
Die nicht barrierefreie Fußgängerüberquerung, der Schrankenübergang, der nach gültigen Verordnungen gar nicht mehr zulässig war, sowie der Ausbau des Hochwasserschutzsystems in Warnemünde machten eine Modernisierung erforderlich.

Damit gilt das Gesamtbauvorhaben Nordkreuz als abgeschlossen. Allerdings dauern die Bauarbeiten der Straße „Am Passagierkai“ zwischen ehemaligem Bahnübergang und Mittelmole, die auf das Flutschutzniveau von 3,25 Meter gebracht werden soll, noch weiter an. Der provisorische Geh- und Radweg wird bis zum Bauende auf dem Gebiet des Hafens über die Kreuzfahrtliegeplätze geführt. Der Autoverkehr läuft seit Kurzem auf der einen bereits neu gebauten Fahrspur. Ende April 2012 soll auch die zweite für den Verkehr freigegeben werden. Bis Mitte Mai sollen im gesamten Bereich auch auf den Grünflächen 80 Bäume und über 1000 Sträucher gepflanzt werden.
„Ich denke, dass dieser Verknüpfungspunkt Viele überzeugen wird, auf den ÖPNV umzusteigen“, zeigte sich RSAG-Vorstand Michael Schroeder zuversichtlich. Dazu beitragen sollen auch Verbindungen mit Regionalbuslinien, die die Fahrgäste bequem in benachbarte Orte Rostocks wie Bad Doberan bringen sollen, kündigt RSAG-Vorstand Jochen Bruhn an.
Für das ökologische Verkehrskonzept sei das Nordkreuz ein wesentlicher Schritt nach vorn. „Wir verknüpfen damit die Verbindung zur Fähre Hohe Düne und erschließen die Mittelmole, unser Vorzeigegrundstück“, unterstrich Oberbürgermeister Roland Methling die Bedeutung bei der feierlichen Übergabe.