
Die Galerie erscheint von außen klein, erstreckt sich im Inneren allerdings doch weiter als man zunächst glaubt. Im Erdgeschoss ist zeitgenössische Kunst ausgestellt, die obere Etage wird von einer Agentur genutzt, die sich aus Kommunikationsdesignern, Architekten und Künstlern zusammensetzt.
Zur feierlichen Eröffnung wurden Kunstinteressierte wie Kenner herzlich eingeladen. Das Erdgeschoss der Galerie füllte sich schnell und die Gäste wurden höflich mit Saft und Wein versorgt, während in einer entfernten Ecke schon Musiker ihre Instrumente stimmten.
In der Eröffnungsrede erzählt Holger Stark, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Galerie, aus seinem Leben und von der ersten Ausstellung. Dafür haben er und seine Kollegin Anna Pfau sich etwas besonderes einfallen lassen.
„Das ist meins und das ist deins“ lautet der außergewöhnliche Titel dieser ersten Ausstellung. Und der Name ist in der Tat Programm. Sieben Künstler haben dafür jeweils zwei Werke von sich bereitgestellt, von denen nur eins verkäuflich ist. Bei den Arbeiten handelt es sich um Malerei, Grafik und Videoarbeiten in ihren außergewöhnlichsten und auch gewöhnungsbedürftigsten Formen.


„Das ist meins und das ist deins“ ist noch bis zum 30. Januar 2010 geöffnet. Auch wenn man nicht gerade auf der Suche nach etwas für sein eigenes Wohnzimmer ist, kann ich einen Besuch in der „wolkenbank“ nur empfehlen. Ansehen lohnt sich!