

Für mich war es gleich in zweifacher Hinsicht eine Premiere, da ich nicht nur das Stück zum ersten Mal sah, sondern auch nie zuvor im Ateliertheater des Volkstheaters war. Viel Zeit zum Genießen der Räumlichkeiten blieb allerdings nicht, da ich mich (Schneechaos sei Dank) ziemlich verspätet hatte. Die wenigen Reihen des Ateliertheaters waren voll besetzt und die meisten Gäste schienen Kinder zu sein.

Hauptfigur des Stückes ist der Käfer Muldoon, genannt „die Wanze“. Als im Garten rätselhafte Dinge passieren, die bedrohliche Spinne neuerdings immer auf der Terrasse auftaucht und Ameisen spurlos verschwinden, wird dem Ameisenvolk Angst und Bange. Muldoon wird von der Ameisenkönigin höchst persönlich als Privatdetektiv beauftragt, um dem Problem auf den Grund zu gehen.
Wie man es von einem richtigen Krimi erwartet, stößt Muldoon dabei auf jede Menge Widerstand, gerät in tödliche Gefahr, wird erbarmungslos verfolgt und entdeckt schließlich, dass alles noch ein wenig komplizierter und verstrickter ist, als er anfangs gedacht hatte.
Obwohl für die Proben der „Wanze“ nur 3 Wochen Zeit blieben, spielt Dirk Donat jede seiner Rollen fantastisch und sehr überzeugend. Das Stück wird ab 9 Jahren empfohlen und ist für Kinder wie auch Erwachsene sehenswert. Die nächsten Gelegenheiten bieten sich dazu am 07.03. und 14.03. um 18:00 Uhr sowie am 16. März um 10:00 Uhr im Ateliertheater.
Da bei der Premiere leider keine Fotos gemacht werden durften, bedanken wir uns recht herzlich beim Volkstheater Rostock, dass sie uns ihre Fotos von Dorit Gätjen für den Artikel zur Verfügung gestellt haben.