
Beheimatet ist das Museum in den Gebäuden des historischen Klosters zum Heiligen Kreuz. In den Räumen des in Mecklenburg-Vorpommern mit am besten erhaltenen Klosters besitzen die ständigen und wechselnden Ausstellungen eine besondere Ausstrahlung.
Schon 1859 gegründet, ist es eines der ältesten Museen in Norddeutschland und beherbergt mit kunstgeschichtlichen „Stücken“ von Malerei, Grafik, Kunsthandwerk, Münzen, usw. eine der bedeutendsten Sammlungen des Bundeslandes. Aktuell war die Austellung „Harmonia mundi“ zu bewundern. Rund um Kopernikus, Brahe und Kepler wurden viele einzigartige Stücke aus der astronomischen Forschung des 16. und 17. Jahrhunderts gezeigt. Nicht nur die altertümlichen, immens langen Fernrohre wussten zu beeindrucken.

Eine Besonderheit ist der bekannte Rostocker Pfeilstorch von 1822, welcher der älteste Nachweis für den Fernzug von Vögeln ist. Aber mir persönlich sagen die kuscheligen Ausstellungsexponate mit Fell am meisten zu, so wie der süße Koalabär. Zwar wären sie mir lebendig lieber, aber immer noch besser als die glitschigen Bandwürmer im Glas.
Jetzt knurrt mein Magen trotz des Anblicks einiger „ekliger“ Gefäße. Wär ich ein Raubtier, würde ich mir etwas leckeres Saftiges reißen. Der angebotene Streuselkuchen mit Pflaumen ist kein wirklicher Ersatz für ein Steak. Der Magen ist jedoch erstmal beruhigt und lässt mich weiter arbeiten.
Gestärkt peile ich meine letzte Station der mittlerweile sehr langen Nacht der Museen in Rostock & Warnemünde an: die Marienkirche Rostock.
- Fortsetzung folgt -