
Neben den erlernten Kompetenzen, wie zum Beispiel der Teamfähigkeit, sind natürlich auch Kontakte wichtig. Um dem Projekt ein wenig mehr Öffentlichkeit zu geben, wurde nach fünf Jahren des Kochens ein Pate gesucht.

Neben den Kontakten für den späteren Werdegang will Karin Jens aber auch etwas zum aktuellen Geschehen in der Schülerfirma beitragen. So will sie zusätzlich dafür sorgen, dass die Schule mit benötigten Utensilien, wie zum Beispiel Gartenwerkzeug, ausgestattet wird. Die Schule hat nämlich auch noch ein Projekt mit dem Namen „Holz und Garten“ angeschoben, bei dem sich Schüler um das Anlegen eines Gartens kümmern. Aus diesem soll dann unter anderem das Gemüse für die Küche der „Breakfast S-GmbH“ kommen. Schließlich haben die Schüler sich gesunde Ernährung auf die Fahnen geschrieben.
Neben der gesunden Ernährung hat die Schülerfirma aber auch noch andere positive Effekte für die Schüler.
Josepha Zahn und Huong Lai vu Quin sind im momentanen Team am längsten mit dabei. Seit drei Jahren schnippeln und kochen sie in der schuleigenen Küche und haben so ihren Traumberuf gefunden.
„Ich möchte später gerne in den Hauswirtschaftsbereich gehen“, erzählt Josepha Zahn. „Das war mir vorher gar nicht bewusst, aber im Laufe der Zeit habe ich mitbekommen, dass mir das eigentlich Spaß macht.“ Auch Huong Lai vu Quin kann das nur bestätigen: „Es macht auf jeden Fall Spaß.“
„Ich finde es schön, dass die Kinder zum Kochen angeleitet werden und in Gruppen arbeiten“, erzählte Giesela Krüger, die zusammen mit ihrer Kollegin Berit Kunz die Schüler begleitet und bei Fragen zur Seite steht. „Sie lernen auch, dass es wichtig ist, ehrlich zueinander zu sein und Verständnis zu haben.“ Es scheint also so, als wäre die Schülerfirma ein voller Erfolg. Kann man den Kindern nur wünschen, dass durch die neue Patenschaft alles noch besser läuft.