
Die 1998 erstellte Bronzereliefkugel „Das nördliche Firmament“ von Inge Jastram (Frau des bekannten Bildhauers Jo Jastram) am Zugang zur Westmole zeigt ihre Interpretation des nördlichen Sternenhimmels. Die Plastik ist das Pendant zum „Südlichen Firmament“ von Helmtrud Nyström am Alten Zollhaus.

Ein wenig versteckter in der Alexandrinenstraße ist die detailgetreue Bronzeplastik „Warnminner Ümgang“ von Wolfgang Friedrich (2004) zu erblicken. Diese stellt den jährlichen historischen Umzug in Warnemünde nach.
Erwähnenswert sind noch die Bronzeskulpturen „Pony“ und „Hochlandstier“, die 1938 entstanden sind, jedoch erst 1961 hinter dem Hotel Neptun aufgestellt wurden. Das Wappen an der Warnemünder Vogtei stammt gar aus dem Jahr 1605. Höchst bemerkenswert und passend für ein Seebad finde ich die „Große Stehende“ aus bulgarischem Sandanski-Marmor an der Mole. „Sie“ symbolisiert abstrakt eine trauernde Seemannsfrau und wurde von Werner Stötzer (1998) gefertigt.

Selbstverständlich ist dies nur ein Auszug der vorhandenen Kunstwerke in Warnemünde und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Etwas neuer bzw. moderner wirkend ist unter anderem die Metallskulptur „Fünf Kontinente“ (1994), die 2006 saniert und am Passagierkai platziert wurde.
Ebenso gehören die Metallskulptur „Felix“ am südlichen Alten Strom oder das Metall-Mobile „Windspiel“ aus Edelstahl vor dem Hotel Hübner in diese Kategorie.