Im Rahmen der Rostocker Aktionswoche „Unsere Stadt in Kinderhände“ im Vorlauf des Weltkindertags rief UNICEF alle Kinder der Stadt dazu auf, sich an einer Veranstaltung zu beteiligen. Auf dem Neuen Markt, direkt vor dem Rathaus sollte eine Kinderkette gebildet werden.
Hieran beteiligten sich zahlreiche Kinder aus Rostock und Umgebung. Als die Kette aufgereiht vor dem Rathaus stand, riefen die Kinder wieder und wieder im Chor: „Kinder haben Rechte“. Dabei ging es sowohl um Kinderrechte weltweit als auch speziell in Rostock. „Ausgaben für Bildung, Freizeit- und Sportmöglichkeiten dürfen nicht gekürzt werden“, erklärte Kristine Karstens von UNICEF Rostock den direkten Appell in Richtung Rathaus.

Auffälliger und extremer seien Kinderrechtsverletzungen natürlich in vielen Entwicklungsländern. Die Verweise darauf ergaben sich in der Kundgebung dann aber vor allem durch die Verwendung afrikanischer Trommelklänge, die zur Musikuntermalung verwendet wurden. Nichtsdestotrotz ging es den Organisatoren auch um deren Rechte. So müssten für eine gerechtere Welt in jedweder Hinsicht zwangsläufig zunächst auch besonders die Kinderrechte in Dritte-Welt-Ländern gestärkt werden.

Abschluss und Höhepunkt der Festwoche wird am Sonnabend ein großes Fest auf dem Universitätsplatz.