
Dennoch kannte der Ansturm der Besucher kaum Grenzen. In engem Gedränge wurden Würste verputzt, heiße und kalte Getränke die Kehle runter gespült sowie Freunde getroffen und Small Talk gehalten.
Wenn man nun das „Fest des Lichtes“ Revue passieren lässt, kommen einem die aktuellen Lichtverhältnisse schon ein wenig grauer und trister vor. Das helle gleißende Licht am Universitätshauptgebäude oder die Lichtinstallationen am Brunnen der Lebensfreude sorgten schon für eine entsprechend strahlende Stimmung.
Und wann haben wir Anfang November - zur Rostocker Lichtwoche - schon einmal eine durchgängige Schneedecke, die den Lichtinstallationen eine ganz besondere Stimmung verleiht?
Auch die unzähligen Darbietungen und Aktionen hellten die Stimmung in der ansonsten kühl anmutenden Jahreszeit auf.

Auch die Glühweinaktion des Veranstalters Stadtwerke Rostock, der den Erlös einem guten Zweck spendet, wurde außerordentlich stark angenommen. Diese Jahr darf zum ersten Mal eine Jury entscheiden für welchen Zweck die Gelder fließen. Eine sehr gute Idee. Der Glühwein für 1 € und der Kinderpunsch für 0,50 € waren die wohl beliebtesten Tropfen während der Woche. Freuen konnten sich über jeweils 1.190 Euro der „Verein Wohltat e.V.“, der „Allround Sport e.V.“ sowie die „Kirchgemeinde BRÜCKE“

Man kann durchaus gespannt sein, ob sich das für das nächste Jahr nochmals steigern lässt.
In diesem Sinne sind nun strahlende Gedanken statt strahlende Lampen angesagt im eher tristen kalten Winter.