

Dafür sorgten 1800 schwarz-rot-goldene Fans. Mit Fahnen, Schminke, Trikots und Schals zeigten sie die Verbundenheit zu ihrer Mannschaft und ihrem Land. Das spiegelte sich auch in „Deutschland, Deutschland!“ Rufen während des Spiels wider. Auch wenn nirgendwo ein niederländischer Fan zu erblicken war, war es doch sehr unsportlich, während der Nationalhymne des Gegners zu buhen und zu pfeifen.

Nach einer sehr guten ersten Halbzeit nutzten viele Zuschauer die Pause, um vor der Halle etwas Luft zu schnappen. Diese Chance nutzten auch fünf angehende Schiffsmechaniker vom AFZ. Die Jungs hatten das erste Gruppenspiel noch in einer kleinen Runde zu Hause geschaut und wollten die zweite Partie in größerer Runde erleben. „Wir sind regelmäßige Stadiongänger und haben gehört, dass die Stimmung hier fast genauso gut ist. Und es ist auch wirklich hammermäßig“, sind sich die fünf Auszubildenden einig. Nur die Bierpreise waren ihnen etwas zu hoch. Trotzdem wollen sie wahrscheinlich auch das nächste Spiel wieder vor der großen Leinwand verbringen.
Auch wenn die Niederländer in der zweiten Halbzeit noch den Anschlusstreffer erzielen konnten, zitterte die deutsche Mannschaft die drei Punkte am Ende nach Hause. Jetzt stehen die Chancen sehr gut, dass das Spiel gegen Dänemark am kommenden Sonntag nicht der letzte Auftritt von Gomez und Co. bei dieser EM ist. Die Eishalle zeigt dieses Spiel und alle weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung. Wer entspannt den Rasensport genießen will, sollte sich zwei Mal überlegen, ein Public Viewing zu besuchen. Wer aber in der Gruppe mitfiebern möchte und kein Problem mit einem ausgeprägten Nationalgefühl hat, kann hier sehen, wo die Spiele in Rostock übertragen werden.