Den Wert durch Verknappung erhöhen. Dieses ökonomische Prinzip will nun auch die Kunstschule Rostock im Rahmen ihrer Ausstellungsreihe GALERIE anwenden. Ob die darin gezeigten Exponate die künstliche Wertsteigerung überhaupt nötig haben, könnt ihr selbst vom 27. Mai ab 19 Uhr bis sieben Uhr abends des darauffolgenden Tages beurteilen.
Nach „Still“ und „Jazz“ – den beiden thematischen Ausstellungen der Kunstschule in den letzen beiden Jahren - wurde das Konzept noch einmal komplett umgekrempelt, erklärt Geschäftsführerin Simone Briese. Nur 24 Stunden ist die Ausstellung in der Frieda 23 geöffnet.

An der Schlaf- und der Frühstücksperformance am Samstagmorgen zwischen drei und zehn Uhr werden gleich mehrere Künstler beteiligt sein. Ob hier aus menschlichen Grundbedürfnissen ein Kunstwerk entsteht oder es sich um eine simple Ruhepause handelt? Die Besucher, denen das Haus die ganze Nacht offen steht, dürfen gespannt sein.

„Wechsel“ lautet passenderweise der Titel der diesjährigen Kunstaktion. Es gehe um das Temporäre, das in der bildenden Kunst grundsätzlich ein Thema sei, begründet Simone Briese den thematischen Schwerpunkt. Nicht nur im Kommen und Gehen der Präsentationen, auch innerhalb ihrer einzelnen Ausstellungen werden sich die Künstler mit dem „Wechsel“ auseinandersetzen.
Aber seht und hört selbst, was sie aus diesem Thema gemacht haben. Ihr habt nur eine Nacht. Dann ist es weg.