Sie sind die schnellsten im Wasser: die Flossenschwimmer. Aus eigener Kraft und mit einer Monoflosse ausgestattet können Spitzensportler Geschwindigkeiten über 3 m/s erreichen.
Wie schnell der deutsche Flossenschwimmernachwuchs ist, das ermittelt der Verband Deutscher Sporttaucher an diesem Wochenende bei den 44. Deutschen Jugend- und 35. Juniorenmeisterschaften im Finswimming, so die englische Bezeichnung für diesen Leistungssport.
Den besten winkt die Qualifizierung für die Nationalmannschaft, mit der es dann zur nächsten Europameisterschaft ins polnische Stettin geht. Auch für die Teilnahme an den kommenden World Games gilt es, sich zu empfehlen. 220 Sportler im Alter von zwölf bis 21 Jahren aus 32 Vereinen und zwölf Bundesländern sind dafür in die Rostocker Neptunschwimmhalle gekommen.

Die beiden 13-jährigen Marcel Nebe und Marc Strauch, ebenfalls vom TC fez Berlin, haben hingegen ein klares Ziel: „Bei der Staffel wollen wir natürlich den 1. Platz.“
Drücken wir die Daumen, dass die Besten gewinnen. Noch bis Sonntag werden die Taucher ihre beiden Füße in eine Monoflosse stecken und damit in das 50-Meter-Becken springen. In drei Disziplinen werden sie ihre Kräfte messen. Im Flossenschwimmen (FS), bei dem mit einem Schnorchel an der Wasseroberfläche geschwommen wird, dem Streckentauchen (ST) mit angehaltenem Atem und dem Tauchen mit einem Druckluftgerät (DTG), wobei die Druckluftflasche anders als beim herkömmlichen Tauchen mit ausgestrecktem Arm vor sich hergeschoben wird. Verschiedene Distanzen, Jungen und Mädchen – insgesamt 26 verschiedene Wettkämpfe stehen auf dem Programm.
Fotos von den 44. Deutschen Jugend‐ und 35. Juniorenmeisterschaften im Finswimming:

Startvorbereitung mit Monoflosse 
Start eines Finswimminglaufs 
Finswimming Jugendmeisterschaften 
Finswimming in der Neptunschwimmhalle Rostock 2013 
Siegerehrung