Eine Woche nach dem Last-Minute-Remis gegen Energie Cottbus war Hansa Rostock heute beim FSV Frankfurt zu Gast. Im Vergleich zum letzten Heimspiel krempelte Hansa-Trainer Peter Vollmann seine Mannschaft ordentlich um.
Michael Blum ersetzt Sebastian Pelzer auf der Linksverteidigerposition, für Michael Wiemann rückt Pavel Kostal in die Innenverteidigung. Robert Müller, Tobias Jänicke und Tino Perthel ersetzen im Mittelfeld den suspendierten Kevin Pannewitz sowie Tino Semmer und Tom Weilandt. Im Sturm steht Marek Mintal nach seiner langen Verletzung erstmalig wieder in der Startelf.
Nach zehn Minuten haben die Gastgeber die erste Chance der Partie. Ein aus 25 Metern Entfernung direkt ausgeführter Freistoß des Ex-Rostockers Zafer Yelen geht über die Mauer und kann von Hansa-Torhüter Kevin Müller gerade noch mit einer Hand über die Latte gelenkt werden.

Während sich die Frankfurter einige Chancen erarbeiten können, ist von der Rostocker Offensive nichts zu sehen, FSV-Torhüter Patric Klandt hat bislang nichts zu tun. Erst in der 39. Minute zeigen sich die Gäste vor dem gegnerischen Tor. Nach einem Jänicke-Freistoß ist Schlussmann Klandt jedoch vor Mohammed Lartey am Ball und kann mit der Faust klären – ein Hauch von Torgefahr.

Die letzte Chance in der ersten Hälfte gehört dann noch einmal den Rostockern. Pavel Kostal köpft den Ball nach einer Lartey-Ecke jedoch über den Querbalken. Torlos verabschieden sich die Mannschaften in die Halbzeitpause.
In der 60. Minute muss Frankfurts Schlussmann Klandt das erste Mal richtig Einsatz zeigen, um einen von Lartey direkt ausgeführten Freistoß über die Latte zu lenken. Vier Minuten später geht auf der Gegenseite ein Freistoß von Yelen knapp übers Tor der Gäste hinweg.

Nach einer Vorlage von Mintal trifft der für Jänicke eingewechselte Björn Ziegenbein in der Nachspielzeit noch einmal das rechte Außennetz, doch die Bemühungen kommen zu spät.
Nach gut 90 Minuten erlöst der Unparteiische Thomas Metzen mit seinem Schlusspfiff die 5691 Zuschauer dieser insgesamt schwachen Partie. Frankfurt dominierte die ersten 45 Minuten klar, Hansa konnte sich in der zweiten Hälfte deutlich steigern. Im direkten Vergleich der Tabellennachbarn retten beide Mannschaften einen Punkt, verlieren dabei jedoch zwei wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg.

Die nächsten Möglichkeiten für einen Dreier gibt es am 19. und 24. November. Zuerst empfängt Hansa Rostock Absteiger St. Pauli, eine Woche später ist Union Berlin in der DKB-Arena zu Gast.
Tore:
keine
Aufstellung, FC Hansa Rostock:
Kevin Müller (Torwart)
Peter Schyrba, Pavel Kostal, Matthias Holst, Michael Blum
Robert Müller, Dominic Peitz
Tobias Jänicke (Björn Ziegenbein, ab 74. Minute), Mohammed Lartey (Tino Semmer, ab 83. Minute), Timo Perthel (Tom Weilandt, ab 67. Minute)
Marek Mintal
Fotos: Eibner-Pressefoto