Jugendliche legen Steine auf die Gleise

Jugendliche haben am Sonntag am Haltpunkt Parkentin Stein auf die Gleise gelegt – beim Überfahren wurden möglicherweise die Radsätze der Regionalbahn beschädigt.

7. Juni 2022
Jugendliche legen Steine auf die Gleise
Jugendliche legen Steine auf die Gleise

Am gestrigen Sonntag, den 06. Juni 2022 gegen 14:30 Uhr erhielt die Bundespolizei in Rostock die Mitteilung, dass sich am Haltpunkt Parkentin Jugendliche in den Gleisen aufgehalten und Steine auf die Gleise gelegt haben sollen.

Der Triebfahrzeugführer gab gegenüber den eingesetzten Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock an, dass er sich mit der Regionalbahn RE 13124 auf dem Weg von Rostock in Richtung Bad Doberan befand. Kurz vor Ankunft am Haltpunkt Parkentin auf Höhe des Bahnkilometers 46,2 konnte er wahrnehmen, dass offensichtlich auf den Gleisen befindliche Steine überfahren hat.

Zuvor sah er bei Einfahrt des Zuges am Haltepunkt Parkentin eine Gruppe Jugendlicher, wobei sich einer dieser Gruppe im Gleisbereich aufhielt. Auch nachdem der Triebfahrzeugführer ein Achtungssignal abgab, ignorierte er dieses und verblieb vorerst weiterhin im Gleisbereich. Zudem gab der Triebfahrzeugführer an, dass er bei der Ausfahrt vom Haltepunkt ein deutliches „Ruckeln“ wahrgenommen und der die restliche Fahrt ein unregelmäßiges Fahren festgestellt hat. Er vermutete, dass beim Überfahren der Steine die Radsätze beschädigt wurden. Die genaue Schadenshöhe bleibt noch zu ermitteln.

Durch die alarmierten Kräfte der Bundespolizei konnten die Jugendlichen vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief negativ. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr eingeleitet. Nun bittet die Bundespolizei um Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat diesen Vorfall beobachtet und kann sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben? Hinweise zu den Tätern nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter den Telefonnummern 0381/2083-1111 bzw. -1112 entgegen. Darüber hinaus können jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle Angaben gemacht werden.

Quelle:Bundespolizeiinspektion Rostock

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