Snowboard-Session an der Rostocker Hafenkante

Red Bull sorgt mit 40 Kubikmeter Schnee und der „Grinch-Winch“ für Snowboard-Spaß an der Rostocker Hafenkante

11. März 2012, von
Bereit machen an der "Grinch-Winch"
Bereit machen an der "Grinch-Winch"

Obwohl der Winter schon vorbei ist, konnten am Sonntag alle Snowboard-Verrückten ihr eingemottetes Equipment  aus dem Schrank holen und noch einmal Gas geben – und zwar nicht in der Skihalle, sondern direkt an der Rostocker Hafenkante.

Das ungewöhnliche Spektakel rund um den alten Hafenkran am Warnowufer wurde von „Red Bull“ und dem Rostocker „Supreme Surf“-Team organisiert. „In der Nacht wurden 40 Kubikmeter Schnee an die Hafenkante gekarrt, die dann mit der Hilfe von vielen engagierten Helfern zur Piste verwandelt wurden“, erklären die Veranstalter.

Eines der Obstacles war der "Picnic Table"
Eines der Obstacles war der "Picnic Table"

Für einen rasanten Anlauf der Boards sorgten die Organisatoren mit der „Red-Bull-Grinch-Winch“. Die „Winch“, eine Seilwinde für Actionsportler, die die Boarder auf bis zu 40 km/h beschleunigt, sorgte vor allem dafür, dass die Sprünge über den aufgebauten Kicker mit einer 2,5 Meter Gap besonders hoch und weit wurden.

Tom Rückborn
Tom Rückborn

Ab  dem frühen Nachmittag wagten sich die Amateur-Boarder dann nach einigen Testläufen mit der „Grinch-Winch“ an die Hindernisse (Obstacles).

„Woah! Das hätte ich nicht gebracht“, staunt Tom Rückborn, als er den ersten Snowboarder mit einem „One-Eighty“ über den Kicker springen sieht. Der 26-Jährige traut sich mit dem Wakeboard zwar schon den einen oder anderen Trick zu, ist aber von der Geschwindigkeit überrascht, mit der die Rostocker Snowboarder die aufgebauten Obstacles nehmen: „Auf dem Wasser fällt man doch noch weicher als hier, wo man direkt auf den schneebedeckten Beton klatscht.“

"Board Grap" über den Kicker mit einer 2,5m Gap
"Board Grap" über den Kicker mit einer 2,5m Gap

Gerade der Veranstaltungsort sorgt für Begeisterung bei den Besuchern. „Das Panorama ist echt klasse! Snowboard fahren direkt unterm alten Hafenkran mit Blick auf die Warnow, Daumen hoch“, lobt auch Tom Rückborn die Veranstaltung. Obwohl kein Boarder den urbanen Snowboard-Spaß gegen die echte Piste tauschen würde, war das Spektakel an der Hafenkante für alle Snowboard-Fans ein einmaliges Erlebnis.

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