Erich-Schlesinger-Straße wird ausgebaut
Die Erich-Schlesinger-Straße in der Rostocker Südstadt soll zwischen Kreisverkehr und Radschnellweg grundhaft ausgebaut werden – während der Bauarbeiten kommt es zu einer Vollsperrung
18. Januar 2021, von Olaf
Die Erich-Schlesinger-Straße soll vom neu gebauten Kreisel an der Einsteinstraße bis auf Höhe des Radschnellwegs grundhaft ausgebaut werden. Auf rund 122 Metern werden sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege auf beiden Seiten erneuert, eine Mittelinsel angelegt und Schutzstreifen für Radfahrer markiert.
Zusätzlich soll die Fahrbahndecke unter der Bahnbrücke hindurch bis zur Kreuzung Bei der Tweel/Engelstraße erneuert werden. Nordwasser plant im Zuge des Ausbaus die Erneuerung eines Mischwasserkanals und die Verlegung einer Trinkwasserleitung.
Mittelinsel und Radfahrer-Schutzstreifen statt Parkplätzen
Neben den beiden drei Meter breiten Fahrstreifen sind für Radfahrer beidseitig 1,50 Meter breite Schutzstreifen geplant. Unter der Bahnbrücke geht es mit 2,81 bzw. 1,25 Meter etwas enger zu. Das bislang vor den Studentenwohnheimen erlaubte halbseitige Parken auf den Gehweg ist künftig nicht mehr gestattet, hier gilt ein absolutes Halteverbot. Damit entfällt für Radfahrer zumindest die Gefahr ein-/ausparkender Fahrzeuge und unvorsichtig geöffneter Autotüren. Auf Höhe des Radschnellwegs soll eine Mittelinsel die Querung der Straße erleichtern.

Umleitung/Verkehrsführung
Der Baustart könnte im März 2021 erfolgen. Während der gesamten Zeit wird es zu einer Vollsperrung des Bereichs kommen. Der Verkehr wird voraussichtlich über die Einsteinstraße, den Südring, die Satower Straße und die Voßstraße umgeleitet. Je nach Fahrtziel bietet sich die Parkstraße als Alternative zur Voßstraße und der Hundertmännerbrücke an.
Nordöstlich kann der Bereich über den Südring, Am Vögenteich und die Arnold-Bernhard-Straße umfahren werden. Da in diesem Abschnitt des Südrings Einschränkungen durch die Erneuerung der Bahnbrücke am Goetheplatz drohen, soll die Baumaßnahme im vierten Quartal 2021 abgeschlossen werden – bevor die Deutsche Bahn mit ihren Arbeiten beginnt.
Für Fußgänger soll der Bereich durchgängig passierbar bleiben.