
Die Idee einer Kunstsammlung kam in den 60er Jahren auf. Es befanden sich bereits Bilder in den Büros und Funkhäusern und man beschloss, diese in eine gemeinsame Sammlung zusammenzuführen. Über die Zeit sind so mehr als 150 Bilder gesammelt und angekauft worden, die regelmäßig im Sendegebiet gezeigt werden.
Aber, wie kann, in Zeiten von Rundfunkgebührenerhöhung und knapper Kassen, überhaupt Kunst gekauft werden? „Heute ist das nicht mehr möglich, die Sammlung in dieser Form besteht seit mehreren Jahren und wurde zuletzt nur durch Dauerleihgaben erweitert“, erzählt Elke Haferburg, die Direktorin des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern, gestern bei der Eröffnung. Trotzdem sei es wichtig, die Bilder zu zeigen und so auch als Förderer der Kultur präsent zu sein.
„Es ist uns nicht möglich, Einrichtungen finanziell zu unterstützen. Wir sehen unsere Hauptaufgabe eher darin, über kulturelles Leben in verschiedenen Facetten zu berichten“, erklärt Elke Haferburg. Zwar seien durch den Ankauf der Bilder früher Künstler und Einrichtungen gefördert worden, doch heute beschränkt sich die Kulturförderung nur noch auf Berichterstattung und Medienpartnerschaften. „Wir sind Medienpartner der Kunsthalle und hoffen durch die aktuelle Ausstellung viele Gäste in das Haus zu locken.“


Wer jetzt Lust hat, die vielfältigen norddeutschen Landschaften zu erkunden, hat bis zum 15. Juli in der Kunsthalle die Möglichkeit dazu. Der Eintritt ist frei, auch für Besucher, die keine Rundfunkgebühren zahlen. Man kann aber natürlich auch weiterhin die reichhaltige Natur selbst erforschen.