Kein Aprilscherz: Am 1. April 2016 findet von 14 bis 18 Uhr im Technologiezentrum Warnemünde die Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung des Strukturkonzeptes Warnemünde statt. Seit dem ersten Strukturkonzept 2011 gab es viele Entwicklungen, begründet Anja Epper, Sachgebietsleiterin beim Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, die Motivation zur Fortschreibung des Papiers. Die Entwicklung solle nun fortgesetzt und um neue Themen erweitert werden.
Eine „sehr geballte, intensive Bürgerbeteiligung“ verspricht Wolfgang Oehler vom verantwortlichen Büro für Stadt- und Regionalentwicklung (BSR). Neben den ‚Berufsbürgern‘, die regelmäßig zu derartigen Beteiligungsveranstaltungen gehen, wollen die Planer „breiter in die Bevölkerung einsteigen“ und direkt in die Haushalte gehen. So ist eine Stadtteilzeitung geplant, die über aktuelle Entwicklungen informiert und neben den großen Bürgerforen soll es eine Schul- und Kitawerkstatt sowie spezielle Quartiersgespräche geben.
Überhaupt ist das neue Strukturkonzept kleinteiliger angelegt. Bereits bei der der SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren – engl.: Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats) soll es herunter bis auf die Quartiersebene gehen, erläutert Oehler. Mehr Details statt ‚großer Gesten‘ sind fürs neue Konzept geplant, etwa bei bestimmten Straßenräumen oder den Ortseingangssituationen.

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Bis zur Sommerpause sollen Analyse und Zieldiskussion abgeschlossen sein. In der anschließenden Planungsphase, zu der auch eine offene Zukunftswerkstatt gehört, werden konkrete Maßnahmen festgelegt. Ziel ist eine Beschlussvorlage für die Bürgerschaft, die zum Jahreswechsel 2016/17 vorliegen soll.