
Veranstaltet wurde die Lesung in diesem Jahr in der Universitätsbuchhandlung Weiland.

Zählt man die beiden Sonderhefte mit, umfasst die Zorenappels-Reihe mittlerweile sechs Bücher, offiziell handelt es sich aber um den vierten Band der Stadt-Schreiber-Geschichten.
Eine weitere Sonderausgabe soll bereits im Mai 2011 erscheinen. Darin wird es vornehmlich um Rostocker Katastrophen und Abenteuer gehen. Des Weiteren prüft der Verlag derzeit, inwieweit sich das Modell auf andere Städte in Mecklenburg übertragen lässt.

Andererseits gibt es aber auch erlebte Geschichte zu entdecken, die einen subjektiven Blick auf vergangene Ereignisse liefert. Letzteres wird in Band 4 auch erstmals durch Lesermeinungen verstärkt. So schildern darin Leser Ereignisse, die in den vorherigen Bänden beschrieben wurden, die aber persönlich auf ganz andere Art und Weise erlebt wurden, als in besagtem Beitrag. Durch die Einbeziehung mehrerer Ansichten soll ein objektiveres Bild der Geschichte gezeichnet werden.
Die Beiträge reichen von „250 Freimaurerei in Rostock“ über „Rostocker Pfingstmarkt in vergangenen Zeiten“ bis „Ein berühmter Gast: Richard Strauss“. Es gibt also wieder jede Menge über Rostock zu lernen und keine Angst, es handelt sich nicht um endlose Abhandlungen, sondern um kompakte ca. vier bis fünf Seiten lange Artikel, die entsprechend gut zu lesen sind. Diesen Eindruck hinterließen zumindest die während der Lesung vorgestellten Textauszüge.
In der nächsten Woche wird es wie schon im Vorjahr von Donnerstag bis Samstag im Rostocker Hof Sondertische geben, an denen das Buch erworben und sicherlich auch der eine oder andere Autor angetroffen werden kann. Ansonsten ist das Buch natürlich auch in den Rostocker Buchhandlungen verfügbar.