AIDAdiva eröffnet die Kreuzfahrtsaison 2017 in Warnemünde

Rostock Port will den Kreuzfahrthafen Warnemünde für größere Schiffe weiterentwickeln

27. April 2017, von
Rostock Port Geschäftsführer Jens A. Scharner überreicht AIDAdiva-Kapitän Nikos Nitschai Geschenke zum Taufjubiläum.
Rostock Port Geschäftsführer Jens A. Scharner überreicht AIDAdiva-Kapitän Nikos Nitschai Geschenke zum Taufjubiläum.

Als Kapitän Nikos Nitschai heute Morgen mit der AIDAdiva Warnemünde ansteuerte, markierte das nicht nur das Ende der Geburtstagsreise des vor zehn Jahren in Hamburg getauften Schiffes der Rostocker Reederei AIDA Cruises, sondern auch gleichzeitig den Beginn der Kreuzfahrtsaison in unserem schönen Ostseebad.

Insgesamt 190 Anläufe von 36 Kreuzfahrtschiffen an 112 Tagen werden in der Saison 2017 erwartet. Auf drei Vierfach- und vier Dreifachanläufe bereitet sich der Rostocker Hafenbetreiber Rostock Port vor. Mehr als 800.000 Kreuzfahrtgäste – etwas mehr Passagiere als im letzten Jahr – sollen an und von Bord der Schiffe in Warnemünde gehen.

„Wir haben eine extrem hohe Nachfrage für Reisen in Nord- und Ostsee“, erläutert AIDA-Kommunikationschef Hansjörg Kunze. Der Großteil der Flotte des Rostocker Unternehmens AIDA Cruises sei gerade in diesen Gewässern unterwegs. 40 von 50 Passagierwechselanläufen sind von AIDA Cruises angemeldet, die in diesem Jahr mit der AIDAdiva und der AIDAmar erneut zwei Schiffe in ihren Ostseebasishafen Warnemünde schickt.

„Der Standort entwickelt sich gut“, sagt Rostock Port Geschäftsführer Jens A. Scharner. Eine Herausforderung sei, die Kreuzfahrt hier am Standort so weiterzuentwickeln, dass sie akzeptiert wird. Themen wie verstopfte Straßen, Zulauf, Logistik seien sowohl für die Reedereien, als auch für die Warnemünder so zu gestalten, dass die Kreuzfahrt verträglich ist und gut funktioniert.

AIDAdiva eröffnete die Kreuzfahrtsaison 2017 in Warnemünde
AIDAdiva eröffnete die Kreuzfahrtsaison 2017 in Warnemünde

„Wir arbeiten daran ein weiteres Terminal bis 2020 am Liegeplatz 8 zu errichten. In dieser Planung ist auch vorgesehen, dass wir eine Lounge zur Versorgung der Crew einrichten. Wir wollen die Abläufe besser gestalten und weniger Platz verbrauchen“, erläutert Scharner im Hinblick auf die angespannte Situation an Sommerwochenenden in Warnemünde.

„Wir begrüßen sehr, dass eine Weiterentwicklung der Infrastruktur stattfindet. Denn AIDA wird nicht nur mit der Anzahl der Schiffe wachsen, sondern auch mit ihrer Größe“, erwidert Hansjörg Kunze. Das Unternehmen freute sich heute nicht nur über das zehnjährige Jubiläum der 252 Meter langen AIDAdiva „mit der der Wachstumskurs begann“, sondern verkündete auch die Übernahme der AIDAperla von der japanischen Werft. Das neueste Flottenmitglied ist 300 Meter lang und wird zukünftig das Mittelmeer befahren. Die nächsten beiden bei der Meyer Werft bestellten AIDA Schiffe werden noch größer sein, blickt Kunze in die Zukunft. „Wir stimmen uns mit dem Hafen und der Stadt diesbezüglich gut ab.“ Schließlich sei mit Bremerhaven, Kiel und Hamburg starke Konkurrenz in der Nähe.

Fotos vom Auslaufen der AIDAdiva aus Warnemünde:

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