Von der Kunsthalle Rostock kam ich nach kurzer Fahrt in der Langen Straße an. Die Überlegung, sich bei einem heißen Tee und einem Imbiss zu stärken, wich sehr schnell beim Blick auf die Uhr.
Also rasch Richtung Kloster, um dem Kempowski Archiv einen Besuch abzustatten. Kaum das Haus betreten, wurde man schon mit Informationen für die nächsten Minuten „bombardiert“. Ich wollte mich eigentlich erstmal umsehen. Nun gut, sah ich mich halt um und hörte mir dabei etwas an.

Er begann einen Neuanfang mit regelmäßigen Tagebucheinträgen, legte sein Abitur ab und fing an Pädagogik zu studieren. Sein „Lebenswerk“ Echolot verfasste er aus verschiedenen Tagebüchern, Briefwechseln und Fotografien, die ihm zugesandt wurden.

Etwas nachdenklich aufgrund der fühlbaren „Größe“ des Menschen Kempowski ging die Tour der Langen Nacht der Museen weiter. Nächster Halt: Kulturhistorisches Museum Rostock und Zoologische Sammlung der Universität Rostock.
- Fortsetzung folgt -