
Die Gestaltung der denkmalgeschützten Parkanlage orientiert sich an historischen Vorgaben, erklärt Dr. Stefan Neubauer vom Amt für Stadtgrün. Eine Eibenhecke fasst den Platz um den Brunnen ein, welche von einer Rasenfläche umgeben ist. Blumenstauden sind hier nicht mehr zu finden. Der Pflegeaufwand sei zu groß gewesen, nicht zuletzt weil sie oft zertrampelt wurden, begründet der oberste Stadtgärtner. Die Wege wurden neu gelegt, das Kriegerdenkmal von Grün befreit und sichtbar geschnitten. Am Brunnen und auf dem Wall laden Bänke zum Verweilen ein.
Auch unterirdisch hat sich einiges getan. 214 Meter Trinkwasser- und Hausanschlussleitungen wurden erneuert, ein neuer Regenwassersammler gebaut, sodass nun Schmutz- und Regenwasser getrennt sind. Während ersteres in die Kanalisation geleitet wird, fließt das Regenwasser in den angrenzenden Wallgraben.
Die Baumaßnahme sei nicht leicht gewesen, sind sich die beteiligten Ämter und Firmen einig. So sei der Umfang für die Munitionssondierung – bei der aber nichts gefunden wurde – vorher nicht absehbar gewesen. Auch die fotografische Dokumentation von archäologischen Funden wie dem Schwaanschen Tor nahmen viel Zeit und mehr Geld als veranschlagt in Anspruch.
Als nächstes steht nun die Sanierung der angrenzenden Wallstraße an und auch in den Wallanlagen gehen die Arbeiten weiter. So laufen derzeit die Planungen für die Heubastion und die Dreiwallbastion.
