Mit einem beeindruckenden Feuerwerk wurde heute Nachmittag - der Uniplatz war gerade in Dunkelheit versunken - die 12. Rostocker Lichtwoche eröffnet.
Die Organisatoren von Leuchtturm in Flammen hatten ihre Finger mit im Spiel und so erstrahlte auch das Hauptgebäude der Universität im Glanze der Feuerwerksraketen, die bis über das Dach in den Himmel geschossen wurden. Dabei rumste es ordentlich zwischen den historischen Häusern im Herzen der Rostocker Innenstadt.
Mit einer Laterne verfolgte der fast vierjährige Linus das Spektakel auf den Schultern seines Opas. „Er ist ein Fan von Feuer und Feuerwerk“, erzählt dieser über seinen Enkel aus Rheinland-Pfalz, der den Rostocker gerade besucht. Die große Feuershow „Herzlich(t)“ am Wochenende wollen sie sich daher nicht entgehen lassen.
Der traditionelle Stadtrundgang mit dem Laternenwächter, dem sich die beiden danach anschlossen, fiel dann allerdings regelrecht ins Wasser. Unter dem Regenschirm die illuminierten Bäume entlang, an den mit wechselnden Farben und Mustern beleuchteten Fassaden und den farbigen Neonröhren in der Kröpelinerstraße vorbei, suchte die kleine Laternenumzugsgesellschaft im Haus der Stadtwerke schnell Unterschlupf. Hier finden auf der Treppe Dienstag und Donnerstag um 18:30 Uhr kleine Konzerte von HMT-Studenten statt. Eine Woche lang bieten die Rostocker Stadtwerke kleine kulturelle Leckerbissen im Rahmen der Rostocker Lichtwoche.
Der Höhepunkt sind jedoch die stimmungsvoll illuminierten Fassaden der historischen Gebäude am Universitätsplatz. In den Regenpfützen spiegelt sich das farbige Licht zwar besonders reizvoll, wem das allerdings zu feucht wird, sitzt im zweistöckigen Veranstaltungszelt im Trocknen. Die Einnahmen des Glühweinverkaufs werden an soziale Projekte und Einrichtungen gespendet.Fotos von der Rostocker Lichtwoche 2013:

Der alte Blücher im Lila-Look 
Die leuchtenden Eisbären sind auch wieder da, friedlich neben den leuchtenden Pinguinen. 
Buntes Röhrenlicht gegen tristes Novembergrau 
Rostocker Lichtwoche 2013 
Kinderliebling Stromer, das Maskottchen der Stadtwerke, muss keine Angst im Dunkeln haben.