

Viel Arbeit war in den letzten zwei Wochen nötig, um alles rechtzeitig fertig zu kriegen. „Wenn irgendwas fertig war, gab es immer irgendwo ein neues Problem. Aber es gab keine Katastrophen und wir haben alles geschafft“, sagt Kinochefin Anne Kellner, die in der nächsten Woche erst einmal in den wohlverdienten Urlaub geht.
147 Sessel und zwei Rollstuhlplätze bietet der neue Saal, darunter auch einige grüne Sitzmöbel. Auch die über 500 Plätze im Metropol bestanden damals zum überwiegenden Teil aus grünen, zerschlissenen Polstermöbeln, die nicht nur die Heimat von Cineasten waren. Auch Flöhe fanden sie äußerst einladend, weshalb sich schnell der Spitzname „Flohkino“ durchsetzte. Ein Schicksal, das dem Li.Wu. hoffentlich erspart bleibt.
Auch wenn noch einige kleine Schönheitskorrekturen ausstehen, so fehlt zum Beispiel noch ein großes Namensschild und die Tür, die den Saal von dem sehr hübsch gewordenen Bewirtungsraum trennt, nimmt das Vorführhaus heute den regulären Betrieb auf. Ein vollständiges Programm findet ihr hier. Wenn in den nächsten Wochen nur annähernd so viele Gäste kommen, wie gestern zur Eröffnung, dann stehen dem Li.Wu. sonnige Zeiten bevor.
Neben dem regulären Programm wird in den Ferien vormittags immer ein Kinderfilm gezeigt. Ab dem 16. August gibt es dann im Rahmen der Kampagne „Lichtenhagen bewegt sich“ einige besondere Filme mit anschließenden politischen Podiumsdiskussionen. Weiterhin werden also nicht nur Filme gezeigt, sondern auch über sie gesprochen. Gleich geblieben sind auch die Eintrittspreise und die Philosophie, vor den Filmen keine Werbung zu zeigen, sondern nur Trailer vom kommenden Programm. Und das gehört für einen echten Filmfan ja auch einfach dazu.