Neueste Nachrichten aus Rostock und Warnemünde

Rennbahnallee wird ab Mitte August voll gesperrt
Ab Mitte August wird die Rennbahnallee zwischen Satower Straße und Damerower Weg voll gesperrt. Der genaue Termin steht noch nicht fest, da noch letzte Formalien im Vergabeverfahren anstehen, erläutert Heiko Tiburtius, Leiter des Tiefbauamts. Die Bauarbeiten könnten jedoch am 19. August 2024 starten. Voraussichtlich bis November 2025 wird die wichtigste Verbindung aus dem Rostocker Nordwesten in die Südstadt gekappt. Wer bislang über den Westzubringer/B103 und den Barnstorfer Ring in die Südstadt fährt, muss rund 15 Monate lang eine Umleitung in Kauf nehmen und deutlich mehr Zeit einplanen. Vertreter von Tiefbauamt, Warnow-Wasser und Abwasserverband (WWAV), Nordwasser sowie Aqua Consult Ingenieur GmbH aus Rostock informierten im Rahmen einer Informationsveranstaltung heute Abend die Anwohner über die bevorstehenden Arbeiten und die damit einhergehenden Einschränkungen. Erneuerung Trink- und Abwasseranlagen, Umgestaltung des Kreuzungsbereichs Der Baubereich beginnt in der Satower Straße auf Höhe der Friedhofszufahrt, umfasst den gesamten Kreuzungsbereich zur Rennbahnallee und folgt der Satower Straße noch rund 120 Meter Richtung Südring. In der Rennbahnallee wird nach der Kreuzung noch rund 250 Meter in Richtung Tannenweg, bis zur Einmündung Damerower Weg, gebaut. Wie bereits in den ersten beiden Bauabschnitten der Komplettsanierung Satower Straße werden sämtliche Medien zur Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung erneuert und an den gestiegenen Bedarf angepasst. Die Kapazitätsgrenzen sind im Südwesten von Rostock einschließlich der Gemeinden Kritzmow und Stäbelow erreicht. Im Auftrag des WWAV wird Nordwasser in diesem Bauabschnitt insgesamt auf rund 580 Metern neue Leitungen für Trinkwasser, auf rund 460 Metern Kanäle für Schmutzwasser sowie auf rund 520 Metern einen neuen Regenwasserkanal bauen. Damit wird das veraltete Mischwasser-System abgelöst und durch getrennte Leitungen für Schmutz- und Regenwasser ersetzt. Zusätzlich werden Straßenbauarbeiten vorgenommen und der Kreuzungsbereich Satower Straße/Rennbahnallee neugestaltet. Der Verkehrsknoten soll kompakter und mit einer optimierten Geh- und Radwegführung sicherer werden. Im gesamten Bereich wird eine neue lärmmindernde Asphaltdecke eingebaut. Offizielle Umleitung für gesperrte Rennbahnallee über Kopernikusstraße, Dethardingstraße und Parkstraße Die offizielle Umleitung führt von der Rennbahnallee über die Kopernikusstraße, Schillingallee, Dethardingstraße und Parkstraße zur Satower Straße. Der Umweg beträgt zwar nur rund 1,7 Kilometer, vor allem zu den Hauptverkehrszeiten dürfte sich die Fahrzeit jedoch deutlich verlängern. Speziell an der Kreuzung Rennbahnallee/Kopernikusstraße (Neptunschwimmhalle) sowie in der Dethardingstraße muss mit Staus und längeren Wartezeiten gerechnet werden. Kleinere Abkürzungen über den Groß Schwaßer Weg oder die Ernst-Heydemann-Straße dürften nur eine geringe Zeitersparnis bringen. „Nicht die Ampelanlagen sind das Problem, wir haben zu viel Verkehr auf diesen Straßen“, widerspricht Tiburtius der oft geäußerten Kritik, man könne den Verkehrsfluss einfach durch geänderte Ampelschaltungen verbessern. Wenn sich das Verkehrsaufkommen, wie in den vergangenen Wochen in Reutershagen, in Größenordnungen erhöht, „dann haben wir einfach Stau an den Kreuzungen.“ Anwohner befürchten Schleichwege Anwohner befürchten, dass sich Kraftfahrzeugführer abseits der offiziellen Umleitung auf Schleichwegen durch ihr Wohnviertel schlängeln. Tatsächlich ist die Strecke durch den Tannen-, Haubentaucher- und Graureiherweg zur Satower Straße kürzer und vermutlich schneller als die offizielle Umleitung. Mit Rücksicht auf die Anwohner ist die Alternative jedoch nicht empfehlenswert, auch wenn etliche Navis diese Route vorschlagen dürften. In den nächsten Tagen werden zwar die Poller im Damerower Weg/Ecke Rennbahnallee entfernt, die Einmündung wird jedoch durch eine Schranke gesichert und ist Rettungsfahrzeugen vorbehalten. Alternative: Rennbahnallee über Kritzmow umfahren Wer einen Umweg von rund sechs Kilometern in Kauf nehmen möchte, kann auf dem Westzubringer zur A20 bis zur Ausfahrt Kritzmow/Stäbelow und anschließend direkt auf die Satower Straße fahren. In den nächsten Wochen wird in diesem Bereich der B103 zwar noch die Fahrbahndecke erneuert, die Sperrung der Rennbahnallee dauert jedoch deutlich länger. Vorteil dieser Alternative: Bis auf wenige kurze Ausnahmen soll in der Satower Straße auch im Baustellenbereich ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen. Da es keinen Abbiegeverkehr aus bzw. zu der Rennbahnallee, sondern nur Bedarfsampeln für Fußgänger und Radfahrer, gibt, sollte der Verkehr hier gut fließen. Über die A20 und die Nobelstraße zu fahren, dürfte sich nur in den seltensten Fällen lohnen. Rund 13 Kilometer Umweg sind zu viel. Bauarbeiten auf der Kreisstraße K12 Gebaut wird auch auf der Kreisstraße K12/Klein Schwaßer Weg zwischen der Stadtgrenze im Tannenweg und Klein Schwaß. Dass der grundhafte Ausbau der K12 gleichzeitig mit der Sperrung der Rennbahnallee erfolgt, hat seinen Grund, erläutert Tiefbauamtschef Tiburtius. Wenn die Rennbahnalleebrücke erneuert wird, steht über den Tannenweg eine Ausweichstrecke in Richtung Westen zur Verfügung. Verkehrseinschränkungen und Anpassungen im ÖPNV Einschränkungen gibt es während der Bauphase auch im Öffentlichen Personennahverkehr. Die Bus-Linie 28 fährt vom S-Bahnhof Holbeinplatz nur noch bis zum Zoo und nicht wie bislang zum Campus Südstadt, erläutert Andrej Kirschbaum, Angebotsplaner bei der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). Wer zum Neuen Friedhof möchte, muss am Zoo in die Straßenbahn umsteigen. Die Straßenbahnlinien 3 und 6 verkehren weiterhin. Komplett neu ist die Buslinie 29, die vom Campus Südstadt über die Haltestellen Neuer Friedhof und Stadtweide ins neue Wohngebiet Kiefernweg fährt. Nach der Sperrung ist vor der Sperrung Läuft alles glatt, sollen die Bauarbeiten im November 2025 beendet sein. Voraussichtlich Mitte 2026 kommt es jedoch bereits zur nächsten Vollsperrung in diesem Bereich. Dann soll die Rennbahnalleebrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Später folgt der etwa einen Kilometer lange Abschnitt der Satower Straße zwischen Rennbahnallee und Südring. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Heiko Tiburtius rechnet zwar 2026/27 mit dem Planfeststellungsbeschluss. Möglicherweise wird in diesem Bereich jedoch erst Anfang oder Mitte der 2030er Jahre gebaut, falls die Kanalarbeiten in anderen Abschnitten dringender sind, sagt der Amtsleiter. Flyer „Baumaßnahmen Satower Straße/ Rennbahnallee“, 3. BA“ (PDF) Präsentation zur Einwohnerversammlung (PDF) Informationen zur Baumaßnahme von Nordwasser
15. Juli 2024 | Weiterlesen
Kreuzfahrtschiff-Dreifachanlauf in Rostock-Warnemünde
Dass gleich drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig in Warnemünde zu Gast sind, kommt nicht oft vor und lockt vor allem am Wochenende regelmäßig zahlreiche Schaulustige an die Kaikanten. Heute Morgen gab es wieder einen solchen Dreifachanlauf im Kreuzfahrthafen Rostock-Warnemünde. Als erstes Schiff nahm die aus Helsingborg kommende „Seven Seas Mariner“ kurz vor 5 Uhr den ortskundigen Lotsen an Bord. Nachdem sie im Werftbecken gedreht hatte, legte sie am Liegeplatz P1-P4, nördlich des Fähranlegers nach Hohe Düne, an. Nach den Fähren „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Berlin“ folgte als zweites Kreuzfahrtschiff die aus Stockholm kommende „Celebrity Silhouette“, die direkt mit der Steuerbordseite an ihrem Liegeplatz P8 vor dem WCC 8 anlegte. Den Abschluss des Dreifachanlaufs bildete nach der TT-Line-Fähre „Akka“ die ebenfalls aus Stockholm kommende „AIDAdiva“, die auf der Wendeplatte im Überseehafen drehte und mit Hilfe der Schlepper Fairplay 20 und 55 am Liegeplatz P7 vor dem Warnemünder Cruise Center (WCC 7) festmachte. Mit einer Länge von 319 Metern und Platz für fast 3.000 Passagiere ist die „Celebrity Silhouette“ heute das größte Kreuzfahrtschiff in Warnemünde. Die „Seven Seas Mariner“ ist mit einer Länge von 216 Metern und bis zu 700 Gästen deutlich kleiner. Das Kussmundschiff „AIDAdiva“ liegt mit 252 Metern und gut 2.000 Passagieren im Mittelfeld. Sowohl die „AIDAdiva“ als auch die „Celebrity Silhouette“ sollen während ihrer Liegezeit im Hafen mit Landstrom versorgt werden. Am Liegeplatz der „Seven Seas Mariner“ gibt es keinen Anschluss an die Landstromanlage. Alle drei Kreuzliner waren bereits mehrfach in Warnemünde zu Gast. Die „Seven Seas Mariner“ hatte ihren Erstanlauf in Rostock am 31. August 2002, die „AIDAdiva“ am 25. April 2007 und die „Celebrity Silhouette“ am 4. Mai 2016. Eigentlich war für diesen Samstag sogar ein Vierfachanlauf geplant, wobei die „Norwegian Dawn“ am Liegeplatz 41 im Überseehafen festmachen sollte. Aufgrund eines Umroutings lief die „Norwegian Dawn“ jedoch bereits Donnerstagnachmittag in Warnemünde ein und blieb bis gestern Abend an P8 liegen. Es ist schon der zweite Dreifachanlauf in dieser Saison und zufällig sogar während der diesjährigen Warnemünder Woche: Am vergangenen Samstag machten bereits die Kreuzfahrtschiffe „Viking Venus“, „AIDAdiva“ und „AIDAmar“ zusammen im Rostocker Seebad fest. Ein weiterer Dreifachanlauf ist in diesem Jahr noch geplant. Am 18. August sollen die Kreuzfahrtschiffe „Crystal Symphony“, „MSC Poesia“ und „Celebrity Silhouette“ gemeinsam Rostock anlaufen. Da alle drei Kreuzliner zu groß für den Liegeplatz P1-4 sind, muss die „Crystal Symphony“ allerdings in den Überseehafen ausweichen. Die „Celebrity Silhouette“ wird an P8 festmachen, die „MSC Poesia“ an P7. Insgesamt sind in diesem Jahr 148 Anläufe von 37 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen in Rostock geplant. Eine Port Party gibt es anlässlich des Dreifachanlaufs heute nicht, im Rahmen der Warnemünder Woche herrscht trotzdem ausreichend Trubel im Seebad. Neben der ersten Port Party zur Eröffnung der Kreuzfahrtsaison ist eine zweite für den 21. September in Planung. Dann liegen die „AIDAdiva“ und die „AIDAmar“ zusammen in Warnemünde. Das ursprünglich in diesem Zeitraum geplante Rostock Cruise Festival findet nicht statt. Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde – Anlaufkalender Video: Kreuzfahrtschiff-Dreifachanlauf in Rostock-Warnemünde im Zeitraffer (13. Juli 2024):
13. Juli 2024 | Weiterlesen
Neue Fahrkartenautomaten an RSAG-Haltestellen
Die RSAG ersetzt in den nächsten Wochen 36 vorhandene Fahrkartenautomaten an ausgewählten Haltestellen durch eine neue Automatengeneration. Die neuen Automaten sind nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern verfügen über Zusatzfunktionen, die über den reinen Fahrkartenerwerb hinausgehen und auf den gestiegenen Informationsbedarf unserer Fahrgäste ausgerichtet sind. Das große Display macht es möglich: Im oberen Bereich werden die jeweils nächsten Abfahrten an der Haltestelle in Echtzeit angezeigt. Für den Ticketerwerb im mittleren Bereich des Displays bleibt die einfache Menüführung sowie das bisher angebotene Fahrkartensortiment unverändert bestehen. Die Fahrgäste hatten hierzu in Befragungen meist positive Bewertungen abgegeben. Im unteren Feld des Displays können zusätzliche Informationen zum Verkehrs- und Ticketangebot eingespielt werden. An den stationären Automaten kann weiterhin sowohl mit als auch ohne Bargeld gezahlt werden. Bargeldloses Zahlen ist mit allen Girocards und Kreditkarten möglich, in den meisten Fällen kontaktlos und ohne PIN-Eingabe auf Basis der NFC-Technologie. Das gilt auch für die Bezahlung via Google- und Apple Pay auf Smartphone oder Smartwatch. Die neue Automatengeneration ist zukunftssicher aufgestellt und für die Ausgabe von elektronischen Tickets vorgerüstet. Die grafische Darstellung auf dem Display wird in den kommenden Wochen noch weiter optimiert. Sechs Automaten an besonders frequentierten Haltestellen werden zusätzlich über eine Gegensprecheinrichtung verfügen, womit bei Bedarf eine direkte Sprachverbindung zum Kundendienst der RSAG aufgebaut werden kann. Hersteller der neuen Automaten ist die Hannoveraner Firma Almex, die auch schon das Vorgängermodell geliefert hatte. Förderung durch Modellprojekt Mirror: Die Umrüstung erfolgt im Rahmen des ÖPNV-Modellprojektes Mirror. Die Automaten werden mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie durch das Land Mecklenburg-Vorpommern mitfinanziert. Mirror hat das Ziel, die Attraktivität des ÖPNV zu verbessern und die soziale Teilhabe zu steigern. Quelle & Foto: Rostocker Straßenbahn AG
12. Juli 2024 | Weiterlesen
Fähre „Tinker Bell“ manövrierunfähig vor Rostock-Warnemünde
Kurz nach dem Auslaufen aus dem Rostocker Hafen meldete die TT-Line-Fähre „Tinker Bell“ heute Vormittag gegen 9:30 Uhr technische Probleme und lag etwa sechs Seemeilen (11 Kilometer) manövrierunfähig vor Warnemünde. An Bord soll es einen Stromausfall (Blackout) gegeben haben, über die genaue Ursache ist noch nichts bekannt. Abgelegt hatte die Fähre im Rostocker Hafen um 8:40 Uhr mit Ziel Trelleborg (Schweden). Am Nachmittag wurde die „Tinker Bell“ mit Hilfe der Schlepper „VB Rönnebeck“, „VB Baltic“ und „Fairplay 56“ zurück in den Rostocker Überseehafen geschleppt und an den Liegeplatz 52/53 im A-Becken des Überseehafens gebracht, wo sie entladen werden soll. Der Notschlepper „Baltic“ begleitete das Manöver, musste jedoch nicht eingreifen. Von den rund 450 Passagieren und der Crew soll niemand verletzt worden sein. Wie TT-Line inzwischen mitgeteilt hat, gab es ein Motorenproblem. Die genaue Ursache werde derzeit untersucht. Die Reederei wird sicherstellen, dass Passagiere und Fracht ihre Reise nach Schweden fortsetzen können. Man gehe davon aus, so TT-Line, „dass die Fähre kurzfristig wieder zur Verfügung steht“. Fähre „Tinker Bell“ von TT-Line Die „Tinker Bell“ wurde auf der SSW Fähr- und Spezialschiffbau in Bremerhaven gebaut und im März 2001 als „Peter Pan“ in Dienst gestellt. 2018 wurde die Fähre um rund 30 Meter verlängert und erhielt ein offenes Ladedeck sowie eine neue strömungsoptimierte Bugwulst. Ihr Schwesterschiff „Akka“ wurde nicht umgebaut, „Tinker Bell“ ist jetzt die große Schwester der beiden ursprünglich baugleichen Schiffe. Die nach ihrem Umbau 220 Meter lange und 30 Meter breite Fähre verfügt über vier Fahrzeugdecks mit insgesamt 3.670 Lademetern. Es gib mehr als 220 Kabinen, insgesamt bietet die „Tinker Bell“ über 700 Passagieren Platz. Angetrieben wird die TT-Line-Fähre von zwei dieselelektrischen Pods (Propellergondeln) mit jeweils 11 MW Leistung. Damit erreicht sie eine Höchstgeschwindigkeit von 21,5 Knoten (40 km/h). Sie verkehrt zwischen den Ostsee-Häfen Rostock, Trelleborg, Travemünde und Świnoujście. Im Januar 2023 wurde die „Peter Pan“ nach der Fee aus der Kindergeschichte „Peter Pan“ in „Tinker Bell“ umbenannt. Unter dem Namen „Peter Pan“ fährt seitdem ein Neubau der „Green Ships“ Flotte. Aktualisierung, 14.07.2024: Die „Tinker Bell“ war heute zu einer Probefahrt vor Kühlungsborn auf der Ostsee und steht ab morgen 11:30 Uhr wieder regulär im Fahrplan von TT-Line. Video: Manövrierunfähige Fähre „Tinker Bell“ wird in den Hafen Rostock zurückgeschleppt:
11. Juli 2024 | Weiterlesen
„Ospa“ schnellste Yacht bei „Rund Bornholm“
Es hatte den Hauch von einem Empfang beim Ocean-Racing, als die „Ospa“ im frühen Morgengrauen auf den Molenkopf von Warnemünde zuhielt. Eine kleine Flotte von Motorbooten folgte im Kielwasser. Wettfahrtleitung und Fotografen waren ausgelaufen, um das „First Ship Home“ der Langstreckenregatta Rund Bornholm in Empfang zu nehmen. Der Wind hatte auf Südost gedreht, das leichte Tuch hatte die Crew auf dem rot-grauen Renner eingepackt, steuerte nun hoch am Wind in Richtung Ziel. An Backbord färbte sich der Horizont Rot-Gold, die Sonne lugte über den Horizont, als es geschafft war. Um 5.03 Uhr zog die „Ospa“, der ehemals als „SEB“ bekannte Ocean-Racer, über die Ziellinie. Es war das perfekte Timing für einen Zieleinlauf nach einer langen Tour. Schon der Start verlief schleppend. Wettfahrtleiterin Laura Kühlewind hielt mit ihrem Team lange nach dem passenden Wind Ausschau, um die Flotte von 26 Yachten auf den Kurs zu schicken. Um 13 Uhr am Montag war der schließlich gefunden, und mit leichter Brise ging es für die Crews nach Nordosten. Die Freude über die ersten Seemeilen währte allerdings nur kurz. In der Nacht nahm eine bleierne Schwere die Flotte gefangen. Über mehrere Stunden dauerte die Flaute an. Und auch an den Offshore-Windparks, an denen die Yachten langsam vorbeizogen, war für die Crews kein Wind zu ernten. Am Dienstagmittag stand für die führenden Boote die renn-entscheidende Kurswahl an. Bornholm als zu rundende Insel durfte sowohl mit als auch gegen den Uhrzeigersinn umfahren werden. Die „Illbruck“ mit Oliver Schmidt-Rybandt (Greifswald) am Ruder hatte zu diesem Zeitpunkt rund drei Seemeilen Vorsprung vor der „Ospa“. Und Schmidt-Rybandt entschied sich für eine Rundung mit dem Uhrzeigersinn. Das öffnete das Tor für die „Ospa“. Skipper Otto Timm (Greifswald) entschied sich zum taktischen Angriff auf die Führungsyacht. Er drehte gegen den Uhrzeigersinn die Runde um die dänische Insel. Und als die „Ospa“ am nordöstlichen Kap von Bornholm ankam, kam es zu einer überraschenden Begegnung mit der „Illbruck“. Die weiße Yacht hatte sich lange gegen den Wind abgemüht, war weniger weit voran gekommen als erwartet. „Es war wohl nicht die richtige Entscheidung“, berichtete Schmidt-Rybandt von unterwegs und erklärte: „Mit jeder Wende dreht uns der Wind auf die Nase.“ So musste die „Illbruck“ Manöver auf Manöver setzen. Insgesamt acht Wenden waren es, bevor die Insel umrundet war. Die „Ospa“ rauschte dagegen von Süden mit voller Segelgarderobe heran, setzte lediglich vor Hammerodde Fyr eine Halse und entschwand in die zweite Nacht des Rennens. Dieser Vorsprung war nicht mehr aufzuholen. Als die „Ospa“ schließlich mit dem Sonnenaufgang durch das Ziel ging, hatte die „Illbruck“ noch ein paar Meilen vor dem Bug, kam schließlich rund 40 Minuten später in Warnemünde an. Bei einer gesegelten Zeit von 39:53,06 Stunden war der Streckenrekord auch für die Siegeryacht in weiter Ferne. 2019 hatte die „Ospa“ den Rekord auf 24:54,23 Stunden gesetzt. Es dauerte danach ein paar weitere Stunden, bevor die „Ember Sea“ als dritte Yacht im Hafen festmachen konnte. Der Rest der Flotte war zu dem Zeitpunkt noch zwischen Bornholm und Warnemünde unterwegs. Derweil hatte die Wettfahrtleitung wieder einen kritischen Blick auf die Wetterkarte. Denn im Laufe des Tages besteht die Gefahr von Gewittern mit heftigen Schauerböen, die auch die Yachten betreffen könnten. Quelle: Warnemünder Woche, Foto: Pepe Hartmann
10. Juli 2024 | Weiterlesen
Drillinge am Klinikum Südstadt Rostock
Eine spontane Drillingsschwangerschaft, bei der keine medizinische Hilfe oder künstliche Befruchtung in Anspruch genommen wurde, ist ein äußerst seltenes Ereignis. Nur etwa eine von 7.225 Schwangerschaften führt zu Drillingen. Auch Isabel und Alexander Tomke aus der Nähe von Plau am See gingen von einer Zwillingsschwangerschaft aus, zumal sie diesbezüglich familiär geprägt sind. Bis die Ärztin bei einer Voruntersuchung feststellte, „da schlagen ja drei Herzen“. Die drei Herzen gehören Arvid, Oskar und Frieda. Die beiden Jungen und das Mädchen wurden am Montag, dem 24. Juni, in der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt Rostock geboren und sind die ersten Drillinge in diesem Jahr. Arvid war um 9.50 Uhr der Erste, mit 2.140 g und 44 cm Länge. Um 9.51 Uhr folgte sein Bruder mit 2.270 g und 46 cm. Um 9.53 Uhr komplettierte Frieda mit 1.740 g und 43 cm das Trio. Alle drei sind gesund und munter und werden schon bald die Heimreise zur großen Schwester Ida (3) antreten können. Der Chefarzt der Klinik für Neonatologie, PD Dr. Dirk Olbertz, zeigte sich erleichtert über das große Durchhaltevermögen der Drillingsmutter bis zur vollendeten 35. Schwangerschaftswoche. „Das kommt ihren Babys sehr zugute. Mit dem Geburtsgewicht sind es schon späte und relativ reife Frühgeborene. Da mussten wir auch nicht mehr groß eingreifen“, freute sich der erfahrene Frühchenexperte, der die Klinik für Neonatologie seit 25 Jahren leitet. „Wir haben zwar im Zeitalter der Reproduktionsmedizin deutlich mehr Mehrlingsgeburten, aber auch für uns sind spontane Drillingsschwangerschaften sehr selten.“ Wenn aus der Jugendliebe eine Großfamilie wird Den jetzt vierfachen Eltern ist die Erleichterung und auch der Stolz auf ihre Drillinge anzusehen. „Seit die dreifache Schwangerschaft in der 10. Woche festgestellt worden war, haben wir uns große Sorgen gemacht“, sagte die 29-jährige Mutter. „Wir haben zwar in beiden Familien Zwillinge, aber bei Drillingen hat man doch viel mehr Angst, ob auch wirklich alles gut geht.“ In dieser Zeit wurde die Familie engmaschig durch das Betreuungsteam der Intensivschwangerenberatung in der Universitätsfrauenklinik mit Frauenärztin Dr. Franziska Schöpa begleitet. „Das hat uns unglaublich geholfen und viel Sicherheit gegeben, obwohl die Ängste natürlich immer bleiben.“ Fünf Ärztinnen und Ärzte sowie sechs Fachpflegekräfte waren bei der Erstversorgung dabei und haben die Drillinge sofort medizinisch versorgt. Alle drei haben geschrien, was bei Frühchen nicht immer der Fall ist. Damit fiel auch beim Papa (31) die Last ab, der sich insgeheim mindestens einen Jungen gewünscht hatte. „Wir freuen uns jetzt riesig auf unsere Herausforderung mit den Dreien und der Schwester, die schon aufgeregt zuhause mit Oma und Opa auf die Ankunft ihrer drei Geschwister wartet. Wir haben ein großes Netzwerk an Familienmitgliedern und Freunden und fühlen uns gut gewappnet.“ Das ist gewachsen, weil sich beide lange kennen, seit 2010 zusammen und seit 2021 verheiratet sind. So wurde aus einer echten Jugendliebe eine glückliche Großfamilie. Unterstützung für die Drillingseltern Schon während des Klinikaufenthalts und später in der Sprechstunde für Früh- und Risikogeborene setzt sich die Betreuung der Drillingsfamilie intensiv fort. Das betrifft nicht nur die ärztliche Nachsorge, sondern auch die psychosoziale Beratung der Eltern, auf die jetzt viele Aufgaben und bürokratische Hürden gleichzeitig zukommen. „Die Versorgung von drei Frühgeborenen erfordert eine umfassende Unterstützung, die wir auch mit organisieren und unterstützen können“, so der Chefarzt. „Sobald das selbständige Trinken und die Pflege im häuslichen Umfeld gesichert und die Vitalwerte stabil sind, kann das Familienabenteuer Drillinge zu Hause starten. Wir bleiben an der Seite der Eltern.“ Seit Jahresbeginn gab es am Klinikum Südstadt Rostock 1032 Geburten (Stand: 8. Juli/00.00 Uhr), darunter waren 44 Zwillings- und eine Drillingsgeburt. Insgesamt wurden 1077 Kinder geboren, 516 Mädchen und 561 Jungen. Quelle: Klinikum Südstadt Rostock, Foto: Joachim Kloock
8. Juli 2024 | Weiterlesen
Niege Ümgang eröffnet Warnemünder Woche 2024
Traditionell bildete der Festumzug „Niege Ümgang“ am Samstagvormittag den Auftakt zur 86. Warnemünder Woche. Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der farbenfrohe Tross Punkt 10 Uhr in der Seestraße in Bewegung. Rund 2.300 Teilnehmer zogen über die Alexandrinenstraße, Kirchenstraße, Mühlenstraße, Kurhausstraße und Seestraße in den Kurhausgarten des Seebads. Am roten Pfeil in der Kirchenstraße moderierten Mathias Stagat (Leuchtturmverein) und Silke Janz (NDR) das bunte Treiben für die zahlreichen Schaulustigen. Angeführt wurde der Niege Ümgang von Spielmannszug Neuseddin e.V. Drei Spielmannszüge und ein Orchester sorgten in diesem Jahr musikalisch für besonders viel gute Laune beim Umzug. Natürlich waren auch Shantychöre dabei. „De Klaashahns“ ließen sich nicht lange bitten, für die Schaulustigen eine kleine Kostprobe ihres Shantys „Warnemünde, Warnemünde“ zu geben. Neben den Darstellungen historischer Warnemünder Persönlichkeiten und der Trachtengruppe präsentierten sich lokale Gewerbetreibende und zahlreiche Vereine des Seebads. Mit den meisten Teilnehmern war der SV Warnemünde vertreten – von den Ringern, über die Volleyballer bis zum Bereich Turnen und Gymnastik. Zur Freude der Zuschauer gaben die jungen Sportakrobatinnen einen kleinen Einblick in ihr Können. Neptun und sein Gefolge darf beim Niegen Ümgang ebenso wenig fehlen wie die Seenotretter, die ihre Arbeit komplett aus Spenden finanzieren und mit ihren kleinen Sammelschiffchen unterwegs waren. Wer sich immer schon gefragt hat, was der Weihnachtsmann im Sommer so macht: Urlaub, in Warnemünde versteht sich. Statt mit seinem Rentierschlitten war er beim Niegen Ümgang auf dem Motorrad unterwegs und machte Werbung für den Weihnachtsmarkt, den der Handels- und Gewerbeverein jedes Jahr auf dem Warnemünder Kichenplatz organisiert. Die offizielle Eröffnung wurde anschließend im Kurhausgarten mit dem Fassbieranstich vollzogen. Bis nächsten Sonntag gibt es hochkarätige Segelwettbewerbe auf der Ostsee, das beliebte Drachenbootrennen im Alten Strom, spannende Sportwettkämpfe am Strand sowie ein buntes Landprogramm. Hier findet ihr das komplette Programm der Warnemünder Woche 2024. Video: Niege Ümgang eröffnet Warnemünder Woche 2024:
6. Juli 2024 | Weiterlesen
Vermisster 14-jähriger US-Amerikaner wohlbehalten aufgefunden
Die Suche nach dem von einem Kreuzfahrtschiff vermissten amerikanischen Teenager hat ein glückliches Ende gefunden. Der seit Donnerstag von der „Caribbean Princess“ in Rostock-Warnemünde vermisste junge Texaner ist wieder da. Wie die Polizei mitgeteilt hat, wurde der 14-Jährige am Samstagabend gegen 22:00 Uhr von Polizeibeamten wohlbehalten in Brandenburg aufgefunden. Der vermisste Aydin B. war in Begleitung eines 19-Jährigen. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Aydin mit ihm in Rostock verabredet. Ob es sich bei dem 19-Jährigen um den von der Polizei mehrfach intensiv mit Fotos von Überwachungskameras gesuchten Zeugen handelt, ist nicht bekannt. Hinweise auf eine Straftat liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand jedoch nicht vor, so die Polizei. Das Verschwinden des 14-Jährigen sorgte für großes Echo in den Medien und verschiedenen Sozialen Netzwerken – sowohl in Deutschland als auch in den Vereinigten Staaten. Der vermisste Texaner, der zusammen mit seiner Großmutter auf einer Kreuzfahrt war, verließ am frühen Donnerstagmorgen im Kreuzfahrthafen Rostock-Warnemünde ohne Begleitung die „Caribbean Princess“. Die Großmutter bat über Facebook um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Enkel. Polizei und Schiffscrew suchten nach dem Jugendlichen, ohne Ergebnis. Das Kreuzfahrtschiff „Caribbean Princess“ verließ den Warnemünder Hafen Donnerstagabend gegen 23 Uhr planmäßig in Richtung Stockholm – ohne Aydin und seine Oma, die in einem Hotel in Rostock untergebracht wurde. Die Mutter des Teenagers flog aus den USA ein, am Freitag wurde in Warnemünde mit Hunden, Drohnen und einem Polizeihubschrauber weiter nach dem Vermissten gesucht – erneut ohne Ergebnis. Samstag konnte schließlich Aydins Handy geortet und er wohlbehalten nahe Potsdam angetroffen werden. Die Rostocker Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Bevölkerung und den Medien für die Unterstützung bei der Suche. Sollten personenbezogene Daten sowie Fotos aus Pressemitteilungen der Polizei übernommen worden sein, wird um Löschung gebeten.
4. Juli 2024 | Weiterlesen
1.000. Geburt 2024 am Klinikum Südstadt Rostock
Die kleine Charlotte wird in ihrem Pass später immer den Geburtsort Rostock stehen haben. Aber erst einmal zieht die junge Familie, die der Hanse- und Universitätsstadt die 1.000. Geburt in diesem Jahr bescherte, nach Köln um. Ihre Mutter, Clara K., hat dort einen Medizinstudienplatz bekommen. Am 3. Juli, kurz nach der Geburt nachts um 1 Uhr, konnte die 25-Jährige ihr erstes Kind in den Arm nehmen. Auch der glückliche Papa war bei der Entbindung dabei. Charlotte brachte bei 51 cm 3.940 Gramm auf die Waage. An ihrem ersten Lebenstag hatte sie als Jubiläumsbaby gleich ihren ersten Fototermin im Familienzimmer auf der neu gestalteten Geburtenstation im Klinikum Südstadt, den sie friedlich schlummernd absolvierte. Charlottes Mutter kennt sich im Klinikum bestens aus. Hier absolvierte sie ihre Ausbildung als Anästhesietechnische Assistentin, kurz ATA, und arbeite bis März dieses Jahres als Anästhesieschwester im städtischen Klinikum Südstadt. Bis zum 3. Juli wurden 1.047 Kinder an der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt Rostock geboren, 502 Mädchen und 545 Jungen. 41 Familien konnten sich bei Zwillingsgeburten gleich doppelt und ein Elternpaar sogar dreifach über Nachwuchs freuen. Im Vorjahr fiel die 1.000. Geburt etwas eher auf den 19. Juni. Quelle: Klinikum Südstadt Rostock, Foto: Joachim Kloock
3. Juli 2024 | Weiterlesen
Einwohnerzahl sinkt - Bevölkerungsprognose bis 2040 aktualisiert
Die vergangenen Jahre waren durch mehrere globale Krisen geprägt, die zu unvorhersehbaren demografischen Veränderungen auch in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock führten. Während der Corona-Pandemie kam es zu einem Rückgang der Zu- und Wegzüge und damit erstmals seit 2003 zu einer Verringerung der Bevölkerungszahl. Mit dem Beginn des Ukrainekriegs im Februar 2022 und der einsetzenden Flüchtlingswelle nahm die Hanse- und Universitätsstadt Rostock rund 3.000 Ukrainerinnen und Ukrainer auf. Die COVID-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die gestiegene Inflation sorgten zeitgleich für Verunsicherung in der Bevölkerung und hatten einen negativen Einfluss auf die Umsetzung des Kinderwunsches. So gingen die Geburtenzahlen in den letzten zwei Jahren drastisch zurück. Diese unvorhergesehenen Veränderungen im Geburten- und Wanderungsverhalten verdeutlichen, dass die künftige Bevölkerungsentwicklung nur schwer prognostizierbar ist. Um den aktuellen Trendänderungen gerecht zu werden, hat die Kommunale Statistikstelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ihre Bevölkerungsprognose von 2022 aktualisiert. Die Berechnungen erheben nicht den Anspruch einer Zukunftsvision zur Bevölkerungsentwicklung, sondern schreiben auf der Basis der Melderegisterdaten bereits bestehende demografische Strukturen statistisch fundiert fort. Diese Zahlen sind entscheidende Grundlage für alle Planungen auf kommunaler Ebene. In der aktualisierten Bevölkerungsprognose wird von einem Rückgang der Rostocker Bevölkerung bis zum Jahr 2040 auf 208.236 Personen ausgegangen. Das Minus von 3.456 Personen gegenüber dem Endjahresbestand von 2023 entspricht einer Verringerung um 1,6 %. Die Altersgruppe der 65- bis 79-Jährigen wird mit einem Plus von 1.987 Personen (6,1 %) am stärksten wachsen. Ein Blick auf die Bevölkerungspyramide zeigt, dass die Gruppe der heute 55- bis 65-Jährigen besonders stark vertreten ist. Diese „Babyboomer-Jahrgänge“ wachsen in den kommenden Jahren in das Rentenalter hinein. In Summe werden im Jahr 2040 26,2 % aller Rostockerinnen und Rostocker 65 Jahre und älter sein (54.532 Personen). Im Gegenzug dazu schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 25 und 64 Jahren um 1.954 Personen (-1,8 %). Aufgrund der starken Geburtenrückgänge der letzten Jahre, werden vor allem die Kinderzahlen stark zurückgehen. So wird ein Rückgang der Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren um 626 Kinder (-12,3 %), im Alter von 6 bis unter 10 Jahren um 1.307 Kinder (-18,6 %) und im Alter vom 10 bis unter 15 Jahren um 1.267 Kinder (-15,0 %) erwartet. Im Rahmen der Prognose des Jahres 2022 wurde ein Bevölkerungsrückgang von 0,9 % bis zum Jahr 2035 berechnet. Die vermeintliche Abweichung liegt in der Entwicklung der letzten Jahre begründet. Berechnungsgrundlage für die diesjährige Prognose bilden die Endjahresbestände des Rostocker Melderegisters vom 31.12.2013 bis zum 31.12.2023 sowie die Bevölkerungsbewegungen (Geburten, Sterbefälle, Wanderungen) dieser Periode. Die Annahmen bezüglich des zukünftigen Geburten- und Sterbeverhaltens der Bevölkerung sowie des Wanderungsgeschehens wurden nach gleicher Vorgehensweise an die Entwicklung der jüngsten Jahre angepasst. Seit 1991 sterben in Rostock mehr Menschen, als hier geboren werden. Dieser Gestorbenenüberschuss konnte in den letzten zwei Jahrzehnten durch den positiven Wanderungssaldo ausgeglichen werden. In den letzten zwei Jahren stieg der Gestorbenenüberschuss jedoch noch einmal stark an. Diese Bevölkerungsverluste können nur durch Wanderungsgewinne kompensiert werden. In den letzten Jahren gelang das vor allem durch den Zuzug vieler ausländischer Einwohnerinnen und Einwohner, wobei der Zuzug der ukrainischen Geflüchteten 2022 und 2023 einen bedeutenden Anteil ausmachte. Bereits seit einigen Jahren erlebt auch Rostock einen Trend der Suburbanisierung. Während weiterhin viele junge Menschen zu Ausbildungszwecken in die Hanse- und Universitätsstadt ziehen, entscheiden sich Familien mit Kindern oft für einen Wegzug, zu einem großen Anteil direkt ins Rostocker Umland. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird in der aktualisierten Prognose weiterhin von einem positiven Wanderungssaldo ausgegangen. Laut zentraler Prognoseannahme steigt der Wanderungssaldo auf +947 Personen im Jahr 2030 an, und wird in den Folgejahren konstant gehalten. Dieser Wert entspricht dem Durchschnitt des Saldos der Jahre 2014 bis 2023, wobei die Jahre 2015 und 2016 um zusätzlich zugewiesene Geflüchtete und die Jahre 2022 und 2023 um die Kriegsflüchtlinge der Ukraine korrigiert wurden. Ein möglicher Rückzug der Ukrainer*innen (nach Kriegsende) in Form von Rückkehrquoten blieb unberücksichtigt, da hierzu gegenwärtig keine validen Annahmen getroffen werden können. Obwohl der Wanderungssaldo in diesem Szenario weiterhin positiv bleibt, kann dieser den Gestorbenenüberschuss nicht ausgleichen und die Zahl der Rostocker Einwohnerinnen und Einwohner sinkt bis 2040 voraussichtlich auf 208.236 Personen. Um den Unsicherheiten im Wanderungsgeschehen gerecht zu werden, wird diese mittlere Variante um zwei weitere potenzielle Szenarien ergänzt. In der optimistischen Variante wird von einem Anstieg des Wanderungssaldos auf 1.219 Personen jährlich bis zum Jahr 2030 ausgegangen, danach bliebe der Saldo wieder konstant. Die optimistischere Wanderungsentwicklung könnte den Gestorbenenüberschuss ausgleichen und es wäre mit einem leichten Bevölkerungswachstum auf 212.129 Personen im Jahr 2040 zu rechnen. Alternativ dazu ist auch eine abgeschwächte Entwicklung denkbar, sofern der Wanderungssaldo kontinuierlich sinkt und ab dem Jahr 2030 auf einem niedrigen Niveau von 447 Personen jährlich stagniert. Die Rostocker Stadtbevölkerung läge dann laut pessimistischer Variante im Jahr 2040 bei 201.080 Personen. Die Ergebnisse liegen zunächst für die Gesamtstadt bis 2040 vor. Analysen nach Stadtbereichen erfolgen in den nächsten Wochen. Weitere Informationen zur Bevölkerungsprognose der Kommunalen Statistikstelle werden kostenfrei unter der Internetadresse www.rostock.de/bevoelkerungsprognose zum Download bereitgestellt. Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Presse- und Informationsstelle, Grafiken: Kommunale Statistikstelle
2. Juli 2024 | Weiterlesen
B 103 - Anschlussstelle Reutershagen wird saniert
Nachdem die Asphaltdecke auf der B103/Westzubringer zur A20 zwischen den Anschlussstellen Reutershagen/Zoo und Schutow in beiden Fahrtrichtungen erneuert wurde, beginnen jetzt die Arbeiten an der Anschlussstellen Reutershagen, wie das zuständige Straßenbauamt Stralsund mitteilt. Für die Instandsetzung der Asphaltdecke muss die Anschlussstelle Reutershagen/Zoo ab Freitagvormittag (28. Juni 2024) komplett gesperrt werden. Weder aus/nach Warnemünde noch von/zur A20 können die Ab- und Auffahrten genutzt werden. Bis Ende Juli 2024 sollen die Arbeiten an der Anschlussstelle Reutershagen voraussichtlich abgeschlossen sein. Der Verkehr zwischen Schutow (B105) und der A20 ist von der Sperrung nicht betroffen, allerdings steht im Baustellenbereich in beide Richtungen nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung. Umleitung innerörtlich oder über Satower Straße und AS Kritzmow Der Verkehr aus der Südstadt in Richtung Schutow/Warnemünde wird wie bereits in den vergangenen Wochen innerörtlich umgeleitet. Da es auf der Umleitungsstrecke ebenfalls eine Baustelle gibt und es dort nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten im Bereich Trotzenburger Weg, Tschaikowski-, Händel- und Ulrich-von-Hutten-Straße häufig zu Staus kam, sollte der Bereich möglichst weiträumig umfahren werden. Als Alternative bietet sich die Fahrt über die Satower Straße und die Nutzung der Auf-/Abfahrt Kritzmow an, auch wenn diese Strecke einen Umweg von knapp acht Kilometern bedeutet. Wer über die A20 aus Richtung Lübeck kommt, sollte die Autobahn – je nach Fahrtziel – besser erst an der Anschlussstelle Rostock-Südstadt verlassen. Rund drei Millionen Euro investiert der Bund in die Fahrbahnsanierung. Die Asphaltdecken zwischen dem Schutower Kreuz und Evershagen sowie zwischen Evershagen und Lütten Klein (Stadtautobahn) wurden bereits in den vergangenen beiden Jahren erneuert. Später folgen die Streckenabschnitte bis Kritzmow und der A 20-Anschlussstelle Rostock-West. Aktualisierung, 16.07.2024: Die Instandsetzung der Anschlussstelle Reutershagen/Zoo an der B103/Westzubringer zur A20 kann früher abgeschlossen werden als geplant. Bereits morgen Abend (17. Juli 2024) soll die Verkehrsfreigabe erfolgen.
27. Juni 2024 | Weiterlesen
Störung im Rostocker Kabelnetz - Ausfall von TV & Internet
An einer Baustelle in der Satower Straße wurden am Vormittag des 24. Juni 2024 mehrere Glasfaserkabel durchtrennt. Für die Rostocker Haushalte im östlichen und südlichen Rostock (KTV, Innenstadt, Südstadt, Dierkow, Toitenwinkel, Gehlsdorf) kam es deshalb zu einem Ausfall aller Dienste über den Kabelanschluss. Betroffen waren neben dem TV-Empfang auch anderer Dienste über den Kabelanschluss, wie z.B. Internet von Vodafone und O2 oder PayTV von Sky. Ab etwa 21 Uhr am Montagabend konnten sich die ersten Betroffenen wieder über einen funktionierenden Kabelanschluss freuen. Die Reparaturarbeiten in der Satower Straße liefen bis morgens um 3 Uhr. Ab heute ca. 10 Uhr waren auch die verbliebenen Störungen in der Innenstadt behoben. Kabelnetzbetreiber infocity Rostock bedankt sich bei allen beteiligten Unternehmen, die an der Reparatur der größten Störung im Rostocker Kabelnetz seit mehr als 10 Jahren beteiligt waren. Ein Tipp für alle Internet- und Telefonkunden: Damit der Anschluss wieder problemlos läuft, kann es hilfreich sein, den Stecker vom Modem kurz aus der Steckdose zu ziehen. Danach dauert es einige Minuten, bis das Modem wieder hochgefahren ist. Quelle: Urbana Teleunion Rostock GmbH & Co. KG
24. Juni 2024 | Weiterlesen
Wiro erwirtschaftet 2023 Jahresüberschuss von 24,8 Mio. Euro
Die Wiro blickt zufrieden auf den Geschäftsverlauf 2023 zurück. Die wirtschaftlichen Ziele wurden erreicht – trotz herausfordernder Entwicklungen wie die gesamtwirtschaftliche Rezession in Deutschland 2023 oder etwa den anhaltenden Krieg in der Ukraine mit all seinen Folgen auch für unser Land. „Wir waren auch im letzten Jahr ein verlässlicher Partner für unsere Mieter. Die Investitionen in den Bestand haben die Wohnqualität für eine Vielzahl der Mieter verbessert. Dabei ist das Wohnen bei der Wiro weiterhin bezahlbar geblieben“, sagt der Vorsitzende der Wiro-Geschäftsführung Ralf Zimlich. Die Wiro war im Geschäftsjahr 2023 erneut wirtschaftlich erfolgreich und hat mit 24,838 Millionen Euro (2022: 29,302 Millionen Euro) einen deutlichen Jahresüberschuss erwirtschaftet. Neben einer Zuführung zu den Gewinnrücklagen werden brutto 16,388 Millionen Euro (2022: 15,8 Millionen Euro) des Bilanzgewinns an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Alleinige Gesellschafterin der Wiro ist die Stadt Rostock. Die Eigenkapitalquote ist im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der Erhöhung des Eigenkapitals leicht auf 28,7 Prozent gesunken (2022: 29,4 Prozent). Die Wiro in Rostock Zum Jahreswechsel 2023/24 zählte die Hanse- und Universitätsstadt 211.692 Einwohner (2022: 210.802), 118.550 Privathaushalte (2022: 118.198) und 125.260 Wohnungen (2022:124.311). Demnach kann die Lage auf dem Rostocker Wohnungsmarkt als stabil eingeschätzt werden. Richtig ist auch: In einigen Stadtteilen übersteigt bei einzelnen Wohnungsgrößen die Nachfrage das verfügbare Angebot. Am 31.12.2023 verwaltete die Wiro 34.819 (Vorjahr: 34.747) eigene Wohnungen sowie 4.299 (Vorjahr: 4.283) Wohnungen anderer Eigentümer. Die herausragende Rolle der Wiro im Wohnungsmarkt der Hanse- und Universitätsstadt belegen die Zahlen der Kommunalen Statistikstelle: Von den insgesamt 125.260 Wohnungen in Rostock gehören knapp 28 Prozent der Wiro. Wir schauen bei unseren Planungen nicht nur auf Statistiken, sondern haben die Menschen im Blick – verschiedene Generationen, Lebensentwürfe und Kulturen. Eine entscheidende Rolle spielt aus wohnungswirtschaftlicher Sicht die demografische Entwicklung. So erwartet die jüngste Bevölkerungsvorausberechnung des Datenportals „Wegweiser Kommune“ der Bertelsmann Stiftung für Mecklenburg-Vorpommern von 2020 bis 2040 einen Rückgang der Einwohnerzahl – auch in Rostock. Demnach sinkt vor allem die Anzahl der potenziell erwerbstätigen Personen, während die ältere Bevölkerung deutlich wächst. Wesentliche Unternehmenskennzahlen Die durchschnittliche Kaltmiete je Quadratmeter lag am 31.12.2023 bei 6,32 Euro (Vorjahr: 6,23 Euro) – beispielsweise knapp 380 Euro für eine Wohnung mit einer Größe von 60 Quadratmetern. Somit erfüllt die Wiro zuverlässig ihren Auftrag, sagt der Operative Geschäftsführer, Ingo Hübner. „Als sozial orientierter Vermieter ist die Wiro ein wichtiger Stabilisator für den Rostocker Wohnungsmarkt. Wir ermöglichen gutes, sicheres und sozial verantwortbares Wohnen für breite Schichten der Bevölkerung.“ Die Leerstände im Gesamtbestand sind auf sehr niedrigem Niveau: Sie haben sich bei den vermietbaren Wohnungen auf vergleichbarer Fläche mit 0,93 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,35 Prozent) verringert. Im Berichtsjahr wurden mehr als 3.000 Wohnungen neu vermietet. Die Fluktuationsquote lag mit 8,87 Prozent über dem Vorjahresniveau von 8,27 Prozent. Auch diese Zahl spricht für einen nach wie vor ausgeglichenen Mietwohnungsmarkt. Investitionen in die Zukunft Um den eigenen Wohnungsbestand qualitativ weiterzuentwickeln und zu ergänzen, baut die Wiro zwischen Anfang 2021 und Ende 2024 mehr als 600 Wohnungen. Alle laufenden Projekte liegen im Zeitplan – auch die beiden größten Vorhaben in der Thierfelderstraße und in der Möllner Straße. Die ersten neuen Mieter sind vor dem Jahreswechsel 2023/24 eingezogen. „Die Wiro liefert auch in schwierigen Zeiten“, sagt Ralf Zimlich. „Aber die Gemengelage aus hohen Baukosten, gestiegenen Bauzinsen und überzogenen Standards für den Wohnungsbau bedeutet: immer weniger Wohnraum je investiertem Euro. Und die wirtschaftlich nötige Miete wird künftig steigen, um die höheren Kosten decken zu können. Daran verdient die Wiro nichts.“ Für weitere zirka 800 Wohnungen laufen die Planungen. Zimlich: „Die Wiro ist finanziell gut aufgestellt, um diese Projekte auf den Weg zu bringen. Aber Bund, Land und Kommune sind gemeinsam gefordert, verlässliche und verbesserte Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese Wohnungen auch gebaut werden können.“ Auf der Investitionsseite belasten die Wiro auch im Bestand deutlich gestiegene Preise. Das Unternehmen investiert anhaltend hohe Summen, um den Wohnungsbestand nicht nur zu erhalten, sondern zeitgemäß weiterzuentwickeln. Für die Instandhaltung hat das Unternehmen 24,79 Euro pro Quadratmeter (Vorjahr: 26,04 Euro pro Quadratmeter) aufgewendet. Klimaschutz und Energie Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben arbeiten wir daran, die CO2-Emmissionen unseres Gebäudebestandes weiter zu reduzieren. „Dabei gehen wir mit Augenmaß vor“, so Ingo Hübner. „Klimaschutz ist und bleibt notwendig. Aber die Sicherung des bezahlbaren Wohnens muss als gleichwertiges Ziel immer mitgedacht werden. Um eine Überforderung unserer Mieter sowie der Wiro als Vermieter zu verhindern, muss der Staat die Wärmewende ausreichend und verlässlich fördern.“ Bereits seit 30 Jahren verbessert die Wiro schrittweise den energetischen Zustand aller Gebäude, beispielsweise durch den Austausch von Fenstern und die Dämmung von Gebäudehüllen. Nur bei sechs Prozent unserer bestehenden Wohnhäuser weisen die Energieausweise (EAW) die untere Klasse F oder schlechter aus. Damit liegen wir weit besser als der Bundesdurchschnitt. Alle neu gebauten Wiro-Wohnhäuser erfüllen in der Regel die Anforderungen der Energieeffizienz-Stufe 55. Einen wichtigen Umwelt-Beitrag leistet seit einigen Jahren auch unser Tochterunternehmen WIR Wärme in Rostocker Wohnanlagen mit der Umstellung von Heizungsanlagen in den knapp 20 Prozent nicht mit Fernwärme versorgten Wohnhäusern und Quartieren. Deutschland hat bei der Energiewende Wege gewählt, die Strom und Wärme sehr teuer machen. Hohe Energiepreise haben auch 2023 für steigende Belastungen der Verbraucher gesorgt. Wir haben unsere Mieter regelmäßig zur aktuellen Entwicklung informiert und Betriebskostenvorauszahlungen angepasst. Die Wiro berät Mieter auch, wenn Zahlungen sie zu überfordern drohen. Ratenzahlungen oder Stundungen sowie Unterstützung bei Anträgen auf staatliche Unterstützung sind einige der Ansätze, um zu gemeinsamen und individuellen Lösungen zu kommen. Immer stärker wird das digitale Service-Angebot der Wiro. Das Online KundenCenter nutzen aktiv mehr als 14.000 Mieter – zum Beispiel um Dokumente einzusehen oder kleine Reparaturen zu beauftragen. Geschäftsbericht und Wohnfühlbericht Parallel zum jährlichen Geschäftsbericht erscheint online unser Wohnfühlbericht, in dem wir über die Geschäftszahlen und Ziele hinaus Einblicke in die Wiro-Welt geben. Wir berichten darin von den 676 Beschäftigten bei der Wiro und in den Tochterunternehmen (Stichtag: 31.12.2023, Vorjahr: 655), vom sozialen Engagement für gemeinnützige Projekte, Initiativen und Vereine in allen Stadtteilen und den zirka 70.000 Rostockern, denen die Wohnfühlgesellschaft ein Zuhause gibt. Die Wiro legt beide Jahresberichte vollständig digital vor: www.Wiro.de/Berichte. „Die Geschäftsführung bedankt sich besonders beim gesamten Team. Ebenso bei unseren Mietern, den Mitgliedern des Aufsichtsrates und der Rostocker Bürgerschaft sowie bei allen Partnern in Politik, Wirtschaft und Verwaltung für die kooperative Begleitung und gute Zusammenarbeit“, sagt Ralf Zimlich. „Unser Fokus liegt auch weiterhin auf Kundenzufriedenheit, Innovation und Nachhaltigkeit. Und wir werden unser Wohnungsangebot weiter verbessern, um sich wandelnden Bedürfnissen Rechnung zu tragen.“ Quelle: WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH
19. Juni 2024 | Weiterlesen
Erster Roter Panda im Zoo Rostock
Viel Geduld war gefragt, aber nun ist der erste Rote Panda (Ailurus fulgens) im Zoo Rostock angekommen und zu sehen. Die Wiro Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH hat das neue Projekt im Zoo Rostock durch die Übernahme eines Teils der Umbaukosten des ehemaligen Geheges der Schneeziegen unterstützt. Katzenbär, Feuerfuchs, Roter oder Kleiner Panda – der flinke Einzelgänger aus dem Himalaya mit den vielen Namen zählt laut Weltnaturschutzunion IUCN zu den stark gefährdeten Arten. In der Natur gibt es schätzungsweise nur noch weniger als 10.000 erwachsene Tiere. Zoodirektorin Antje Angeli hat heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der WIRO-Geschäftsführung, Ralf Zimlich, den Neuzugang Jordan vorgestellt. „Wir sind sehr glücklich, dass sich unser erster Roter Panda gut eingelebt hat“, sagte Zoodirektorin Antje Angeli. „Jordan kam am 8. Mai in Rostock an und hat sich zunächst hinter den Kulissen eingewöhnt. In dieser Woche haben wir sie ganz vorsichtig an ihr neues Revier herangeführt, welches sich Jordan mit drei Himalaya-Tahren teilen wird. Jordan wurde am 23. Juni 2023 im Zoopark Chomutov in Tschechien geboren und wird somit kommende Woche ein Jahr alt.“ Die Wiro Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH unterstützt den Zoo Rostock seit vielen Jahren als Premiumpartner für den Natur- und Artenschutz. Neben den Galapagos-Riesenschildkröten und Orang-Utans gehören nun auch die Roten Pandas zu den Patentieren der kommunalen Vermieterin. Auch Wiro-Chef Ralf Zimlich freut sich über die Ankunft der kleinen Roten-Panda-Dame. „Nach den Umbauarbeiten am Gehege war die Wartezeit doch länger als gedacht. Umso schöner ist es, dass wir nun den ersten Roten Panda bei uns im Zoo Rostock begrüßen können. Jordan ist wie unsere anderen Patentiere auch eine Botschafterin ihrer Art, die akut bedroht ist. Es liegt uns sehr am Herzen, die Zoobesucher auf diese Umstände aufmerksam zu machen und sie zu animieren, sich selbst aktiv für den Natur- und Artenschutz zu engagieren.“ Vor dem Einzug der neuen Bewohner wurde die 860 Quadratmeter großen Anlage mit Unterstützung der Bad Doberaner Firma Metallbau Ott nachhaltig umgebaut. So wurden unter anderem auch die alten Zaunfelder nach einer Frischekur wiederverwendet. Für Jordan gibt es extra Pandacakes „Jordan ist inzwischen etwas zutraulicher geworden. Am Anfang war sie sehr schüchtern“, berichtete die Kuratorin für Säugetiere, Daniela Lahn. „Sie bekommt im Zoo überwiegend Gemüse und Bambus. Dazu gibt es noch Pellets und ein spezielles Pulver für Rote Pandas, welches man mit Wasser anmischt und dann kleine Kugeln daraus formt, der sogenannte Pandacake.“ Auf der Anlage leben bereits seit vergangenem Herbst drei Himalaya-Tahre (Hemitragus jemlahicus). Die geschickten Gebirgskletterer aus der Familie der Hornträger sind in der Heimat der Roten Pandas, der Himalaya-Region, verbreitet und bewohnen dort Höhenlagen bis zu 4.000 Metern. Sie sind gesellig und leben zumeist in nach Geschlecht getrennten Gruppen zusammen. Die beiden Weibchen sind aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg nach Rostock gezogen. Das Männchen stammt aus dem Wildpark Lüneburger Heide. „In den ersten Monaten soll Jordan erst einmal von den künftigen Wild-WG-Partnern getrennt bleiben und sich richtig einleben“, so Daniela Lahn. „Danach ist eine Vergesellschaftung mit den Tahren geplant, wobei sich Jordan jederzeit auf eine kleinere Anlage zurückziehen kann.“ Hoffnung auf einen zweiten Roten Panda Der Rote Panda lebt an den Hängen des Himalaya-Gebirges in Asien, hauptsächlich in Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar und China. Hauptgründe für seine Gefährdung sind die illegale Bejagung und die immer stärkere Nutzung seines Lebensraumes für die Landwirtschaft. Seinen Namen verdankt der Rote Panda seinem vorwiegend roten Fell und seiner Fressgewohnheit. Neben Bambus, Wurzeln und Beeren ernährt er sich in der Wildnis auch hin und wieder von kleinen Tieren, Eiern oder Jungvögeln. Mit seinem berühmten schwarz-weißen Namensvetter ist er nicht verwandt, er gehört zur Familie der Katzenbären. „In den letzten 50 Jahren ist die wilde Population um 40 Prozent zurückgegangen“, machte die Zoodirektorin das Ausmaß der Gefährdung deutlich. „Gerade deshalb ist es von besonderer Bedeutung, für ausreichend Nachwuchs im Bestand zu sorgen. Die Zoopopulation wird über ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm unter Federführung des Rotterdamer Zoos geregelt. Jordan soll natürlich nicht allein bleiben. Wenn in diesem Jahr ausreichend Jungtiere geboren werden, könnte im nächsten Jahr ein einjähriges Tier dazu ziehen“, kündigte Antje Angeli an. „Rote Pandas sind allerdings Einzelgänger, die nur während der Paarungszeit zusammenkommen.“ Quelle: Zoo Rostock, Foto: Steffen Ahlefeldt-Purgander
14. Juni 2024 | Weiterlesen
Fußball-EM 2024 - Public Viewing in Rostock und Warnemünde
Morgen, am 14. Juni 2024, ist es wieder so weit: Der Ball rollt. Die Fußball-Europameisterschaft oder UEFA Euro 2024, wie es offiziell heißt, startet. Um 21 Uhr wird in München das Eröffnungsspiel der EM 2024 angepfiffen. Gastgeber Deutschland trifft auf die Mannschaft aus Schottland. ZDF und MagentaTV übertragen die Partie live, doch wer möchte das Auftaktspiel der EM 2024 schon allein vor dem heimischen Fernseher schauen? Das ganz große Fußball-Freiluftvergnügen, wie etwa zur Fußballweltmeisterschaft 2014 im IGA-Park, ist in diesem Jahr in Rostock nicht geplant. Trotzdem lassen sich die Spiele der EM 2024 an einigen Orten gemeinsam verfolgen – ob am Strand, unterm Riesenrad oder im Club. Fußball-EM 2024 – Public Viewing am Strand von Warnemünde Das größte Public Viewing zur Fußball-EM 2024 findet am Strand von Warnemünde statt. Tourismuszentrale und Wal-Strandbar übertragen in der Strand Arena Warnemünde ausgewählte Spiele der Europameisterschaft auf einer 5×3 Meter großen Leinwand. Gezeigt werden die drei Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft (14. Juni gegen Schottland, 19. Juni gegen Ungarn, 23. Juni gegen die Schweiz), die beiden Halbfinale (9. und 10. Juli) sowie das EM-Finale am 14. Juli im Olympiastadion Berlin. Die Strand Arena Warnemünde (früher SportBeachArena) befindet sich an Strandaufgang 1, unterhalb des Leuchtturms. Auf der Tribüne und im Sand vor der Leinwand haben bis zu 3.000 Zuschauer Platz, bei schlechtem Wetter passen etwa 400 Personen ins Zelt. Der Eintritt ist frei. Das EM-Achtelfinale zwischen Deutschland und Dänemark am Samstag, dem 29. Juni 2024, um 21 Uhr kann in der Strand Arena nicht übertragen werden, da an diesem Wochenende der Beachsoccer-Cup stattfindet. Zum Viertelfinale am 5. Juli soll wieder ein Public Viewing am Strand von Warnemünde stattfinden. Fußball-EM 2024 – Public Viewing am Riesenrad auf der Mittelmole Warnemünde Alle Spiele der Fußball-Europameisterschaft zeigt die Schausteller-Familie Geisler an ihrem „Treffpunkt am Riesenrad“ auf der Warnemünder Mittelmole. Etwa 250 Fußballfans haben hier Platz, der Eintritt ist frei. Public Viewing im Studentenkeller und im LT-Club Im Studentenkeller (Schwaansche Straße) werden alle Spiele der DFB-Auswahl auf zwei Bildschirmen im Innenhof gezeigt. Im LT-Club (Tiergartenallee 2) können ebenfalls alle Deutschlandspiele auf Fernsehern und der Großbildleinwand verfolgt werden. In der KTV wird das neue Café & Bistro „Urban Garden“ (Friedhofsweg 43, neben dem Doberaner Hof) eventuell einzelne Spiele der EM 2024 live übertragen.
13. Juni 2024 | Weiterlesen
Europaparlaments- und Bürgerschaftswahlen 2024 in Rostock – Ergebnisse
168.223 Rostocker konnten heute ihre Stimme für das neue Europäische Parlament abgeben. Gleichzeitig waren 171.500 Einwohner der Hansestadt dazu aufgerufen, beim Urnengang die Mitglieder der neuen, achten Bürgerschaft zu wählen. Hier geht es direkt zu den aktuellen Ständen der Stimmenauszählungen von Europawahl und Bürgerschaftswahl. Wahl zum 10. Europäischen Parlament am 9. Juni 2024 in Rostock 168.223 Rostocker waren heute berechtigt, ihre Stimmen für das Europäische Parlament abzugeben, darunter knapp 8.000 Erstwähler. Insgesamt gibt es im Europäischen Parlament 720 Sitze, davon entfallen 96 Mandate auf Deutschland. Aus Mecklenburg-Vorpommern sitzt aktuell nur der Rostocker Niklas Nienaß (Grüne) im EU-Parlament. Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme. Wahl zur 8. Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock am 9. Juni 2024 171.500 Rostocker waren heute berechtigt, über die Zusammensetzung der 8. Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt zu entscheiden. Darunter konnten gut 8.000 Erstwähler ihre Stimme abgegeben. Die Bürgerschaft ist die Gemeindevertretung der kreisfreien Stadt Rostock und wird alle fünf Jahre gewählt. Seit 1994 besteht sie aus 53 Sitzen, für die es in diesem Jahr insgesamt 228 Bewerber gab. Zur Wahl angetreten sind elf Parteien (CDU, Linke, SPD, AfD, Grüne, FDP, Die Partei, Freie Wähler, Die Basis, BSW, Volt), vier Wählergruppen (Freier Horizont, Graue Rostock, Rostocker Bund, UFR) sowie sechs Einzelbewerber. Gewählt wird nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl. Jeder Wähler hat drei Stimmen, die einem einzigen oder verschiedenen Kandidaten gegeben werden können. Ergebnisse der Europaparlaments- und Bürgerschaftswahlen 2024 in Rostock In den Urnenwahllokalen werden zuerst die Stimmzettel der Europawahl ausgezählt, anschließend die der Bürgerschaftswahl. Bis das vorläufige Wahlergebnis feststeht, kann es daher dauern. 2019 lag es erst gegen 3 Uhr morgens vor. Ergebnis der Europaparlamentswahl am 9. Juni 2024 in Rostock Nach Auszählung aller Stimmbezirke steht das vorläufige Ergebnis der Europawahl in Rostock fest: Die AfD gewinnt im Vergleich zu 2019 gut sechs Prozentpunkte hinzu und wird vor der CDU stärkste Kraft. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) schafft es aus dem Stand heraus auf über 15 Prozent und wird drittstärkste Kraft. Mit jeweils über acht Prozentpunkten verlieren Linke und Grüne am stärksten. Die Wahlbeteiligung lag mit 62,8 Prozent etwas höher als 2019 (60,1 Prozent). Stimmenabs. Stimmen% Gewinn/Verlust gg. 2019Prozentpunkte AfD 19.312 18,5 +6,1 CDU 17.494 16,7 -0,6 BSW 16.340 15,6 +15,6 SPD 13.333 12,8 -3,9 Grüne 9.941 9,5 -8,2 Die Linke 8.530 8,2 -8,6 Volt 3.444 3,3 +2,7 FDP 3.440 3,3 -0,3 Die Partei 3.304 3,2 -1,2 Tierschutzpartei 1.650 1,6 +0,2 Familie 908 0,9 -0,6 Freie Wähler 806 0,8 -0,2 PdF 708 0,7 +0,7 TIERSCHUTZ hier! 665 0,6 +0,3 Piraten 652 0,6 -0,2 Letzte Generation 510 0,5 +0,5 Bündnis Deutschland 487 0,5 +0,5 ÖDP 403 0,4 -0,0 MERA25 342 0,3 +0,3 PdH 327 0,3 +0,3 dieBasis 320 0,3 +0,3 Menschliche Welt 229 0,2 +0,2 V-Partei³ 195 0,2 +0,2 Heimat 194 0,2 +0,2 Bündnis C 127 0,1 -0,1 ABG 127 0,1 +0,1 MLPD 116 0,1 +0,0 Klimaliste 109 0,1 +0,1 Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung 108 0,1 +0,1 DKP 107 0,1 -0,1 PDV 104 0,1 +0,1 BIG 78 0,1 +0,1 DAVA 72 0,1 +0,1 SGP 48 0,0 +0,0 Ergebnis der Bürgerschaftswahl am 9. Juni 2024 in Rostock Nach Auszählung aller Stimmbezirke stand um 2:16 Uhr das vorläufige Ergebnis für die Bürgerschaftswahl 2024 in Rostock fest: Auch auf kommunaler Ebene wird die AfD (+7,9) stärkste Kraft – vor CDU, Linke und SPD. Größte Verlierer bei der achten Rostocker Bürgerschaftswahl sind Grüne (-7,8), Linke (-5,5) und UfR (-4,7). BSW kommt auf 9,4 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag mit 61,7 Prozent etwas höher als 2019 (58,9 Prozent). Stimmenabs. Stimmen% Gewinn/Verlust gg. 2019Prozentpunkte AfD 53.775 17,5 +7,9 CDU 50.199 16,3 +1,8 Linke 44.429 14,4 -5,5 SPD 43.354 14,1 -0,3 Grüne 34.399 11,2 -7,8 BSW 28.960 9,4 +9,4 FDP 10.957 3,6 +0,3 Rostocker Bund 9.422 3,1 -1,0 UFR 7.972 2,6 -4,7 Die Partei 6.787 2,2 -0,3 Volt 5.164 1,7 +1,7 Freie Wähler 4.368 1,4 +0,1 Freier Horizont 1.911 0,6 +0,6 Graue Rostock 1.680 0,5 -0,1 Die Basis 1.384 0,4 +0,4 Einzelbewerber Boguslawski 1.018 0,3 +0,3 Einzelbewerber Hannemann 834 0,3 +0,3 Einzelbewerber Virgin 547 0,2 +0,2 Einzelbewerber Wendel 496 0,2 +0,2 Einzelbewerberin Schmidt 357 0,1 -0,2 Einzelbewerberin Krämer 125 0,0 +0,0 Die namentliche Zusammensetzung der achten Rostocker Bürgerschaft sieht damit wie folgt aus: AfD: Ehlert, Anna Ehlert, Marcel Glamann, Stefanie Lamberg, Tilmann Reiner Anselm Marten, Toni Meister, Michael Rosengart, Nils-Ole Schulz, Helmut Zorn, Falco CDU: Eberhardt, Uwe Grafenhorst, Kenny Gordon Günther, Chris Krüger, May-Britt Müller, Julia Peters, Daniel Dr. Prophet, Heinrich Raeuber, Franziska Tempel, Patrick Die Linke: Albrecht, Christian Kranig, Lisa Kröger, Robert Möller, Hannes Noetzel, Michael Reinders, Jutta Schröder, Kristin Senli, Nurgül SPD: Botezatu, Carmen-Alina Knitter, Anke Ludwig, Kira Manske, Steffi Mucha, Anne Gitta Dr. Posselt, Stefan Sens, Thoralf Wandt, Sandra Grüne: Dr. Eggert, Anja Flachsmeyer, Uwe Krönert, Andrea Krüger, Sabine Porst, Stephan Dr. Winter, Felix BSW: Dade, Brigitte Dittrich, Bernd Giesel, Eric-Helge Herzer, Toralf Orban, Lajos FDP: Pittasch, Julia Kristin Szabó, Andreas Rostocker Bund: Dr. Bachmann, Sybille Tolksdorff, Axel UFR: Bauer, Rainer Die Partei: Adelsberger, Eric Volt: Rieker, Lisa Freie Wähler: Semder, Manuela Das amtliche Endergebnis der Wahlen stellen Stadt- und Gemeindewahlausschuss in öffentlicher Sitzung am 14. Juni 2024 ab 10 Uhr im Rathaus-Anbau, Beratungsraum 1 a/b, fest. Linktipps: Seite der Stadtverwaltung zur Europawahl Seite der Stadtverwaltung zur Bürgerschaftswahl
9. Juni 2024 | Weiterlesen
Neue Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen
Heute wurden durch den zuständigen Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski neue Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen an das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz (AfBRK) als Aufgabenträger und die Johanniter Unfallhilfe und das Deutsche Rote Kreuz als Leistungserbringer übergeben. Der Senator unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung dieser neuen Fahrzeuge für die Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung und den Krankentransport in Rostock: „Mit der heutigen Übergabe der neuen Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen setzen wir ein deutliches Zeichen für die Stärkung unserer medizinischen Infrastruktur. Diese modernen Fahrzeuge sind mit neuester Technik ausgestattet und ermöglichen es uns, noch schneller und effizienter auf medizinische Notfälle zu reagieren und unsere Bürgerinnen und Bürger sicher zu transportieren. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Gesundheit und Sicherheit in unserer Stadt zu gewährleisten.“ Die neuen Fahrzeuge sind mit modernster medizinischer Ausrüstung ausgestattet und bieten somit optimale Bedingungen für die Versorgung von Notfallpatienten. Die Notarzteinsatzfahrzeuge ermöglichen eine schnelle Erstversorgung vor Ort. Sie sind mit modernen medizinischen Geräten, auch für Elektrokardiogramme, Defibrillator, einer mechanischen Reanimationshilfe, Beatmungsgeräten und Medikamenten ausgestattet. Die Krankentransportwagen dienen dem sicheren und komfortablen Transport von Patienten, die keine akute medizinische Notfallversorgung benötigen. Sie besitzen bequeme Liegen und eine Ausstattung, die dem Patientenkomfort dient. Durch die Neubeschaffung werden Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge ersetzt, die über Jahre hinweg im Einsatz waren. Mit dem Tausch werden effizientere, umweltfreundlichere und technologisch fortschrittlichere Einsatzfahrzeuge etabliert. Die neuen Fahrzeuge steigern die Sicherheit für Patient*innen und Mitarbeiter*innen, senken die Wartungskosten und fördern eine nachhaltige Mobilität. Das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz verfügt somit jetzt über eine medizinische Fahrzeugflotte aus drei Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF), vier Krankentransportwagen (KTW), elf Rettungstransportwagen (RTW) einschließlich eines speziell ausgestatteten Fahrzeugs für Babynotarzteinsätze (Baby-NAW), einem Schwerlast-RTW, einem Infektions-RTW sowie Reservefahrzeugen. Notarzteinsatzfahrzeug: Fahrzeuglänge: 5,14 m Fahrzeugbreite: 2,25 m Hubraum: 1950 m³ zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg Motorleistung: 163 PS Fahrgestell: Mercedes Benz Vito Kosten (mit Equipment): 200.000 € mechanische Reanimationshilfe: Corpuls CPR Defribrillator: Corpuls C3 Beatmungsgerät: Medumat Standard2 elektrische Absauge: Accuvac Pro Kommunikationstechnik: BOS-Funkgeräte, Mobiltelefon, Navigationsgerät mit Zusatzfunktionen zusätzlich Medikamente für die notärztliche Qualifikation Tablet zur digitalen Dokumentation des Rettungsdiensteinsatzes Umstellung von Koffer auf Rucksäcke für die Lagerung und den Transport von medizinischem Equipment Motorweitleraufschaltung Neues Außendesign nun auch für die Notarzteinsatzfahrzeuge mit erhöhter Heckwarnbeklebung Neues Innendesign und optimierte Arbeitsbedingungen für die Kollegen des Einsatzdienstes Neues Modul für Sondersignalanlage mit zusätzlicher Seitlicher- und Hecksignalgebung Krankentransportwagen: Fahrzeuglänge: 5,27 m Fahrzeugbreite: 2,58 m Hubraum: 1950 m³ zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg Motorleistung: 150 PS Fahrgestell: Mercedes Benz Sprinter Kosten (mit Equipment): 190.000 € automatischer externer Defibrillator (AED) elektrische Absauge: Accuvac Pro Kommunikationstechnik: BOS-Funkgeräte, Mobiltelefon, Navigationsgerät mit Zusatzfunktionen Tablet zur digitalen Dokumentation des Krankentransportes elektrischer Raupenstuhl Krankenkraftwagen Typ A2 nach DIN EN 1789 elektrohydraulische Fahrtrage Neues Außendesign nun auch für die Krankentransportfahrzeuge mit einer Heckwarnbeklebung zur Erhöhung der Sichtbarkeit Neues Innendesign und optimierte Arbeitsbedingungen für die Kollegen des Einsatzdienstes Neues Modul für Sondersignalanlage mit zusätzlicher Seitlicher- und Hecksignalgebung Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle, Foto: Yves Timmermann/AfBRK
6. Juni 2024 | Weiterlesen
Blaue Flagge am Strand von Warnemünde gehisst
Sie weht nur an Stränden, die einen umfassenden Kriterienkatalog erfüllen: Die Blaue Flagge ist das internationale Erkennungszeichen für saubere und sichere Strände mit hervorragender Wasserqualität und wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen. Am Warnemünder Weststrand und in Markgrafenheide konnte die Flagge nun bereits zum 28. Mal in Folge gehisst werden. Zwischen Teepott und Hotel Neptun weht sie zum 27. Mal. „Rostocks Strände sind großartige Natur- und Erlebnisräume. Ihre Bewirtschaftung geht mit großer Verantwortung einher und ich freue mich jedes Jahr, wenn die Flagge wieder weht. Sie ist eine Bestätigung für die gute und intensive Arbeit aller, die hier für einen sicheren und sauberen Aufenthalt von Gästen und Einheimischen sorgen“, sagt Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm. Täglich werden über 15 Kilometer Strand im Auftrag der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde per Hand und maschinell von Müll befreit. Am häufigsten werden dabei Zigarettenreste gefunden. Im Rahmen des Projektes „Kein Plastik bei die Fische“ werden daher auch in diesem Jahr wieder 5000 Taschenaschenbecher über die Strandbewirtschafter*innen kostenlos an Badegäste verteilt. Wasserqualität und Sicherheit Der Kriterienkatalog für die Blaue Flagge umfasst zudem neben einer ausgezeichneten Wasserqualität – diese wird in regelmäßigen Abständen überprüft und per Aushang am Strand veröffentlicht – auch eine sehr gute Ausstattung in den Bereichen Infrastruktur und Sicherheit. Im Wasser sorgen die Rettungsschwimmer*innen des DRK dafür, dass Leib und Leben in Notlagen gerettet werden. An Land stellt der Kommunale Ordnungsdienst der Hanse- und Universitätsstadt in diesem Jahr u.a. zwei Strandvögte, die zwischen Diedrichshagen und Markgrafenheide für die Einhaltung der kommunalen Strandsatzung patrouillieren. Der Bäderdienst der Polizei sorgt zusätzlich für Absicherung und ein Wachdienst ist in der Nacht aktiv. „Ich bedanke mich für eine großartige Zusammenarbeit in der Saisonvorbereitung und freue mich auf einen sonnigen und sicheren Sommer an Rostocks Stränden“, sagt Fromm. Quelle & Foto: Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde
6. Juni 2024 | Weiterlesen
DRK Wasserwacht Rostock startet in die Strandsaison 2024
Während die meisten Menschen die warmen Sonnenstrahlen und das kühle Nass genießen, haben die Mitglieder der DRK Wasserwacht Rostock nur eines im Sinn: die Sicherheit an unseren Stränden. Mit dem Start der neuen Saison am 9. Mai stehen bis Mitte September wieder rund 190 ehrenamtliche Rettungsschwimmer bereit, um an den bis zu zwölf Rettungstürmen entlang der Küste aktiv zu werden. Täglich von neun bis achtzehn Uhr werden die Einsatzkräfte den Badebetrieb in Warnemünde und Markgrafenheide absichern. Zur Verstärkung werden auch in diesem Jahr Helfer aus verschiedenen Teilen Deutschlands erwartet. Die auswärtigen Unterstützer werden wie auch im vergangenen Jahr in den Finnhütten der Tourismuszentrale in Markgrafenheide untergebracht sein. Dank hochmodernstem technischem Equipment wie den Rescue Water Crafts, Rettungsbooten und jeweils zwei Quads für jeden Strand sind die Retter bestens für aufkommende Notfälle gerüstet. Damit es aber erst gar nicht zu Wasserrettungen und gefährlichen Einsätzen kommt, steht in diesem Jahr auch wieder die Aufklärungsarbeit auf der To-Do-Liste. „Die Kenntnis über die Baderegeln gepaart mit gesundem Menschenverstand sorgen für Sicherheit und verhindern viele Unfälle. Wir hoffen, es in diesem Jahr zu weniger gefährlichen Situationen kommen wird als 2023“, berichtet Lukas Knaup, Wachdienstkoordinator in Warnemünde. Im letzten Jahr mussten an nur einem Tag innerhalb von zwei Stunden 11 Menschen aus dem Wasser gerettet und zwei weitere Reanimiert werden. „Nach wie vor kennen viele Badegäste die Baderegeln und Flaggensignale nicht – gerade bei gefährlichen Wetterlagen sollten diese unbedingt beachtet werden“, weiß der Wasserwachtler. Quelle & Foto: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rostock e.V.
15. Mai 2024 | Weiterlesen
Rostocker Pfingstmarkt 2024 im Stadthafen
Am 17. Mai um 15:00 Uhr öffnet der Rostocker Pfingstmarkt seine Pforten und bietet an vier Tagen Spaß für die ganze Familie. Der Pfingstmarkt ist das älteste Volksfest der Hanse -und Universitätsstadt Rostock. Gesicherten Überlieferungen zufolge wurde der erste Rostocker Pfingstmarkt am 22. Mai 1390 eröffnet. Seit dieser Zeit lädt das älteste Volksfest traditionell zum Pfingstvergnügen. 40 Teilnehmer locken auch dieses Jahr in den Rostocker Stadthafen. Zahlreiche Besucher werden erwartet, darunter neben vielen Einheimischen sicherlich auch einige Pfingstgäste. Vier Fahrgeschäfte, Glücksspiele, Kindervergnügen und Belustigungen Neben altbewährten Attraktionen wie Autoscooter und Break-Dancer sind auch das Rundfahrgeschäft „Musikladen“ und das beliebte Riesenrad „Ostsee-Stern“ dabei. Glückliche Hände sind am Schießwagen, beim Pfeilwerfen und an der Losbude gefragt. Beim Toilettenspiel von Andreas Schultze können die Besucher versuchen, Tennisbälle in Toilettensitze zu versenken. Das ist nicht so einfach, zumal sich die Sitze alle paar Sekunden mechanisch heben und senken. Für die kleinen Gäste stehen fünf klassische Kinderkarussells wie Baby Flug und Orient-Zauber oder auch Entenangeln und Trampolinspringen auf dem Programm. Jede Menge Schlemmereien und ein bunt gemischtes Warenangebot Auf dem Festplatz im Rostocker Stadthafen laden Verkaufsstände mit einem bunt gemischten Warenangebot zum Stöbern und Verweilen ein. Es werden unter anderem selbstgestaltete Berufswappen, Textilien, Schnaps und Likör in Einmachgläsern, arabisches Gebäck sowie handgemachte und personalisierte Rasseln, Schnullerketten oder Schlüsselanhänger angeboten. Für das kulinarische Wohl ist ebenfalls gesorgt. Neben süßen Leckereien, wie Mutzen, Churros, Eis, Crêpes oder leckere Hefeteigtaschen gibt es auch allerlei Herzhaftes und erfrischende Getränke. Gefüllte Hackbrödl, Wraps mit verschiedenen Füllungen, Burger, Kassler mit Sauerkraut, herzhafte Pfannen oder Langos – da sollte für jeden etwas dabei sein. Öffnungszeiten: Freitag, 17.05.2024 15:00 bis 22:00 Uhr Samstag, 18.05.2024 11:00 bis 22:00 Uhr Sonntag, 19.05.2024 11:30 bis 22:00 Uhr Montag, 20.05.2024 11:30 bis 20:00 Uhr Freitag ist Familientag mit besonderen Angeboten für die ganze Familie. Quelle: Großmarkt Rostock GmbH
14. Mai 2024 | Weiterlesen
Erster Spatenstich für Volkstheater Rostock
In Rostock ist der offizielle Spatenstich für den Neubau des Volkstheaters Rostock (VTR) vollzogen worden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Linke), VTR-Intendant Ralph Reichel, KOE-Leiterin Sigrid Hecht, Wissenschafts- und Kulturministerin Bettina Martin (SPD) sowie Innen- und Bauminister Christian Pegel (SPD) griffen heute Mittag gemeinsam für den Volkstheater-Neubau zum Spaten. Zwischen Stadthafen und Langer Straße soll in den nächsten vier Jahren die neue Heimat für das Vier-Sparten-Haus mit Orchester, Schauspiel, Musiktheater und Tanz entstehen. Für die Hauptbühne, das Große Haus, ist eine Spielfläche von 14 x 14 Metern vorgesehen. Im Parkett und Rang sollen bis zu 650 Zuschauer Platz finden. Für die kleinere Raumbühne ist eine Kapazität von 200 Sitzplätzen geplant. Neben den Bühnen sollen ein offenes Foyer, zwei Restaurants, Aussichtsplattformen sowie ein öffentlich begehbarer Bühnenturm entstehen. Die Gebäudedimensionen werden etwa 85 x 86 x 52 Meter betragen, die sichtbare Gebäudehöhe liegt bei knapp 36 Metern. Eine Photovoltaikanlage mit ca. 78 kWp soll jährlich etwa 70.000 kWh in das Hausnetz einspeisen. Ein Teil des Wärme- und Kältebedarfs soll mittels Geothermie gedeckt werden. Die Baukosten werden mit 208 Millionen Euro veranschlagt. 75 Mio. Euro sollen durch Zuschüsse, Gewinnabführungen und Grundstücksverkäufe aus dem Stadthaushalt kommen, das Land unterstützt den Bau mit Fördermitteln in Höhe von 51 Mio. Euro. Für die restlichen 82 Mio. Euro soll ein Darlehen aufgenommen werden. Visualisierung: Hascher Jehle Architektur
29. April 2024 | Weiterlesen
Kreuzfahrtsaison 2024 in Rostock-Warnemünde eröffnet
Rostock ist offiziell in die Kreuzfahrtsaison 2024 gestartet. Heute Morgen hat das Kreuzfahrtschiff „AIDAmar“ den Reigen der Ozeanriesen im Seebad Warnemünde eröffnet. Um 6:30 Uhr passierte das Kussmundschiff aus Kopenhagen kommend die Molenköpfe und machte nach dem Drehen auf der Großen Wendeplatte im Überseehafen gegen 7:15 Uhr am Liegeplatz P7 vor dem Warnemünde Cruise Center fest. Aufgrund des doch sehr böigen Winds aus westlicher Richtung waren sicherheitshalber die Schlepper „Fairplay 20“ und „Fairplay 55“ zur Unterstützung beim Manövrieren und Anlegen im Einsatz. Am Abend wird das Passagierschiff Rostock in Richtung Visby (Gotland) und Stockholm wieder verlassen. 69 Aida-Anläufe 2024 in Warnemünde Insgesamt wird die „AIDAmar“ in dieser Saison an 40 Tagen in Warnemünde erwartet. Zusammen mit der „AIDAdiva“ (29) entfällt fast die Hälfte aller Anläufe auf die Rostocker Reederei „Aida Cruises“. 147 Anläufe von 37 Kreuzfahrtschiffen 2024 in Rostock Nach aktuellem Stand werden in diesem Jahr 147 Anläufe von 37 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen von 22 Reedereien in Rostock erwartet. Das sind fast 15 Prozent mehr Anläufe als im Vorjahr (130), jedoch immer noch deutlich weniger als die rund 200 Schiffsankünfte in Vor-Corona-Zeiten. Neben den beiden Aida-Schiffen sind die Kreuzliner „MSC Poesia“ (17 Anläufe), „Norwegian Dawn“ (7) und „Mein Schiff 7“ (6) am häufigsten in Warnemünde zu Gast. Die Kreuzfahrthauptsaison wird am 4. November von der „AIDAdiva“ beendet. Am 18. Dezember ist ein Anlauf des ZDF-Traumschiffs „Amadea“ geplant. Das größte Kreuzfahrtschiff der Saison 2024 in Warnemünde ist die „Norwegian Getaway“ mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) von 145.655, das längste ist mit 330 Metern die „Sky Princess“. Zum Vergleich: Mit einer Länge von 89 Metern und einer BRZ von 2.194 ist die „Nordstjernen“ 2024 das kleinste Schiff. Neun Kreuzfahrtschiff-Erstanläufe 2024 in Warnemünde erwartet Schiffsfans können sich 2024 auf neun Erstanläufe von Kreuzfahrtschiffen in Warnemünde freuen. Am 5. Mai wird das Mitte 2023 in Dienst gestellte Expeditionskreuzfahrtschiff „Ocean Albatros“ zum ersten Mal im Rostocker Kreuzfahrthafen erwartet. Es folgen die Kreuzfahrtschiffe „Viking Neptune“ (31. Mai), „Spirit of Adventure“ (6. Juni), „Coral Princess“ (12. Juni), „Carribean Princess“ (4. Juli), „Mein Schiff 7“ (15. August), „Azamara Onward“ (27. August), „Sirena“ (17. September) und „Nordstjernen“ (28. September). Ein Vierfachanlauf und drei Dreifachanläufe geplant Die 147 geplanten Anläufe verteilen sich auf 114 Tage. Dreimal wird ein Kreuzfahrtschiff am Liegeplatz P1-4 in Warnemünde festmachen, zweimal müssen Schiffe in den Überseehafen ausweichen. Am 13. Juli 2024 soll es einen Vierfachanlauf geben. Die Kreuzfahrtschiffe „Celebrity Silhouette“, „Seven Seas Mariner“ und „AIDAdiva“ machen in Warnemünde fest, die „Norwegian Dawn“ am Liegeplatz 41 im Überseehafen. Drei Dreifachanläufe sind am 12. Juni („Viking Neptune“, „AIDAmar“, „Coral Princess“), am 6. Juli („Viking Venus“, „AIDAdiva“, „AIDAmar“) sowie am 18. August („Crystal Symphony“, „MSC Poesia“, „Celebrity Silhouette“) geplant. Port Party und Rostock Cruise Festival Zum Start der Kreuzfahrtsaison findet heute ab 11 Uhr eine Port Party auf der Mittelmole statt. Vom 20. bis 22. September 2024 ist in Warnemünde eine Neuauflage des erstmals 2018 ausgerichteten „Rostock Cruise Festivals“ geplant – mit Fachkonferenz und buntem Programm rund um die Kreuzschifffahrt. Kreuzfahrtkalender 2024 mit allen Anläufen in Warnemünde
14. April 2024 | Weiterlesen
Fahrbahnsanierung auf B103/Westzubringer zur A20 startet
Aktualisierung, 24.05.2024: Die Arbeiten in Richtung Warnemünde sind abgeschlossen. Am 25. Mai beginnen die Arbeiten, um den Verkehr über die neue Fahrbahn in Richtung Warnemünde zu führen. An der Anschlussstelle Reutershagen ist die Auffahrt auf die B103 dann wieder möglich, ebenso die Ausfahrt nach Schutow. Dafür werden die Auffahrt Schutow ebenso wie die Ausfahrt an der Anschlussstelle Reutershagen aus Warnemünde kommend gesperrt. Ab nächster Woche wird die B103/Westzubringer zur A20 zwischen den Anschlussstellen Reutershagen/Zoo und Schutow zur Baustelle. Voraussichtlich bis Ende Juli wird die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund zwei Kilometern in beiden Fahrtrichtungen erneuert, wie das zuständige Straßenbauamt Stralsund mitteilt. Die beiden Richtungsfahrstreifen nach Warnemünde bzw. zur A20 werden abwechselnd voll gesperrt. Der Verkehr wird jeweils über die gegenüberliegende Fahrbahn umgeleitet, je Richtung steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Am Montag, dem 15. April, starten die vorbereitenden Arbeiten: Die Mittelschutzplanken werden abgebaut und es werden Fahrbahnübergänge zur Umleitung des Verkehrs auf die gegenüberliegende Fahrbahn angelegt. Eine Woche später, am 22. April, sollen die Hauptarbeiten beginnen, zunächst an den beiden Fahrstreifen in Richtung Warnemünde. Die Ausfahrt Reutershagen bleibt während der Bauarbeiten offen, die Abfahrt Schutow in Richtung Stadtzentrum/Hamburger Straße bzw. Sievershagen/Bad Doberan (B105) wird jedoch gesperrt. Gesperrt ist ebenfalls die Auffahrt Reutershagen in Richtung Warnemünde. Wer sonst über Rennbahnallee/Barnstorfer Ring oder Kopernikusstraße/Groß Schwaßer Weg in Richtung Warnemünde fährt, sollte den Bereich zumindest tagsüber möglichst weiträumig umfahren. Die offizielle Umleitung führt über den Trotzenburger Weg, die Tschaikowski-, Händel-, Ulrich-von-Hutten-, Goerdeler- und Hamburger Straße. Zumindest zu den Hauptverkehrszeiten dürfte es hier schnell zum Stau kommen, zumal es eine kleine Baustelle in der Ulrich-von-Hutten-Straße gibt, an der der Verkehr mittels Ampel wechselseitig vorbeigeführt wird. Wer von der A20 aus in Richtung Schutow möchte, sollte auf der B103 bleiben und über das Kreuzungsbauwerk Evershagen auf die B105 fahren. Im zweiten Schritt erfolgt die Fahrbahnsanierung in Richtung Autobahn A20.In Schutow wird die Auffahrt auf den Westzubringer aus Richtung Sievershagen/Bad Doberan (B105) bzw. Stadtzentrum/Hamburger Straße gesperrt, die Auffahrt Reutershagen soll offenbleiben. Wenn die Arbeiten an beiden Richtungsfahrbahnen abgeschlossen sind, folgt die Instandsetzung der Asphaltdecke an der Anschlussstelle Reutershagen/Zoo. Hierzu muss diese voll gesperrt werden. Die Arbeiten erfolgen voraussichtlich ab Ende Juni, der genaue Termin steht noch nicht fest. Rund drei Millionen Euro investiert der Bund in die Fahrbahnsanierung. In den vergangenen beiden Jahren wurden schon die Asphaltdecken zwischen dem Schutower Kreuz und Evershagen sowie zwischen Evershagen und Lütten Klein (Stadtautobahn) erneuert. Die weiteren Streckenabschnitte bis Kritzmow und der A 20-Anschlussstelle Rostock-West sind bereits in Planung.
13. April 2024 | Weiterlesen
Warntag mit Sirenen-Test am 6. April 2024
Morgen, am Samstag, dem 6. April 2024, werden in Rostock wieder die Sirenen getestet. Der lokale Warntag findet jährlich am ersten Samstag im April statt, in diesem Jahr fällt der Termin auf den 6. April. Punkt 11 Uhr werden in der gesamten Hansestadt Rostock die Sirenen aufheulen. Grund zur Sorge besteht nicht, der Test soll einerseits die technische Funktion der Sirenen sicherstellen, andererseits die Einwohner für einen möglichen Katastrophenfall sensibilisieren. In den vergangenen Jahren wurde das Sirenennetz in Rostock wieder auf- und ausgebaut und umfasst derzeit rund 30 Anlagen. Die Sirenen können einzeln oder zusammen als Generalalarm ausgelöst werden. Einwohner und Besucher sollen über sie auch nachts oder bei einem Stromausfall zuverlässig vor einer drohenden Gefahr gewarnt werden. Sirenensignale in Rostock Im Rahmen des Warntags werden am Samstag in zeitlichen Abständen die Signaltöne „Warnung“, „Alarmierung der Feuerwehr“ und „Entwarnung“ über die Sirenen abgespielt. Wichtig ist der einminütige auf- und abschwellende Heulton „Warnung“. Mit ihm wird eine Gefahrensituation signalisiert. Bei dieser Warnung sollten möglichst geschlossene und höher gelegene Räume aufgesucht sowie Türen und Fenster geschlossen gehalten werden. Anschließend können Details zur konkreten Gefahrenlage und Verhaltenshinweise über das Internet, Warnapps oder lokale Radiosender abgerufen werden. Zur „Alarmierung der Feuerwehr“ dient ein Heulton mit 60 Sekunden Dauer, der zweimal unterbrochen wird. „Entwarnung“ wird durch einen einminütigen Dauerton signalisiert. Zusätzlich gibt es in Rostock noch den „Probealarm“, der durch einen 15 Sekunden langen Dauerton signalisiert wird – in diesem Fall besteht keine Gefahr. Sirenen-Signale und ihre Bedeutung Meldungen über WarnApps Zusätzlich zum Test der Sirenen wird eine Warnmeldung über das Modulare Warnsystems (MoWaS) an Warnmultiplikatoren, wie Rundfunksender oder App-Server, verschickt. Diese können auf dem Smartphone über Warnapps, wie NINA, BIWAPP oder die HRO! Warn- und Notfall-App empfangen werden. Darüber hinaus wurde im letzten Jahr bundesweit der Cell-Broadcast-Dienst eingeführt. Dieser ermöglicht es, Warnungen in ausgewählten Funkzellen direkt auf die meisten modernen Handy zu senden, ohne dass eine App installiert sein muss. Bundesweiter Warntag am 12. September 2024 Zusätzlich zum lokalen Rostocker Warntag findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September der Bundesweite Warntag statt. In diesem Jahr fällt der Termin auf den 12. September 2024. Video vom ersten Sirenen-Test in Rostock: Hinweis: Die Lautstärke wurde im Video deutlich angehoben, tatsächlich waren die Sirenen sehr leise.
5. April 2024 | Weiterlesen
Osterfeuer, Ostermarkt und Start der Leuchtturmsaison 2024 in Warnemünde
Am langen Osterwochenende 2024 gibt es für Einwohner und Gäste in Warnemünde und Rostock wieder ein buntes Programm. Wir haben für euch ausgewählte Oster-Tipps zusammengestellt. Start der Leuchtturmsaison 2024 in Warnemünde Am Karsamstag wird traditionell die Leuchtturmsaison in Warnemünde eröffnet. Um 10 Uhr startet ein kleines Rahmenprogramm, u.a. mit dem Shantychor „De Klaashahns“. Ab 11 Uhr können Besucher wieder die Stufen zur Aussichtsplattform erklimmen und aus etwa 30 Metern Höhe den Ausblick auf Meer, Strand und Ostseebad genießen. Ostersonntag ist das Warnemünder Wahrzeichen von 10 bis 18:30 Uhr geöffnet, anschließend bis Ende April jeweils von 11 bis 16 Uhr. Auf dem Leuchtturmvorplatz und der Promenade findet der „Ostermarkt am Meer“ statt. Die kleine Schlemmer- und Händlermeile ist bis zum 1. April 2024 täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, nur am Karfreitag bleibt der Markt geschlossen. Osterfeuer 2024 in Warnemünde, Markgrafenheide und Groß Klein Am Samstag entzündet die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde um 19 Uhr das traditionelle Osterfeuer am Strand unterhalb des Leuchtturms. Von 17:30 Uhr bis 18:45 Uhr werden an der Warnemünder Vogtei Fackeln verkauft. Anschließend startet entlang des Alten Stroms die Fackelwanderung zum Osterfeuer mit musikalischer Begleitung der Sax‘n Anhalt VIP-Band. Auf dem Platz der Freiwilligen Feuerwehr Rostocker Heide in Markgrafenheide (Warnemünder Straße 13) wird das Osterfeuer um 18 Uhr angezündet. In Groß Klein Dorf laden Ufergemeinde und Freiwillige Feuerwehr am Samstag ab 20 Uhr zum Osterfeuer auf dem Gelände der Feuerwache im Warnowenn 1 ein. Nachdem die Osterkerze am Feuer entzündet und in die Kirche gebracht wurde, gibt es Gegrilltes und Getränke. Ostermarkt in der Rostocker Innenstadt In der Rostocker Innenstadt lädt der Ostermarkt zum Bummeln, Schlemmen und Karussellfahren ein. Am Karfreitag bleibt der Markt geschlossen, am Samstag ist er von 10 bis 20 Uhr, am Sonntag und Montag von 11:30 bis 19:00 Uhr geöffnet. Samstag und Sonntag versteckt der Osterhase bunte Osterbeutel mit Süßigkeiten, Gutscheinen und kleinen Überraschungen auf dem gesamten Marktgelände. Ostermontag findet um 10 Uhr am Autoscooter auf dem Neuen Markt der ökumenische Schaustellergottesdienst statt, auf dem die Schausteller und Markthändler traditionell den Reisesegen für die neue Saison erhalten. Besucher sind herzlich zu dem Freiluftgottesdienst eingeladen, um gemeinsam mit den Schaustellern eine Stunde der Besinnlichkeit zu feiern. Die Andacht hält Elisabeth Lange, Pastorin der Innenstadtgemeinde der Evangelischen Kirche.
28. März 2024 | Weiterlesen
125 Jahre Zoo Rostock
1899 fing alles mit einem Hirschgarten an der Trotzenburg an. Der Zoo Rostock – größter und ältester Zoo an der Ostseeküste – feierte heute gemeinsam mit Gästen aus der Politik, Verwaltung und öffentlichem Leben sowie den Partnern und Förderern des Rostocker Zoos sein 125. Jubiläum. Auf dem Jubiläumsempfang hat Zoodirektorin Antje Angeli nach einem Rückblick auf die ereignisreiche 125-jährige Zoogeschichte allen Wegbegleitern und Partnern gedankt und über kommende Highlights informiert. „Bildung, Forschung, Natur- und Artenschutz, Erholung und Nachhaltigkeit – dafür steht der Zoo Rostock“, betonte die Zoodirektorin vor rund 100 Gästen. „Der Zoo ist ein Lieblingsort vieler Rostockerinnen und Rostocker und unserer Gäste. Denn er ist nicht nur eine wunderschöne Parkanlage mit Tieren aus aller Welt, er ist auch wichtiger Ort für Umweltbildung, Naherholungsraum, historischer Garten, Tourismusmagnet. Ich danke allen, die sich heute, in der Vergangenheit und in der Zukunft haupt- und ehrenamtlich für unseren Rostocker Zoo engagieren, aber auch den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern. Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag! Wir werden den Zoo als Stadt und als Rostockerinnen und Rostocker auch weiterhin nach Kräften unterstützen“, sagte Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. Mit 485.260 Besucherinnen und Besucher kamen 2023 fast eine halbe Million Gäste in den Zoo Rostock. Besucherstärkster Monat war der August mit 80.118 Besucherinnen und Besuchern. Dank des Winterevents Polarlichter ist der Zoo auch erfolgreich in sein Jubiläumsjahr gestartet. Bis Ende Februar besuchten annähernd 40.000 Gäste den Zoo. Gegenwärtig sind 20.546 Zoofreunde im Besitz einer Jahreskarte. 472 Privatpersonen und Unternehmen unterstützen den Zoo Rostock mit einer Tierpatenschaft. Insgesamt 10.807 Kinder und Jugendliche haben 2023 die Zooschule besucht. Balance zwischen Denkmalschutz und Neubauten „Im Mittelpunkt dieses Jahres stehen unter anderem die Bauarbeiten zur neuen Robbenanlage, die im Frühjahr 2025 eröffnet werden soll. Der Baufortschritt ist jetzt deutlich sichtbar. Damit einhergehend wird auch die Sanierung des Cafés Käfer umgesetzt. Zur Saison 2025 möchten wir unseren Zoobesucherinnen und Zoobesuchern ein hochwertiges Erlebnis rund um die neue Robbenanlage ermöglichen“, betonte Zoodirektorin Antje Angeli. Dabei spiele die Balance zwischen neuen Anlagen und dem Erhalt historischer Bauten durch eine denkmalpflegerische Sanierung eine große Rolle. „Auch der 1909 bis 1910 erbaute Eingang Trotzenburg wird bald in neuem Glanz erstrahlen.“ In einem Maßnahmenplan werden aktuell alle notwendigen Baumaßnahmen für die kommenden 15 bis 20 Jahre erfasst. Es entsteht so eine wichtige Arbeits- und Entscheidungsgrundlage, um eine Strategie zur kontinuierlichen und zukunftsfähigen Entwicklung des Zoos abzuleiten. Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Weg zum Zoo der Zukunft ist laut Angeli die Nachhaltigkeit. „Dabei bezieht sich die Nachhaltigkeit nicht allein auf ökologische Aspekte, auch soziale Fragen stehen dabei im Fokus wie Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zum Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Arbeitssicherheit, Barrierefreiheit, Partnerschaften und Öffentlichkeitsarbeit.“ Der neu strukturierte Bereich Umweltbildung geht mit neuen Bildungsformaten und Ideen an den Start. „Bildung für Nachhaltigkeit wird mehr denn je eine Rolle spielen“, so Angeli. Die Digitalisierung soll in den nächsten Jahren im Zoo weiter ausgebaut werden. „Zum einen sollen Verwaltungsprozesse optimiert und für unser Zooteam vereinfacht werden. Zum anderen werden unterschiedliche Digitalisierungsschritte zur Erhöhung der Besuchsqualität umgesetzt, wie zum Beispiel digitale Eingänge und Führungen sowie QR-Codes an den Anlagen, um auf diese Weise mehr und schneller Informationen zu unseren Tierarten oder unseren Artenschutzaktivitäten zu erhalten.“ Mit regelmäßigen Zertifizierungen in vielen Zoobereichen soll eine hohe Qualität der Angebote gesichert werden. Das betrifft unter anderem die Qualitätssiegel für Barrierefreiheit „Reisen für alle“, für Familienfreundlichkeit, das nun-Siegel (nun = norddeutsch und nachhaltig) als nachhaltige Bildungseinrichtung für Kinder und Erwachsene sowie die Auszeichnungen als TOP-Ausbildungsbetrieb. Im vergangenen Jahr fand ebenfalls eine Auditierung des Europäischen Zooverbandes (EAZA) statt, in der insbesondere die Einhaltung der internationalen Standards in der Tierhaltung, aber auch alle anderen Arbeitsbereiche des Zoos begutachtet wurden. Tierische Neuzugänge Rund 6.500 Tiere in 500 Arten bewohnen den Zoo Rostock. Auch im vergangenen Jahr gab es viele neue Tierarten. Dazu gehörten zum Beispiel der Weißrüssel-Nasenbär und der Himalaya Tahr bei den Säugetieren oder der Afrikanische Strauß bei den Vögeln. Bei den Reptilien zählten die Hieroglyphen-Schmuckschildkröte und das Falsche Chamäleon zu den neuen Tierarten, ebenso wie der Rotkopf-Baumsteiger und Grüne Riesengiftfrosch bei den Amphibien. „Auch in diesem Jahr ist schon einiges im Tierbestand passiert“, sagte die Kuratorin für Säugetiere, Daniela Lahn. „Noch hinter den Kulissen werden bereits seit dem 9. Februar zwei Peru-Buntleguane aus dem Zoo Münster eingewöhnt, die in Kürze ein Terrarium im Südamerika-Haus beziehen sollen. Seit dem 13. Februar 2024 leben vier männliche Pater-David-Hörnchen in der ehemaligen Klippschliefer-Voliere am Vogel-Reptilien-Haus. Am Pelikanteich können seit dem 13. Februar 2024 zwei Graukraniche beobachtet werden. Die aufgrund von Verletzungen flugunfähigen Tiere wurden in einer Auffangstation gerettet und sind aus dem Tierpark Görlitz nach Rostock gekommen.“ Seit dem 5. März gibt es neben zwei weiblichen Tieren wieder einen Gepardenkater im Zoo Rostock, der am 12. August 2022 geborene Cash aus dem polnischen Zoo Danzig. Für den Herbst werden asiatische Bucharahirsche im Zoo Rostock erwartet, die sich anstatt der Nordamerikanischen Wapitis das Revier mit den Kulanen, Yaks und Trampeltieren teilen werden. „Bucharahirsche gelten noch nicht als bedroht, die Bestände in der Wildnis sind aber rückläufig. Die Tierart wird durch ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) koordiniert“, so Daniela Lahn. Freiwilliger Artenschutzbeitrag großer Erfolg Im Jahr 2023 konnten 89.400,50 Euro aus dem freiwilligen Artenschutzbeitrag der Besucherinnen und Besucher eingenommen werden. „Die Bereitschaft, den freiwilligen Artenschutzbeitrag zu leisten, ist nach wie vor ungebrochen hoch“, freute sich Zoodirektorin Antje Angeli. „Somit konnten wir im Jahr 2023 neun konkrete Artenschutzprojekte finanziell unterstützen.“ Neben den finanziellen Beiträgen hat der Zoo Rostock auch im vergangenen Jahr der NABU-Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz MV geholfen, mit der seit 1965 eine enge Zusammenarbeit gepflegt wird. So konnten sieben Störche, zwei erwachsene Tiere und fünf Küken, erfolgreich gesund gepflegt und wieder ausgewildert werden. Um Artenschutz „vor der eigenen Haustür“ geht es auch in einem zukünftigen Projekt mit der NABU-Fachgruppe Ornithologie Rostock. Gemeinsam mit der Fachgruppe möchte sich der Zoo für den Schutz des Sandregenpfeifers in Rostock und Umgebung engagieren. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Aufforstung des Barnstorfer Waldes. So werden Mitarbeitende des Zoos sowie Freiwillige am 23. März die ersten 2.000 neuen Bäume pflanzen, darunter 1.700 Stieleichen, 175 Hainbuchen, 50 Europäische Lärchen und 60 Vogelkirschen. Ziel des Waldumbaus ist es, einen stabilen und widerstandsfähigen Forst zu schaffen. Ein an Baumarten gemischter Wald trägt auch maßgeblich dazu bei, die Biodiversität vor Ort zu erhalten und zu verbessern. Viele Veranstaltungen im Jubiläumsjahr Nach dem mit den Polarlichtern sehr erfolgreichen Start ins Jubiläumsjahr stehen zahlreiche weitere Events im Zeichen des 125. Jubiläums. Zusätzlich zur 25. Klassik-Nacht der Norddeutschen Philharmonie am 7. Juni unter dem Motto „Wien, Wien, nur du allein“ findet erstmals speziell für Kinder am 8. Juni ein Erdmännchenkonzert statt. Gespielt wird „Peter und der Wolf“. Am 22. Juni sind die Festspiele MV mit Götz Alsmann, dem „König des Jazzschlagers“, zu Gast im Zoo Rostock. Es wird Ausstellungen und Vorträge, das Fest der Biodiversität am 22. Mai, den Artenschutztag am 8. September und das Große Zoofest am 22. September geben. „Wir wollen unseren Wald mehr in den Vordergrund rücken und einen kleinen Waldpfad für unsere Gäste einrichten. Auch im Stadtbild wird der Zoogeburtstag zu sehen sein“, so die Zoodirekrorin. Quelle: Zoo Rostock, Fotos: Joachim Kloock
15. März 2024 | Weiterlesen