

Ursula Timm von der Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ stellte das Projekt vor Auktionsbeginn kurz vor und erinnerte an die Folgen des Reaktorunglücks: „Wir mögen Tschernobyl vergessen haben, aber die Menschen, die dort leben, haben es nicht vergessen.“

Den Anfang der Auktion machte wie in den Vorjahren das kleine Kabinett. Dabei handelte es sich um kleinformatige Werke, die zu verhältnismäßig niedrigen Preisen erstanden werden können. Eine gute Gelegenheit also auch für diejenigen etwas zu ergattern, deren Budget keine allzu großen Sprünge zulässt. Bereits das erste Stück, ein Acrylbild von Elisabeth Pohl konnte bei einem Startpreis von 80 Euro für 120 Euro versteigert werden und auch die nachfolgenden Werke wechselten den Besitzer.

Den Abschluss bildete nach gut zwei Stunden erneut das kleine Kabinett, wobei das letzte Werk, das versteigert wurde, ein Bild von Heyko Dobbertin, mit seinen 49 mal 49 Zentimetern streng genommen zu groß dafür war. Wenn man bedenkt, dass Dobbertins Werke für gewöhnlich aber in der Größenordnung um die 3 mal 5 Meter liegen, so war das Bild in diesem Zusammenhang dann doch wieder als klein zu bezeichnen.
Wie dem auch sei, es war eine gute Wahl als Schlusspunkt der Auktion, da der Startpreis von 120 Euro bis auf 260 Euro hochgetrieben wurde und so noch einmal richtig Stimmung aufkam.
Die Veranstalter zeigten sich nach Auktionsende zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Nach Aussage von Jan-Peter Schröder dürfte die Menge an verkauften Werken in etwa in der Größenordnung der Vorjahre liegen, wobei es ja nicht nur um den Verkauf ging. Schließlich ist die Kunstbörse auch eine gute Plattform für die Künstler, einem breiteren Publikum vorgestellt zu werden. Das dürfte in jedem Fall gelungen sein und einer 19. Auflage im nächsten Jahr nichts im Wege stehen.