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg warf die Sicherheit jedoch Fragen auf. Nach der Ankunft des Weihnachtsmanns versammeln sich die Zuschauer vor der Vogtei: Für ein Lied, ein Gedicht oder auch nur ein kleines Lächeln gibt es für die Kinder einen Präsentbeutel mit Süßigkeiten vom Weihnachtsmann. Rund 200 Eltern und Großeltern, viele mit Kleinkindern an der Hand oder auf den Schultern, standen dichtgedrängt auf dem kleinen Platz, als sich ein Paket-Transporter von hinten seinen Weg an der Menschenmenge vorbeinbahnte und zügig in Richtung Südende Alter Strom entfernte. Der Fahrer fuhr langsam, vorsichtig, es ist nichts passiert. In umgekehrter Richtung hätte ein Attentäter jedoch ungehindert mit hoher Geschwindigkeit in die Menschenmasse rasen können. An den Zufahrten gab es keine Sicherheitsvorkehrungen. Auch wenn es sich nicht um eine Großveranstaltung handelt, wären die Folgen kaum geringer. Warum die Wege für den kurzen Zeitraum nicht wenigstens provisorisch per Sicherheitsdienst oder Polizeifahrzeug gesperrt wurden, beantwortet die Tourismuszentrale ausweichend. „Die Veranstaltung findet immer nach 10:00 Uhr statt, um so auch den Kontakt mit Lieferverkehren so klein wie möglich zu halten“, heißt es auf Nachfrage. „Wie in diesem Fall geschehen, ist eine Durchfahrt mittels gegenseitiger Rücksichtnahme durch Fahrer und Fußgänger ermöglicht worden. Im Normalfall wird die Veranstaltung dadurch nicht behindert.“ Der gesamte Bereich ist eine Fußgängerzone, die nur bis 10 Uhr für den Lieferverkehr freigegeben ist. In der Seestraße und am Georginenplatz regeln automatische Versenkpoller die Zufahrt, am Kirchenplatz entsteht gerade eine solche neue Anlage. Über Nebenstraßen ist das Areal dennoch erreichbar, speziell vom Südende des Alten Stroms ist die Zufahrt überhaupt nicht gesichert. Vom Verkehrsschild „Fußgängerzone“ dürfte sich ein Attentäter kaum beeindrucken lassen. „Wir prüfen mit größter Sorgfalt regelmäßig die Gegebenheiten und werden bei gegebenem Grund Anpassungen vornehmen“, verspricht die Tourismuszentrale. Video: Vier Tage nach dem Anschlag in Magdeburg hätte auch in Warnemünde ein Attentäter ungehindert in eine Menschenmenge rasen können:

6. Januar 2025 | Weiterlesen
ZooLichtZauber - Lichtinstallationen im Rostocker Tierpark

ZooLichtZauber - Lichtinstallationen im Rostocker Tierpark

Ab heute wird es im Rostocker Zoo wieder magisch: Lichtinstallationen, animierte Wildtiere und eine große Wasserprojektion laden zum abendlichen Spaziergang durch den bunt illumierten Tierpark ein. Nach den Zoolights und den Polarlights startet der Rostocker Zoo in diesem Jahr ein neues Winterevent. Vom 4. Januar bis zum 2. März 2025 verwandelt der „ZooLichtZauber“ den neuen Zooteil rund ums Darwineum in eine magische Lichterwelt. ZooLichtZauber – Lichtinstallationen, bewegte Wildtiere und Leinwand aus Wasser Entlang eines bunt erleuchteten Rundwegs durch den westlichen Zooteil im Barnstorfer Wald gibt es viele große und kleine Lichtinstallationen zu entdecken. Wildtiere, wie Löwe, Elefant, Nashorn, Giraffe und Büffel, wurden als realistisch anmutende Animatronics umgesetzt. So brüllt der lebensgroße Löwe nicht nur, er bewegt dabei auch seinen Kopf und öffnet das Maul. Besonders sehenswert ist ein 20 x 6 Meter großes Hydroschild. Auf die Leinwand aus Wasser werden kunstvolle Lichtinstallationen, wie überdimensionale Fische, Herzen oder Augen, projiziert. Einige Lichteffekte können von den Besuchern mittels Sensoren selbst interaktiv beeinflusst werden. Auch ein nächtlicher Rundgang durch die Ausstellung im Darwineum ist möglich. Das Haus dient als „Wärmeinsel“ zum Aufwärmen der Besucher. Da viele Tiere bereits schlafen, sollten sich Besucher leise verhalten, nicht gegen die Scheiben klopfen oder die Tiere mit Taschenlampen anleuchten. Der Zutritt zur Tropenhalle erfolgt in kleinen, geführten Gruppen. Rund zehn Kilometer Kabel mussten für die Lichteffekte verlegt werden. Erschaffen haben sie die Lichtkünstler von World of Lights, die seit 2006 Parks, Höhlen und Innenstädte mit ihren großflächigen Illuminationen in Szene setzen. Öffnungszeiten Der ZooLichtZauber findet vom 4. Januar bis zum 2. März 2025 statt. Die Veranstaltung kann donnerstags und sonntags von 16 bis 21 Uhr, freitags und samstags von 16 bis 22 Uhr besucht werden. In den Winterferien (3. bis 14. Februar 2025) ist an allen Tagen geöffnet. Der Zugang ist bis 19 Uhr ausschließlich über den Haupteingang am Barnstorfer Ring möglich. Eintrittspreise Für den Besuch des Zoolichtzaubers bezahlen Erwachsene 14,50 Euro (inkl. des freiwilligen Artenschutzbeitrags), für Kinder (4 – 16 Jahre) kostet die Abendkarte 8 Euro. Jahreskarteninhaber benötigen ab 15 Uhr ebenfalls ein Ticket: Dieses kostet 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Tickets gibt es online oder an der Kasse am Haupteingang Barnstorfer Ring. Video-Impressionen vom ZooLichtZauber im Rostocker Zoo:

4. Januar 2025 | Weiterlesen
Mia ist das erste Baby 2025 am Klinikum Südstadt

Mia ist das erste Baby 2025 am Klinikum Südstadt

Die kleine Mia ist das erste Baby im Jahr 2025. Um 1:54 Uhr war es soweit. Die neugeborene Rostockerin wog bei der Geburt 3.500 Gramm und maß 51 Zentimeter. Mia ist das siebte Kind ihrer Eltern. Zuhause freuen sich ihre drei Brüder und drei Schwestern schon darauf, ihr neues Geschwisterkind im Kreis der Familie begrüßen zu dürfen. Im vergangenen Jahr verzeichnete die größte Geburtsklinik in Mecklenburg-Vorpommern 2.045 Geburten (2023: 2.197). Bei insgesamt 2.114 Kindern (2023: 2.263), darunter 1.014 Mädchen und 1.100 Jungen, steht später in ihrem Pass „Geboren in Rostock“. Eine Drillingsgeburt mit einem Mädchen und zwei Jungs sowie 67 Zwillingspärchen verdoppelten oder verdreifachten das große Glück der Eltern. Mit der Klinik für Neonatologie und der Universitätsfrauenklinik steht den Familien des Landes das größte Perinatalzentrum (Level I) des Landes zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen zur Verfügung. Babylotsinnen fest verankert im Klinikum Südstadt Das im Juli 2022 gestartete Babylotsenprojekt ist nach der erfolgreichen Pilotphase inzwischen fest verankert im Klinikum Südstadt Rostock. An der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt stehen seitdem drei extra geschulte Babylotsinnen als feste Ansprechpartnerinnen für den optimalen Start ins Leben zur Verfügung. Zahlreiche Familien wurden im Vorjahr engmaschig während des Klinikaufenthaltes und auch danach betreut. Den Eltern gibt es viel Rückhalt, wenn sie mit ihren teils vielfältigen Problemen nicht allein gelassen werden. Infoabende für Eltern Die Informationsabende für werdende Eltern in der Universitätsfrauenklinik finden immer am ersten Montag im neuen Monat um 19 Uhr im Hörsaal (Südring 81) statt und können ohne Anmeldung besucht werden. Der erste Elternabend in diesem Jahr ist bereits am 6. Januar 2025. Quelle: Klinikum Südstadt Rostock, Foto: Joachim Kloock

1. Januar 2025 | Weiterlesen
Abgesagt: Warnemünder Turmleuchten 2025: Anreise, Verkehr und Highlights

Abgesagt: Warnemünder Turmleuchten 2025: Anreise, Verkehr und Highlights

Das Warnemünder Turmleuchten 2025 ist aus Sicherheitsgründen abgesagt. „Die Hoffnung darauf, dass sich die Wetterprognosen für Warnemünde bessern, wird leider enttäuscht“, so Martina Hildebrandt von der Hanseatischen Eventagentur GmbH. „Nachdem der Aufbau gestern noch planmäßig lief, wurde soeben in einer Krisensitzung der Veranstalter Hanseatische Eventagentur und Tourismuszentrale Rostock-Warnemünde mit den Einsatzleitern der Polizei, der Feuerwehr, des Sicherheitsdienstes sowie den beteiligten technischen Gewerken entschieden, die Veranstaltung abzusagen.“ Grund ist die amtliche Sturmwarnung, die eine Durchführung unmöglich macht. Ein geeigneter Nachholtermin soll in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. Das Warnemünder Turmleuchten wird am 1. März 2015 nachgeholt, mehr Infos gibt es hier. Am Neujahrsabend ist es wieder so weit: Zum 25. Mal findet das Warnemünder Turmleuchten statt. 2025 steht es unter dem Motto „Magische Momente“ und verspricht ein spektakuläres Event mit Licht, Lasershow, Feuerwerk und Musik. Jedes Jahr zieht das Warnemünder Turmleuchten Zehntausende Besucher ins Rostocker Seebad und wird als größte Neujahrsinszenierung Europas gefeiert. Programmübersicht zum Warnemünder Turmleuchten 2025 Die Veranstaltung beginnt am 1. Januar 2025 um 15 Uhr mit einem Vorprogramm aus Musik und Informationen. Die Hauptinszenierung startet um 18 Uhr und dauert 30 Minuten. Zum Abschluss erstrahlt die neue Jahreszahl am Leuchtturm. Ein musikalisches Highlight ist der Auftritt von Ola van Sander mit seiner Band „Bad Penny“ und dem Teufelsgeiger Georgi „Joro“ Gogow von CITY, die eine neue Version des Klassikers „Am Fenster“ präsentieren werden. Anreise, Verkehr und Parken Mit dem Pkw Der Ortskern von Warnemünde wird an Neujahr für den Verkehr gesperrt. Ab 10 Uhr wird die Seestraße, zwischen Heinrich-Heine-Straße und Alexandrinenstraße, sowie die Straße Am Leuchtturm gesperrt. Ab 14 Uhr gilt dies für den gesamten Ortskern östlich der Richard-Wagner-Straße und nördlich der Rostocker Straße. Für Radfahrer, Anwohner, anreisende Übernachtungsgäste sowie Personen mit Behindertenparkausweis bleibt die Zufahrt frei. Die Sperren werden voraussichtlich gegen 20 Uhr wieder aufgehoben. Auf der Stadtautobahn wird die rechte Spur zwischen Lichtenhagen und Warnemünde für Busse reserviert. Die folgenden Parkmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Parkhaus am Ortseingang, Parkplätze „Warnemünde Werft“ und „Mittelmole“ sowie die Park & Ride-Parkplätze an den S-Bahn-Stationen in Lütten Klein und Lichtenhagen bei Anreise über die B103 Parkplätze „Strand West“ (Rohrmannsche Koppel) und „Strand Mitte“ (Jugendherberge) für Anreisen aus Richtung Elmenhorst/Diedrichshagen Mit dem ÖPNV Die S-Bahnen verkehren zwischen Rostock-Hauptbahnhof und Warnemünde von 15:45 bis 17:30 Uhr sowie von 19:00 bis 20:30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt und teilweise mit doppelter Zuglänge. Die RSAG setzt auf den Linien 17 (Hohe Düne Fähre – Rostocker Heide) und 36 (Lichtenhagen – Warnemünde) zusätzliche Busse ein. Die Weiße Flotte pendelt mit beiden Fähren zwischen Warnemünde und Hohe Düne. Hinweise für Besucher Naturschutz: Die geschützten Dünen sind eingezäunt. Zugänge zum Strand gibt es bei Aufgang 1 und westlich von Aufgang 8. Feuerwerksverbot: Das Mitbringen von eigenen Feuerwerkskörpern sowie der Einsatz von Drohnen ist untersagt. Die Geschichte des Warnemünder Turmleuchtens Der spektakuläre Warnemünder Jahresauftakt entstand aus den Millenniumsfeierlichkeiten zur Jahrtausendwende. Die Veranstaltung, die zunächst „Leuchtturm in Flammen“ hieß, wurde 2015 in „Warnemünder Turmleuchten“ umbenannt und zieht inzwischen Jahr für Jahr Zehntausende Besucher an. Bereits 1997 startete das – mit etwa 1.000 Besuchern noch überschaubare – „Ümblädern in Warnemünn“, das fürs ‚Umblättern‘ des Kalenders ins neue Jahr stand. FAQ zum Warnemünder Turmleuchten 2025 Wann findet das Warnemünder Turmleuchten statt? Am 1. Januar 2025. Das Vorprogramm beginnt um 15 Uhr, die Hauptshow um 18 Uhr. Wo wird das Event veranstaltet? Die Veranstaltung findet direkt am Warnemünder Leuchtturm statt. Die Strandpromenade wird in drei Publikumsblöcke aufgeteilt, für die jeweils eine Personenobergrenze gilt. Ist das Event kostenlos? Ja, der Eintritt ist frei. Welche Verkehrsmittel werden empfohlen? Aufgrund der Straßensperrungen und des großen Besucherandrangs ist die Anreise mit dem ÖPNV die beste Option. Zusätzliche Busse und Bahnen werden eingesetzt.

30. Dezember 2024 | Weiterlesen
Silvesterfeuerwerk 2024 in Rostock – Zeiten, Regeln und Verbote

Silvesterfeuerwerk 2024 in Rostock – Zeiten, Regeln und Verbote

Zu laut, zu teuer, zu gefährlich, zu viel Müll und Feinstaub – und dennoch immer wieder ein beeindruckendes Spektakel. Silvesterfeuerwerke spalten die Meinungen. Während für die einen bunte Raketen und Knaller am Nachthimmel ein unverzichtbarer Bestandteil des Jahreswechsels sind, empfinden andere sie als störend. Besonders Haustiere leiden häufig unter dem lauten Knallen, und es kommt regelmäßig zu schweren Verletzungen. Ein generelles Verbot von Feuerwerken gibt es derzeit in Rostock nicht. Einige Einschränkungen gelten jedoch auch in der Hansestadt. Zeitenregelung: Feuerwerk an Silvester und Neujahr Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2, sogenannte Silvesterfeuerwerke, dürfen am 31. Dezember und 1. Januar ohne zeitliche Beschränkungen gezündet werden. Dies regelt Paragraf 23 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV). Das Abbrennen von pyrotechnischen Erzeugnissen mit ausschließlicher Knallwirkung (z.B. Böller) hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock per Allgemeinverfügung jedoch eingeschränkt: Sie dürfen nur zwischen dem 31. Dezember 2024, 16 Uhr, und dem 1. Januar 2025, 6 Uhr, gezündet werden. Verbotszonen für Feuerwerke In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandgefährdeten Gebäuden oder Anlagen ist das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen ganzjährig verboten. Dies ist in der 1. SprengV geregelt. Darüber hinaus hat die Stadt Rostock festgelegt, dass Feuerwerkskörper der Kategorie F2 nicht in einem Umkreis von 200 Metern um Tankstellen, Tankanlagen sowie stroh- und reetgedeckte Gebäude verwendet werden dürfen. Besonderheit: Beim Warnemünder Turmleuchten am Neujahrstag ist das Mitführen von Feuerwerkskörpern ausdrücklich untersagt. Sicherheitsvorkehrungen Für ein sicheres Silvesterfeuerwerk sollten nur geprüfte Feuerwerkskörper mit CE-Kennzeichnung verwendet werden. Die Gebrauchsanweisungen sind sorgfältig zu befolgen. Weitere Hinweise zur Sicherheit bietet die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Alternativen zum Feuerwerk: Brot, Bäume oder Hecken statt Böller Wer auf ein Silvesterfeuerwerk verzichten möchte, kann das gesparte Geld sinnvoll einsetzen. Bereits seit 1981 ruft das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung unter dem Motto „Brot statt Böller“ dazu auf, Spenden für den Kampf gegen Hunger und Mangelernährung zu leisten. Alternativ kann das Geld auch in Bäume oder Hecken investiert werden. Die sogenannte Waldaktie des Landes, die für zehn Euro erhältlich ist, fördert die Aufforstung neuer Wälder. Seit 2022 gibt es außerdem den „Heckenscheck“, mit dem die Neupflanzung von Hecken in Mecklenburg-Vorpommern finanziell unterstützt wird. Brot statt Böller Waldaktie MV Heckenscheck MV Video vom Silvesterfeuerwerk 2024 in Warnemünde (1. Januar 2025):

27. Dezember 2024 | Weiterlesen
Weihnachtsbaum-Entsorgung 2025 in Rostock – Termine im Überblick

Weihnachtsbaum-Entsorgung 2025 in Rostock – Termine im Überblick

Rund 30 Millionen Tannen, Fichten und Kiefern werden in Deutschland zum Weihnachtsfest verkauft. Sind die Festtage vorüber, verliert aber jeder noch so schön geschmückte Baum langsam seine Nadeln und muss entsorgt werden. Traditionell bleibt der Weihnachtsbaum bis zum Dreikönigstag (6. Januar) in der Wohnung stehen, während in Skandinavien die Entsorgung oft erst am Sankt-Knuts-Tag (13. Januar) erfolgt. Egal, wann euer Baum ausgedient hat: Die Stadtentsorgung Rostock übernimmt die Abholung kostenlos. In jedem Stadtteil gibt es zwei feste Abholtermine, sodass ihr euren Baum mindestens bis zum 20. Januar stehen lassen könnt. Wie entsorge ich den Baum richtig? Für die umweltgerechte Verwertung der Bäume sind folgende Punkte wichtig: Baumschmuck entfernen: Alle Reste von Lametta, Kugeln oder anderen Dekorationen müssen entfernt werden. Keine Plastikverpackung: Die Bäume dürfen nicht in Plastiksäcken oder ähnlichem abgelegt werden. Bereitstellung: Der Baum muss an den vorgesehenen Abfallbehälterstellplätzen abgelegt werden. Die Weihnachtsbäume werden im Auftrag des Amtes für Umweltschutz von der Stadtentsorgung Rostock eingesammelt und ins Kompostierwerk nach Parkentin gebracht, wo sie zu natürlichem Dünger verarbeitet werden. Die Kosten für die Entsorgung sind bereits in den regulären Abfallgebühren enthalten. Hinweise zur Entsorgung der Weihnachtsbäume im Landkreis Rostock findet ihr auf der Website des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft. Neujahrsfeuer/Tannenbaumverbrennen im Landkreis Rostock Im Landkreis Rostock laden mehrere Freiwillige Feuerwehren im Januar 2025 zu traditionellen Neujahrsfeuern ein. Bei diesen Veranstaltungen werden von Bürgern mitgebrachte oder von den Feuerwehren gesammelte Weihnachtsbäume verbrannt. Diese geselligen Treffen erfreuen sich großer Beliebtheit, sind jedoch aufgrund der Feinstaubbelastung durch das oft noch feuchte Holz umstritten. In Rostock sorgte das erste Schmarler Weihnachtsbaumfeuer Anfang des Jahres für kontroverse Diskussionen in den sozialen Medien. Nach starker Kritik an den Umweltauswirkungen der Veranstaltung untersagte die Stadtverwaltung zunächst die Durchführung, erlaubte sie kurz darauf jedoch wieder. An diesen Terminen werden die Weihnachtsbäume 2025 in Rostock abgeholt: Alt-Bartelsdorf am 07. und 21. Januar 2025 Biestow am 10. und 24. Januar 2025 Brinkmansdorf am 07. und 21. Januar 2025 Diedrichshagen am 16. und 30. Januar 2025 Dierkow am 08. und 22. Januar 2025 Evershagen am 14. und 28. Januar 2025 Gartenstadt am 15. und 29. Januar 2025 Gehlsdorf am 08. und 22. Januar 2025 Groß Klein am 17. und 31. Januar 2025 Hansaviertel am 10. und 24. Januar 2025 Kassebohm am 07. und 21. Januar 2025 KTV am 06. und 20. Januar 2025 Langenort am 08. und 22. Januar 2025 Lichtenhagen am 16. und 30. Januar 2025 Lütten Klein am 14. und 28. Januar 2025 Reutershagen am 15. und 29. Januar 2025 Riekdahl am 07. und 21. Januar 2025 Rostock Ost (Krummendorf, Hinrichsdorf, Nienhagen, Peez, Stuthof, Jürgeshof, Petersdorf) am 09. und 23. Januar 2025 Rostocker Heide (Hohe Düne, Markgrafenheide, Hinrichshagen, Torfbrücke, Wiethagen) am 09. und 23. Januar 2025 Schmarl am 17. und 31. Januar 2025 Stadtmitte am 13. und 27. Januar 2025 Südstadt am 10. und 24. Januar 2025 Toitenwinkel am 09. und 23. Januar 2025 Warnemünde am 16. und 30. Januar 2025

27. Dezember 2024 | Weiterlesen
Seenotretter bringen Weihnachtsmann nach Warnemünde

Seenotretter bringen Weihnachtsmann nach Warnemünde

Ho, ho, ho, da ist er! Heiligabend, kurz vor 11 Uhr, ist der Weihnachtsmann im Ostseebad Warnemünde angekommen. Statt mit dem Rentierschlitten, wie es in zahlreichen Erzählungen beschrieben wird, kam der Weihnachtsmann auf maritimem Wege: Mit dem Seenotkreuzer „Arkona“ fuhr er ins Seebad ein und brachte Kinderaugen zum Leuchten. Seit vielen Jahren gehört es in Rostock zur schönen Tradition, dass die Seenotretter den Bärtigen und seinen Weihnachtsengel Cathrin an Heiligabend sicher an Land bringen. Seenotrettungskreuzer „Arkona“ bringt Weihnachtsmann nach Warnemünde Für die passende musikalische Einstimmung sorgte vor der Ankunft des Weihnachtsmanns der Shantychor „De Klaashahns“. Dann hatte das Warten ein Ende: Der Seenotrettungskreuzer „Arkona“, hoch am Mast mit einem Tannenbaum geschmückt, fuhr langsam rückwärts den Alten Strom hinauf und stoppte kurz vor der Warnemünder Bahnhofsbrücke. Zahlreiche aufgeregte Kinder warteten hier bereits, um den Weihnachtsmann zu begrüßen. Dieser läutete feierlich sein Glöckchen an Bord, während Weihnachtsengel Cathrin den Zuschauern freundlich zuwinkte. Doch bevor es an Land ging, mussten die beiden erst mit dem zuvor eingeübten „Ho, ho, ho!“ würdevoll begrüßt werden. Dann stiegen sie aufs Tochterboot „Caspar“ um und legten neben der Bahnhofsbrücke an. Vor der Vogtei wurde Santa Claus sofort von einer Schar aufgeregter Kinder umringt. Natürlich hatte der Weihnachtsmann auch Geschenke dabei. Kinder, die ein Gedicht aufsagen oder ein Lied vorsingen konnten, erhielten als Belohnung eine süße Überraschung. Wie kommt der Weihnachtsmann an Bord des Seenotkreuzers? Wie, wo und warum der Weihnachtsmann überhaupt an Bord des Seenotkreuzers kommt, ist seit Jahren ein gut gehütetes Geheimnis. Mal heißt es, dass die „Arkona“ den Weihnachtsmann direkt aus Lappland abholt, dann wieder ist der Nordpol im Gespräch. Wir trafen zufällig Rudolph, das rotnasige Rentier, am Strand. „Vor vielen Jahren hatten wir tatsächlich einen Zwischenfall mit dem Schlitten und mussten aus der Ostsee gerettet werden“, erinnert sich das Rentier. Inzwischen legen sie in Warnemünde einfach eine Pause nach dem anstrengenden Flug über die Ostsee ein. „Die Seenotretter sind so nett und zuverlässig, da können wir uns das ausnahmsweise erlauben“, erklärt Rudolph, bevor es mit dem schweren Schlitten schon wieder weiter geht. Mit diesen festlichen Eindrücken aus Warnemünde wünschen wir allen Lesern frohe Weihnachten und den Seenotrettern – besonders an den Feiertagen – eine ruhige und einsatzfreie Wache!

24. Dezember 2024 | Weiterlesen
Buslinie 31: neue Haltestellen und neue Route durch Lütten Klein

Buslinie 31: neue Haltestellen und neue Route durch Lütten Klein

Ab Sonntag, dem 15. Dezember 2024, sind die Busse der Linie 31 in Lütten Klein auf einer neuen Strecke unterwegs. Im Rahmen des ÖPNV-Förderprojektes „Mirror“ wurden im Rostocker Nordwesten sechs barrierefreie Haltestellen errichtet und die Streckenführung der Buslinie 31 durch den Stadtteil erweitert. Damit sollen alle nicht von der Straßenbahn erschlossenen Bereiche von Lütten Klein eine adäquate ÖPNV-Anbindung sowie eine Direktverbindung zum S-Bahnhof erhalten (wir berichteten). Bus-Linie 31 fährt durch Helsinkier und Kopenhagener Straße Die Buslinie 31 fährt vom S-Bahn-Haltepunkt Lichtenhagen (Ostseite, Klenow Tor, Groß Klein), über den S-Bahn-Haltepunkt Lütten Klein und den Verknüpfungspunkt „Lütten Klein Zentrum“ zur Ostseeallee. Mit mehr als 7.000 Fahrgästen täglich ist sie die nachfragestärkste Buslinie im Rostocker Nordwesten. Von der Warnowallee aus biegen die Busse der Linie 31 künftig nach links in die Helsinkier Straße ab. Direkt hinter dem Kreuzungsbereich ist die erste neue Haltestelle entstanden, in der Gegenrichtung wird der bereits vorhandene ÖPNV-Verknüpfungspunkt „Lütten Klein Zentrum“ in der Warnowallee angefahren. Hier gibt es Umsteigemöglichkeiten in die Straßenbahnlinien, aber auch in die Expressbuslinie X41, die durch den Warnowtunnel in den Rostocker Nordosten fährt. Zwei neue Haltestellenpaare wurden in der Kopenhagener Straße gebaut. Eine Station („Stockholmer Straße“) entstand in der Nähe des Penny-Marktes, die andere auf Höhe der Hausnummern 7 bis 10. Mit ihnen sollen u.a. das Erasmus-Gymnasium und die Grundschule „Kleine Birke“ besser an den ÖPNV angebunden. Weiter geht es durch die Ostseeallee bis zur Endhaltestelle „Saßnitzer Straße“. Die bisherige Station „Osloer Straße“ in der Warnowallee (Höhe Lidl) entfällt. Dafür wurde in der Ostseeallee die neue Haltestelle „Gedser Straße“ errichtet. Bedienung aller Haltestellen im Zehn-Minuten-Takt Alle Haltestellen der Linie 31 werden montags bis freitags tagsüber im Zehn-Minuten-Takt bedient. Samstags fahren die Busse alle 15, sonntags alle 20 Minuten. Dies dürfte besonders Pendler freuen, die schnell zur S-Bahn kommen möchten. Der Takt wurde auf dieser Linie zwar bereits im Sommer 2022 auf zehn Minuten verdichtet, allerdings wurden die beiden Endhaltestellen in der Ostseeallee (Saßnitzer Straße im Norden und Kopenhagener Straße im Süden) bislang nur abwechselnd angefahren. 40 Parkplätze weniger, Halteverbot in der Helsinkier Straße Nach Auskunft der Stadtverwaltung fallen durch die neue Buslinie in der Helsinkier und Kopenhagener Straße jeweils 20 Parkplätze weg. In der Helsinkier Straße gilt am Straßenrand auf der Ostseite zwischen Kopenhagener Straße und Warnowallee ab sofort ein absolutes Halteverbot. Förderung durch Modellprojekt „Mirror“ Insgesamt etwa 630.000 Euro wurden in Planung und Bau der neuen Haltestellen investiert. Davon wurden rund 500.000 Euro im Rahmen des ÖPNV-Modellprojektes „Mirror“ mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie durch das Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Mit „Mirror“ soll die Attraktivität des ÖPNV verbessert und die soziale Teilhabe gesteigert werden. Foto: Joachim Kloock, Grafik: RSAG

13. Dezember 2024 | Weiterlesen
Vollsperrung des Verbindungswegs im ersten Halbjahr 2025

Vollsperrung des Verbindungswegs im ersten Halbjahr 2025

Im Februar 2025 beginnen im Verbindungsweg zwischen Rövershäger Chaussee und Tessiner Straße die Bauarbeiten für eine neue Fernwärmeleitung, wie die Stadtwerke Rostock informieren. Das Rostocker Tiefbauamt erneuert im Anschluss die Fahrbahndecke. Voraussichtlich bis Juni 2025 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Aufgrund der engen Platzverhältnisse durch angrenzende Bäume und bestehende Leitungen erfolgt die Verlegung der neuen Fernwärmeleitung in der Straßenmitte. Der Straßenverkehr kann während der Bauarbeiten nicht aufrechterhalten werden, für Autofahrer muss der Verbindungsweg voll gesperrt werden. Über den genauen Starttermin sollen Verkehrsteilnehmer mindestens vier Wochen vor Beginn der Arbeiten durch Beschilderungen informiert werden, so die Stadtwerke. Die Umleitung erfolgt voraussichtlich – wie bereits im vergangenen Sommer bei der Instandsetzung der Straßenbrücke über die Carbäk – über die Rövershäger Chaussee, Am Strande, Warnowstraße und den Mühlendamm. 2026 sind Arbeiten in der Rövershäger Chaussee geplant, dann soll der Verbindungsweg als Ausweichroute wieder zur Verfügung stehen. Hintergrund der Arbeiten ist das Projekt „Fernwärme-Netzerweiterung der Neubrandenburger Straße“, mit dem mehrere Wohngebiete in der Neubrandenburger Straße an das Fernwärmenetz der Stadtwerke angeschlossen werden sollen. Aktuell läuft der erste Bauabschnitt zwischen den Straßen Am Kreuzgraben und Petridamm. Derzeit sind nach Angaben der Stadtwerke Rostock rund zwei Drittel aller Haushalte in der Hanse- und Universitätsstadt an das Fernwärmenetz angeschlossen. Bis 2035 sollen es 80 Prozent sein. Rostock hat 2022 einen Wärmeplan für die Umstellung auf erneuerbare Energien verabschiedet. Der Ausbau des Fernwärmenetzes spielt dabei eine zentrale Rolle.

4. Dezember 2024 | Weiterlesen
Warnowbrücke in Rostock weitere zehn Mio. Euro teurer

Warnowbrücke in Rostock weitere zehn Mio. Euro teurer

Die geplante Fuß- und Radwegebrücke vom Stadthafen Rostock zum Gehlsdorfer Ufer wird deutlich teurer als geplant. Die veranschlagten Gesamtkosten steigen um weitere zehn auf insgesamt knapp 63 Mio. Euro. Dies geht aus der „Berichterstattung zu den Projektvorhaben des Rostocker Ovals“ hervor, die die Verwaltung der Bürgerschaft zu ihrer Sitzung am 4. Dezember vorgelegt hat. Eigentlich sollte die neue Fuß- und Radwegebrücke über die Warnow in Rostock bis Ende 2024 fertig sein. Bislang gibt es jedoch nicht mal einen Planfeststellungsbeschluss. Dieser soll nach aktuellem Stand im 3. Quartal 2025 vorliegen. Läuft alles glatt, könnte das Bauwerk 2028 fertiggestellt werden. Mit den Verzögerungen bei der Planung sind auch die Kosten für die Warnowquerung gestiegen. Kostensteigerung um gut 70 Prozent Ursprünglich wurden für die Brücke 36,9 Millionen Euro veranschlagt. Ende 2021 wurde mit 44,7 Millionen Euro kalkuliert. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hatte auf Basis dieser Summe eine Förderung in Höhe von rund 36 Millionen Euro (bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben) zugesagt. Lt. Haushaltsbestätigung vom 1. Januar 2024 lag das Budget bei 53,1 Millionen Euro, nach der aktuellen Kostenschätzung sind es jetzt exakt 62.848.820 Euro. Begründet wird die Kostensteigerung mit der Entwicklung der Baupreisindizes in den vergangenen Jahren, dem notwendigen zusätzlichen Gründungsaufwand infolge des schlechten Baugrundes („Moorbrücken“) sowie den Auswirkungen der veränderten Anpralllasten. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee hatte Einwände gegen den Bau, da die Statik der Brückenpfeiler für den Aufprall eines größeren Schiffes nicht ausreichend bemessen worden sei. Finanzierung durch freiwerdende Mittel im Stadthafen Gibt es vom Bund keine zusätzliche Förderung der Mehrkosten, muss die Stadt für die neue Warnowquerung knapp zehn Mio. Euro mehr an Eigenmitteln aufbringen. Finanziert werden soll dies durch freie Mittel der Teilprojekte Christinenhafen Ost und Dünenlandschaft im Stadthafen. Das Budget ist hier von 61,4 auf 50,7 Mio. Euro geschrumpft – nicht etwa, weil die Umgestaltung des Stadthafens günstiger wird, sondern weil sich diese Projekte noch stärker verzögern und das Geld erstmal in die Brücke und das Warnowquartier fließen sollen – auch hier haben sich die Kosten um gut vier auf insgesamt knapp 57 Mio. Euro erhöht. Bildrechte: Planer: IL und sbp; 3D-Visualisierung: ing.nitschke@online.de

2. Dezember 2024 | Weiterlesen
Trinkwasser und Abwasser werden 2025 teurer

Trinkwasser und Abwasser werden 2025 teurer

Am 29. November informierten der Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) sowie die Nordwasser auf der gemeinsamen Jahrespressekonferenz über die tags zuvor gefassten Beschlüsse der Verbandsversammlung des WWAV zum Investitionsprogramm des kommenden Jahres, über die dafür notwendige Anpassung der Gebühren sowie über aktuelle Entwicklungen und Projekte. Investitionsprogramm von 50 Millionen Euro im kommenden Jahr Die Verbandsversammlung des WWAV beschloss ein Investitionsvolumen für das kommende Jahr in Höhe von 50 Millionen Euro. „Angesichts der seit 2021 stark gestiegenen Baukosten in Höhe von 35 Prozent mussten wir unsere ursprünglichen Investitionspläne aus dem vor vier Jahren entwickelten Ver- und Entsorgungskonzept anpassen. Im engen Austausch mit dem Verband und immer unter der Prämisse, die Ver- und Entsorgungssicherheit auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, haben wir uns entschieden, einzelne Maßnahmen zu verschieben oder alternative Lösungen zu nutzen. Im Ergebnis haben wir weiterhin ein ambitioniertes Maßnahmenpaket, dass die nun beschlossene Investitionssumme nicht überschreitet,“ erklärt Ulf Altmann, Geschäftsführer der Nordwasser. Dahinter stecken unter anderem mehrjährige Maßnahmen, wie beispielsweise das Großprojekt in der Werftstraße, wo bis Mitte nächsten Jahres der 111 Jahre alte Mischwasserkanal saniert wird. Auch in der Satower Straße werden im derzeit dritten Bauabschnitt noch bis Ende 2025 die Leitungen für Trink- und Abwasser in großem Umfang erneuert und gleichzeitig am zukünftigen Bedarf ausgerichtet. Ähnlich umfangreich sind die Baumaßnahmen in der Fritz-Reuter-Straße, die mit dem dritten und letzten Bauabschnitt in 2027 enden sowie den Arbeiten in der Herweghstraße, die Ende 2026 abgeschlossen werden. Beginnende Baumaßnahmen in 2025 Neu hinzu kommt im nächsten Jahr eine größere Maßnahme in der Rostocker Straße in Warnemünde. Diese steht für eine Reihe von Projekten, die im Verbund mit dem Straßenbau und der Fernwärmeerschließung umgesetzt werden. Im kommenden Jahr steht zudem eine große Investition in die Rostocker Kläranlage als größte Anlage zur Abwasseraufbereitung in M-V an. Hier wird bis 2027 die mechanische Vorreinigung als eine von fünf Verfahrensstufen für insgesamt 34 Millionen Euro erneuert. Ausgelöst durch das Wachstum des Rostocker Umlandes dienen die größeren Maßnahmen dort vordergründig der Kapazitätserweiterung sowie der Erhöhung der Resilienz von Netzen und Anlagen. Dazu zählen unter anderem die Erneuerung der Druckstation in Klein Tessin und ein neu zu bauender Brunnen für das Wasserwerk Thelkow. Dieser ist ein weiterer Baustein für ein zukünftiges Verbundsystem mit Tessin und Nustrow. „Unser Bedarf an Investitionen wird die nächsten Jahre nicht sinken. Um den Finanzierungsbedarf dafür auf einem verträglichen Maß zu halten, müssen wir Prioritäten setzen, denn die zusätzlichen Anforderungen aus Klimawandel und neuen gesetzlichen Ansprüchen zur Trinkwasserqualität und Abwasseraufbereitung gilt es rechtzeitig auf den Weg zu bringen,“ unterstreicht Altmann. Neue Gebühren ab dem 1. Januar 2025 Nach drei Jahren kontanter Gebühren für Trink- und Abwasser hat der WWAV zum neuen Jahr neue Gebühren beschlossen, die nun vorerst für ein Jahr, vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025, gelten. „In Zeiten allgemein stark steigender Kosten haben wir seit 2022 sämtliche Gebühren für Trink- und Abwasser stabil gehalten. Mit der zum Ende dieses Jahres erfolgten Neu-Kalkulation ist eine Änderung der Gebühren jedoch unumgänglich, um die gesetzlich vorgeschriebene Kostendeckung sicherzustellen,“ erläutert Katja Gödke, Geschäftsführerin des WWAV. „Die Höhe der neuen Gebühren spiegelt nicht nur die gestiegenen Kosten für Energie, Chemikalien, Personal und Bauleistungen sowie deren Finanzierung wider. Unsere aktuellen und anstehenden Investitionen in die wasserwirtschaftliche Infrastruktur sichern eine zukunftsgerechte und zuverlässige Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung“, betont Gödke weiter. „Hinzu kommt, dass uns auch die verkaufte Trinkwassermenge, die seit 2018 von Jahr zu Jahr leicht sinkt, keinen großen Spielraum gibt“. Die 270.000 Menschen im Versorgungsgebiet des WWAV werden in diesem Jahr mit voraussichtlich rund 13,6 Millionen Kubikmetern etwas weniger Trinkwasser als im Vorjahr verbrauchen. Damit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund 100 Litern pro Tag und unterschreitet den Bundesdurchschnitt somit weiterhin um knapp 20 Prozent. Erstmals seit 2009 werden daher auch die Grundgebühren im Trink- und Schmutzwasser angehoben. „Damit werden wir dem hohen Anteil an Fixkosten in unserer Branche besser gerecht und können durch mengenunabhängige Gebührenanteile die Finanzierung der laufenden Kosten sichern,“ so Gödke. Nach der leichten Senkung der Trinkwasser-Mengengebühr in 2021 wird diese auf 1,83 Euro pro Kubikmeter angehoben. Die Grundgebühr für den kleinsten Zähler beträgt ab 2025 16,11 Euro pro Monat. Beim Schmutzwasser steigt die Mengengebühr auf 2,82 Euro pro Kubikmeter, die Grundgebühren werden auch hier über alle Zähler angehoben. Der kleinste Zähler liegt dann bei 11,25 Euro monatlich. Die Niederschlagswassergebühr erhöht sich um 10 Prozent und steigt auf 0,87 Euro pro Quadratmeter, hier werden keine Grundgebühren erhoben. Bei den Gebühren für die dezentrale Abwasserentsorgung ergeben sich folgende Anpassungen: für die Entsorgung des Abwasser-/Schlammgemisches aus Kleinkläranlagen wird die Gebühr pro Kubikmeter um 13 Prozent auf 36,22 Euro erhöht. Für Kunden des WWAV, die das Abwasser über eine abflusslose Grube entsorgen, sinkt der Gebührensatz leicht um 0,96 Euro auf 9,82 Euro pro Kubikmeter. Einmalige Anschlussbeiträge werden nicht erhoben. Mit Blick auf die Jahreskosten über alle Gebühren ergibt sich für die im Verbandsgebiet typischen Privathaushalte je nach Wohnen im Ein- oder Mehrparteienhaus eine spürbare Erhöhung im Vergleich zu den bisherigen Gebühren. Für einen Vier-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus wären dies im Schnitt 13 Euro monatlich, eine vierköpfige Familie im Mehrfamilienhaus wird mit rund 7,40 Euro pro Monat mehr belastet. Quelle & Foto: Nordwasser

29. November 2024 | Weiterlesen
S-Bahn zwischen Hauptbahnhof Rostock und Warnemünde fällt aus

S-Bahn zwischen Hauptbahnhof Rostock und Warnemünde fällt aus

Aufgrund von Bauarbeiten kommt es in den kommenden beiden Wochen zu einem vollständigen Ausfall der S-Bahnen S1, S2 und S3 zwischen dem Rostocker Hauptbahnhof und Warnemünde. Vom 25. November (4 Uhr) bis zum 9. Dezember (1 Uhr) fallen die S-Bahnen ganztägig aus. Betroffen sind auch die ICE- und IC-Fernzüge von bzw. nach Warnemünde. Sie beginnen bzw. enden am Hauptbahnhof Rostock. Die Deutsche Bahn richtet einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ein. Diese fahren jedoch nicht alle S-Bahn-Haltepunkte an. Fahrpläne und Taktzeiten des SEV orientieren sich an den Zeiten der S-Bahnen, Fahrgäste müssen jedoch mehr Zeit einplanen. Während die S-Bahn vom Hauptbahnhof bis ins Seebad Warnemünde lediglich 21 Minuten benötigt, sind es bei den SEV-Bussen planmäßig 37 Minuten – vorausgesetzt die Busse stehen nicht im Stau, der durch die gesperrte Rennbahnallee vor allem im Hansaviertel droht. Immerhin soll die Fahrzeit des Schienenersatzverkehrs zwischen Hauptbahnhof und Seebad damit deutlich kürzer ausfallen als die angesetzten 54 Minuten im vergangenen Jahr. Damit dies möglich ist, werden allerdings nicht alle S-Bahn-Haltepunkte angefahren. Von der Parkstraße fahren die Busse durch die Hamburger Straße und über die Stadtautobahn direkt zur Haltestelle Lütten Klein. Die Stationen Holbeinplatz, Bramow, Marienehe und Evershagen werden nicht angefahren. Fahrgäste müssen auf die Straßenbahnen oder Busse der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) ausweichen, die in der Adventszeit erfahrungsgemäß stark ausgelastet sind. Am Hauptbahnhof Rostock befindet sich die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs am Albrecht-Kossel-Platz (Ausgang Süd). Die Busse fahren am Bussteig G ab. Bei der Beförderung von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern kann es aufgrund des begrenzten Platzangebots in den Bussen zu Einschränkungen kommen. Grund für die Einschränkungen sind Bauarbeiten an den Gleisanlagen in Bramow. Nachdem vor einem Jahr bereits neue Weichen und Gleise für eine bessere Anbindung des Fischereihafens verlegt wurden, erfolgen jetzt vorbereitende Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik für die Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks (ESTW) Rostock-Bramow. Die Arbeiten erfordern eine komplette Streckensperrung.

23. November 2024 | Weiterlesen
Stadtwerke Rostock: Verwirrung um Preissenkung bei Strom und Gas

Stadtwerke Rostock: Verwirrung um Preissenkung bei Strom und Gas

„Gute Nachrichten für Verbraucher“, so beginnt die heutige Pressemitteilung des regionalen Energieversorgers in Rostock. „Die Stadtwerke Rostock AG werden ihre Preise für Strom zum 1. Januar 2025 senken.“ Die Strompreise an den Energiemärkten sind in den letzten Monaten gesunken, erläutert Heike Witzel, Vorstand der Stadtwerke Rostock: „Die entstandenen Kostenvorteile und das verminderte Risiko werden wir an unsere Kunden weitergeben.“ Bei den angegebenen Preisbeispielen dürften sich einige Kunden der Stadtwerke verwundert die Augen reiben, zahlen sie doch bereits jetzt deutlich weniger als nach der für 2025 angekündigten „Preissenkung“. Lt. Pressemitteilung fällt der Brutto-Arbeitspreis im „beliebtesten“ Tarif „Ostsee-Strom Flex“ für Bestandskunden im Netzgebiet der Stadtwerke Rostock Netzgesellschaft mbH von 36,84 auf 32,59 Cent/kWh. Gleichzeitig steigt der Grundpreis von 69,85 auf 85,32 Euro/Jahr. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 2.000 kWh/Jahr spart demnach knapp 70 Euro pro Jahr (rund 9 Prozent), rechnet der lokale Energieversorger vor. Neukunden vs. Bestandskunden vs. alte Bestandskunden Tatsächlich kostet eine Kilowattstunde im Tarif „Ostsee-Strom Flex“ lt. Preisblatt seit dem 15. Februar 2024 jedoch nur noch 29,24 Cent und damit gut zehn Prozent weniger als nach der für 2025 angekündigten „Preissenkung“. Dieser Tarif gelte vorrangig für Neukunden, erläutert Alexander Christen, Pressesprecher der Stadtwerke, auf Nachfrage. Da im Flex-Tarif lediglich eine Kündigungsfrist von einem Monat gilt, konnten jedoch auch Bestandskunden bereits in diesem Jahr von den günstigeren Preisen profitieren (wir berichteten), automatisch erfolgte eine Umstellung allerdings nicht. Nur für langjährige Bestandskunden ergibt sich damit zum 1. Januar 2025 tatsächlich die von den Stadtwerken errechnete Preissenkung. Sie sollten jedoch prüfen, ob sie ebenfalls von den günstigeren Neukundenpreisen profitieren können – ohne Kündigung und anderen Anbieter. Ein Wechsel ist sowohl über das Kundenportal der Stadtwerke als auch über die Kunden-Hotline (0381 805-2000) möglich. Im Self-Service-Portal des Energieversorgers muss der Vertrag ausgewählt und anschließend der Link „Vertrag optimieren“ angeklickt werden. Erdgaspreise bleiben stabil Die Erdgaspreise bleiben lt. Anbieter im kommenden Jahr auf stabilem Niveau. Auch hier sinkt der Brutto-Arbeitspreis pro Kilowattstunde leicht (von 12,02 auf 11,59 Cent/kWh), dafür steigt der Grundpreis (von 182,89 auf 213,21 Euro/Jahr.). Die meisten Kunden dürften etwas weniger zahlen, für Kleinverbraucher kann es jedoch teurer werden. Allerdings gilt auch hier wieder: Die aktuellen Neukundentarife liegen mit 9,81 Cent/kWh deutlich unter dem gesenkten Wert von 11,59 Cent/kWh ab 1. Januar 2025. Ein Wechsel zu den günstigeren Preisen sollte für Bestandskunden wie beim Strom problemlos möglich sein. Wer einen Anbieterwechsel nicht scheut, kann auf den gängigen Vergleichsportalen möglicherweise noch günstigere Tarife finden. Dabei sollte neben den Kundenbewertungen darauf geachtet werden, ob und wie einmalige Boni eingerechnet werden. Wie immer gilt: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern. Rechnet selbst durch, welcher Tarif am besten zu euch passt!

14. November 2024 | Weiterlesen
AIDAdiva beendet Kreuzfahrtsaison 2024 in Warnemünde

AIDAdiva beendet Kreuzfahrtsaison 2024 in Warnemünde

Am Montag, den 4. November 2024 wird das Kreuzfahrtschiff „AIDAdiva“ gegen 8 Uhr am Liegeplatz P7 in Warnemünde festmachen und die diesjährige Kreuzfahrtsaison beschließen. Insgesamt werden dann 532.000 Seereisende (2023: 410.000) bei 147 Schiffsanläufen (2023: 130) von 37 Kreuzfahrtschiffen (2023: 30) in dieser Saison an und von Bord gegangen sein. An 113 von 365 Tagen des Jahres 2024 legten Kreuzfahrtschiffe von 22 nationalen und internationalen Reedereien im Warnemünder Hafen an. „Trotz der veränderten Rahmenbedingungen für die Kreuzschifffahrt in der Ostsee können für den Kreuzfahrthafen Warnemünde erfreuliche, wieder zunehmende Anlauf- und Passagierzahlen mitgeteilt werden, an denen viele maritime und touristische Unternehmen aus Stadt und Land ihren Anteil haben“, resümiert Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Rostock Port GmbH. Das größte Schiff in dieser Saison war „Norwegian Getaway“ mit einer Bruttoraumzahl von 145.655 und einer Kapazität von rund 4.200 Passagieren. Bei 95 Anläufen fanden Voll- bzw. Teilreisewechsel statt. So schickte die Rostocker Reederei AIDA Cruises mit „AIDAdiva“ und „AIDAmar“ zwei Schiffe vom Basishafen Warnemünde 69 Mal auf Ostsee- bzw. Norwegenkreuzfahrt. Die Reederei TUI Cruises führte bei sechs Anläufen von „Mein Schiff 7“ Passagierwechsel in Warnemünde durch. Zu den Höhepunkten in dieser Saison zählten die neun Erstanläufe der Kreuzfahrtschiffe „Ocean Albatros“ am 5. Mai, „Viking Neptune“ am 31. Mai, „Spirit of Adventure“ am 6. Juni, „Coral Princess“ am 12. Juni, „Caribbean Princess“ am 4. Juli, „Mein Schiff 7“ am 15. August, „Azamara Onward“ am 27. August, „Sirena“ am 17. September und „Nordstjernen“ am 28. September 2024. Internationale Besucher entdecken Rostock und Mecklenburg-Vorpommern In diesem Jahr stellten die Deutschen mit 195.000 Passagieren erneut die größte Anzahl aller Kreuzfahrttouristen, gefolgt von 51.000 US-Amerikanern, 15.000 Briten, 7.300 Kanadiern, 5.500 Australiern, 4.600 Italienern und 36.100 Touristen aus 136 weiteren Nationen. Mehr als 97.000 Passagiere aus aller Welt entdeckten als Tagesgäste Warnemünde, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern oder die deutsche Hauptstadt Berlin. Als sogenannte Reisewechselpassagiere begannen und beendeten 435.000 Seereisende ihre Kreuzfahrt im Passagierhafen an der Warnowmündung. 23 Kreuzfahrtschiffe nutzten in diesem Jahr bei 95 Anläufen die direkte Schiffsabwasserentsorgung in das öffentliche Abwassernetz. Insgesamt wurden etwa 35.000 Kubikmeter Schiffsabwässer umweltfreundlich entsorgt. Zwölf Kreuzfahrtschiffe bezogen bei 79 Anläufen umweltfreundlichen Landstrom von insgesamt rund 2,7 Millionen Kilowattstunden in Warnemünde. „Die weitere und regelmäßige Nutzung der Landstromanlage ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Warnemünde und ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem klimaneutralen Hafen“, sagt Jens A. Scharner, Geschäftsführer der Rostock Port GmbH. Quelle: Rostock Port GmbH

3. November 2024 | Weiterlesen
Lichtwoche Rostock startet am 4. November 2024

Lichtwoche Rostock startet am 4. November 2024

Am Montag ist es wieder so weit: Während der traditionellen Lichtwoche lassen die Stadtwerke Rostock die Innenstadt erstrahlen. Vom 4. bis zum 9. November 2024 werden täglich zwischen 16 und 20 Uhr zahlreiche Gebäude mit farbenfrohen Lichtinstallationen in Szene gesetzt. Neben den bunten Pani-Projektionen am Steintor, Rathaus, Kröpeliner Tor und den Gebäuden am Universitätsplatz wird es in diesem Jahr erstmals einen Laser-Lichttunnel in der Kröpeliner Straße geben, der Besucher zu farbenfrohen Selfies einladen soll. Der neu gestaltete Klostergarten richtet sich vorrangig an Kinder und Familien. Vom Schminken mit Schwarzlicht-Farben, über das Erzähltheater „Annika und die Glückssterne“ bis zu den Taschenlampenführungen gibt es ein breites Angebot. Der Circus Fantasia lädt mit Jonglage und Akrobatik zum Mitmachen ein. Für den Laternenumzug am Freitag können Kinder im Glückssternzelt aus mitgebrachten Konservendosen ihre eigenen Laternen basteln. In der Kröpeliner Straße sowie auf dem Universitätsplatz gibt es täglich wechselnde Walking Acts und Musikdarbietungen regionaler Straßenkünstler. Um 17 und 18:30 Uhr starten am Getränkeverkaufsstand auf dem Uniplatz die Stadtführungen mit Laternenwärtern in ihren historischen Gewändern. Glühwein, warmer Apfelsaft und Kinderpunsch werden auch im Klostergarten verkauft. Der Erlös geht an gemeinnützige Projekte – Bewerbungen sind auf der Website der Stadtwerke möglich. Nach eigenen Angaben nutzen die Stadtwerke Rostock für die Veranstaltung ausschließlich energiesparende LED-Beleuchtung und grünen Strom. Kraftstoffbetriebene Aggregate werden nicht eingesetzt. Den Stromverbrauch hat der Energiedienstleister in der Vergangenheit mit rund 4.000 kWh beziffert – etwa so viel, wie ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr verbraucht. Erstmals fand die Rostocker Lichtwoche in ihrer jetzigen Form 2001 statt, die Idee geht jedoch viel weiter zurück. Schon 1928 fand mit den Lichttagen eine deutschlandweite Veranstaltung zur Werbung für die immer stärker aufkommende Elektrizität statt. Fotos von der Lichtwoche 2024 in Rostock: Video: Lichtwoche 2024 in Rostock (4. November 2024):

2. November 2024 | Weiterlesen
Mieterhöhungen bei der Wiro

Mieterhöhungen bei der Wiro

Neben der Post vom Finanzamt gehören diese Briefe wohl zu den unbeliebtesten: Mieterhöhungen! Aktuell verschickt die Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH (Wiro) sogenannte Mieterhöhungsverlangen an ihre Mieter. Unter der Überschrift „Daran führt kein Weg vorbei“ hatte die Wiro dies bereits vor einigen Tagen in ihrem Kundenmagazin angekündigt. Begründet werden die Mieterhöhungen mit steigenden Preisen für Bau- und Handwerkerleistungen sowie höheren Kosten für Personal und Energie. In der Vergangenheit seien die Kaltmieten maximal alle drei Jahre und um höchstens zehn Euro pro Wohnung erhöht worden, erklärt Wolfgang Medger, Bereichsleiter Wohnungswirtschaft bei der Wiro. In Zukunft sollen die Abstände kürzer werden und die Erhöhungen steigen. Mieterhöhung von Fall zu Fall und mit Fingerspitzengefühl? Wie viele Haushalte von der aktuellen Mieterhöhung betroffen sind und um welche Beträge es geht, verrät die Wiro nicht. „Wie viele sogenannte Mieterhöhungsverlangen wir verschicken, kommunizieren wir nicht. Das gilt auch für Zahlen zu den Erhöhungen, da diese für jede Wohnung individuell berechnet werden“, sagt Wiro-Pressesprecher Carsten Klehn auf Nachfrage. „Um wieviel die Mieten steigen, entscheiden wir von Fall zu Fall“, erklärte Wolfgang Medger im Wiro-Kundenmagazin und versprach „Fingerspitzengefühl“. In mehreren uns vorliegenden Fällen fordert die Wiro eine pauschale Mieterhöhung von 20 Euro pro Monat. Das sei jedoch „Zufall“, so Klehn. Je nach Lage, Wohnungsgröße und Baujahr bedeutet derselbe absolute Betrag eine sehr unterschiedliche prozentuale Erhöhung für den einzelnen Mieter: So schlägt die Wiro beispielsweise für eine Wohnung im Rostocker Nordwesten mit einer Kaltmiete von 400 Euro ebenso 20 Euro auf (+5 Prozent) wie für eine größere Wohnung in Innenstadtlage mit einer doppelt so hohen Kaltmiete (+2,5 Prozent). „Nur zwei Mieten bzw. Mieterhöhungen zu vergleichen, greift zu kurz“, erwidert Klehn. „Denn beispielsweise erfolgen Mieterhöhungen zyklusabhängig – wir beachten also, wann und in welcher Höhe eine Miete zuletzt angepasst wurde.“ Auch dies sei ein Aspekt des Fingerspitzengefühls. Mietspiegel und die ortsübliche Vergleichsmiete In ihren Anschreiben fordert die Wiro eine „Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete nach §558 BGB“ und stützt sich hierbei auf den Mietspiegel vom Mai 2024. Im Internet gibt es einen Mietspiegelrechner, mit dem jeder seine ortsübliche Vergleichsmiete selbst berechnen kann. Hauptkriterien sind Lage (Stadtteil, Wassernähe) und Baujahr der Gebäude. Zusätzlich wirken sich Größe und Ausstattung der Wohnung auf die Vergleichsmiete aus. Sind Einbauküche oder Fußbodenheizung im Bad vorhanden, gibt es Zuschläge. Fehlen Balkon und Terrasse kommt ein Abzug zum Tragen. Der so ermittelte Wert stellt die durchschnittliche ortsübliche Vergleichsmiete dar. Da es sich um einen freien Markt handelt und es Ausstattungsmerkmale (Wohnumfeld, Tageslichtbad etc.) gibt, die im Mietspiegel keine Berücksichtigung finden, wird für die ortsübliche Vergleichsmiete zusätzlich eine Spanne angegeben. In Rostock liegt diese zwischen 0,83 Euro/qm unterhalb und 0,76 Euro/qm oberhalb des Durchschnitts. Rechte der Mieter Die Wiro fordert – zumindest teilweise – eine Erhöhung oberhalb der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete. Formell ist das Mieterhöhungsverlangen wirksam, solange es innerhalb der Mietspiegelspanne liegt. Ob es – insbesondere beim Überschreiten der Durchschnittsmiete – auch gerechtfertigt ist, kommt auf den Einzelfall an. Wem die Forderung zu hoch erscheint, der sollte sich beraten lassen. Stimmen Mieter der geforderten Erhöhung nicht oder nur teilweise zu, kann der Vermieter klagen. In diesem Fall legt das Gericht den Wert innerhalb der Spanne fest. Je nach Ausgang des Verfahrens können Gerichts- und Anwaltskosten entstehen. „Wer glaubhaft darlegen kann, dass er die Erhöhung finanziell nicht stemmen kann“, kann sich an die Wiro wenden. „Gemeinsam finden wir eine Lösung“, verspricht Wolfgang Medger im Kundenmagazin. Alternativ sollten Mieter prüfen, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben. Eine erneute Mieterhöhung ist frühestens nach 15 Monaten möglich. Innerhalb von drei Jahren darf die Miete höchstens um 15 Prozent erhöht werden, nicht jedoch über die ortsübliche Vergleichsmiete. 35.000 Wohnungen, 25 Mio. Euro Gewinn Rostocks größtes Wohnungsunternehmen verwaltet in der Hansestadt rund 35.000 eigene Wohnungen. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Wiro einen Jahresüberschuss von 24,8 Millionen Euro (2022: 29,3 Mio. Euro) erwirtschaftet. 16,4 Mio. Euro des Bilanzgewinns wurden an die Stadt Rostock als alleinige Gesellschafterin ausgeschüttet.

21. Oktober 2024 | Weiterlesen
Erweiterungsbau für die Feuerwache 1 übergeben

Erweiterungsbau für die Feuerwache 1 übergeben

Der Erweiterungsbau der Feuerwache 1 mit Räumen für die Leitstelle, eine Atemschutzwerkstatt und ein Katastrophenschutzlager wurde heute durch den Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE) an das Amt für Brandschutz / Rettungsdienst und Katastrophenschutz übergeben. Es handelt sich um das erste Etappenziel auf dem Weg zum künftigen Zentrum für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in der Rostocker Südstadt. Hier entstehen neben dem jetzt baulich fertiggestellten Zusatzgebäude für die Berufsfeuerwehr in den kommenden Jahren auch noch eine Rettungswache sowie ein Gebäude für den Katastrophenschutz und die Freiwillige Feuerwehr. Die Gesamtmaßnahme ist in mehrere Bauabschnitte gegliedert und soll bis 2032 beendet sein. Zum Abschluss wird im 4. Bauabschnitt das Bestandsgebäude aus den 1980er-Jahren saniert. „Mit der Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts des zukünftigen Gefahrenabwehrzentrums an der Erich-Schlesinger-Straße investieren wir erneut in die Zukunft und die Sicherheit unserer Stadt. Nach der Fertigstellung der Feuerwache 3 vor einem Jahr setzen wir ein weiteres starkes Zeichen für die Stärkung der Infrastruktur von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz“, sagt der zuständige Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski und betont damit die Bedeutung der Baumaßnahme als Investition für die kommenden Jahrzehnte. Für den Erweiterungsbau der Feuerwache 1 wurden rund 37,6 Millionen Euro investiert. Die Verantwortlichen arbeiten nun mit Hochdruck an der Planung und Umsetzung der technischen Ausstattung der neuen Leitstelle. Ziel ist eine Inbetriebnahme im Jahr 2025. Für die Fertigstellung der Bauabschnitte 2 und 3 (Rettungswache, Katastrophenschutz und Freiwillige Feuerwehr) sind im Wirtschaftsplan 2025 rund 45,2 Millionen Euro veranschlagt. „Knapp 40 Jahre nach der Eröffnung einer der modernsten Feuerwachen ihrer Zeit wird der Standort nun mit dem ersten von vier Bauabschnitten modernisiert und erweitert. Die Umsetzung folgt erneut höchsten fachspezifischen Standards und schafft hervorragende Arbeitsbedingungen in den technischen Werkstätten und Prüfanlagen“, verdeutlicht Michael Allwardt, Leiter des Amtes für Brandschutz / Rettungsdienst und Katastrophenschutz und ergänzt: „Besonders hervorzuheben sind die innovative Ausstattung, die optimal auf die aktuellen technischen Anforderungen abgestimmt ist, sowie das neue Einsatzmittel- und Katastrophenschutzlager.“ Quelle & Foto: Pressestelle Rostock

18. Oktober 2024 | Weiterlesen
Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas über Warnemünde

Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas über Warnemünde

Dass Kometen samt Schweif mit bloßem Auge am Nachthimmel auszumachen sind, kommt nicht oft vor. Im April 1997 bot der besonders hell leuchtende Schweifstern Hale-Bopp (C/1995 O1) ein spektakuläres Schauspiel. Vor vier Jahren sorgte der Komet C/2020 F3 Neowise für Aufsehen. Seine Helligkeit ist mit der des aktuellen Kometen vergleichbar. So findet man den Kometen C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, kann der Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas kurz nach Sonnenuntergang mit bloßem Auge am westlichen Abendhimmel entdeckt werden – ein kleines Fernglas zur Beobachtung kann nicht schaden. Ein möglichst dunkler Standort ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Wie die Fotos zeigen, ist Tsuchinshan-Atlas auch über dem strahlenden Leuchtturm von Warnemünde gut zu erkennen. Mit der nautischen Dämmerung startet die beste Zeit zur Beobachtung. Diese beginnt bei uns aktuell gegen 18:45 Uhr – dann ist der Komet bei etwa 239 Grad und in einer Höhe von 22 Grad zu finden. Gegen 21 Uhr geht C/2023 A3 fast genau im Westen (273 Grad) unter. Jeden Tag steht er ein paar Grad höher am Himmel und geht etwa eine Viertelstunde später unter, sodass mehr Zeit für die Beobachtung bleit. Leider nimmt die Helligkeit zunehmend ab und er kann bald nicht mehr mit bloßem Auge entdeckt werden. Wer den Kometen fotografieren möchte, benötigt dafür keine teure Ausrüstung. Das zweite Foto wurde mittels Handy im Nachtmodus aufgenommen. Nicht-periodischer Komet C/2023 A3 Bei C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas handelt es sich um einen nicht-periodischen Kometen, der erst in Hunderten Jahren wieder in Erdnähe kommt – wenn überhaupt. Das C im Namen steht für eine Umlaufzeit von mehr als 200 Jahren. Die restlichen Angaben kennzeichnen den Zeitpunkt der Entdeckung. A steht als erster Buchstabe des Alphabets für den ersten Halbmonat (1. bis 15. Januar) des Jahres 2023 und Tsuchinshan-Atlas war das dritte Objekt, das in diesem Zeitraum entdeckt wurde. Konkret wurde der Himmelskörper am 9. Januar 2023 an der Sternwarte am purpurnen Berg in China entdeckt. Tsuchinshan ist die Alternativschreibweise für den purpurnen Berg. Anfangs als Asteorid eingestuft, wurden im Februar 2023 am Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) Koma und Schweif nachgewiesen, sodass C/2023 A3 als Komet eingestuft wurde und zu seinem Doppelnamen Tsuchinshan-Atlas kam.

17. Oktober 2024 | Weiterlesen
Fährbetrieb Warnemünde - Hohe Düne nach Schiffsunfall eingestellt

Fährbetrieb Warnemünde - Hohe Düne nach Schiffsunfall eingestellt

Aktuell pendelt die „Breitling“ wieder zwischen Warnemünde und Hohe Düne. Am 16.10.2024 gegen 15:00 Uhr kam es bei der Überfahrt der Stromfähe „Breitling“ von Warnemünde nach Hohe Düne, aufgrund eines technischen Defektes, zu einem teilweisen Ausfall der Steuerung. Daraufhin kollidierte das Fährschiff mit dem Anleger in Hohe Düne. An Bord wurde ein Passagier schwer und zwei weitere leicht verletzt. Alle wurden durch den Rettungsdienst in Rostocker Kliniken verbracht. Der Fährverkehr wird bis zur erfolgten Reparatur eingestellt. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern gegenwärtig noch an. Aktuelle Informationen der Weißen Flotte Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

16. Oktober 2024 | Weiterlesen