

Wie schon zu erwarten gewesen war, hatte es während der Arbeiten am historischen Gebäude das eine oder andere Problem gegeben. Der harte Winter und das Umsiedeln von Fledermäusen waren da nur zwei Dinge, die den Zeitplan in Gefahr brachten. Noch dazu kamen die archäologischen Grabungen, die in der Zwischenzeit ebenfalls stattgefunden hatten.

Trotz all dieser Verzögerungen sei der Bau aber schon relativ weit fortgeschritten, versicherte Reinhard Wolfgramm, Leiter der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RSG). Die RSG leitet und koordiniert den ganzen Bau. „Wir versuchen die Termine zu halten“, versprach er. Ein weiterer positiver Vermerk war, dass sie mit den Kosten bisher auch im Rahmen von 6,8 Millionen Euro geblieben seien.
Wer künftig in welche Räumlichkeiten Einzug halten wird, ist wieder unklar. Während der Bauarbeiten seien noch ein paar Planänderungen aufgetreten. Diese würden in den nächsten ein bis zwei Wochen abgestimmt, erklärte Gerd Stolle, der bei der RGS für das Stadtzentrum Rostock zuständig ist. Dass das Ortsamt Mitte die unteren Räumlichkeiten des Anbaus bezieht, ist jedoch schon klar.
Wenn alles nach Plan verläuft, wird im Herbst voraussichtlich das Richtfest für den Neubau stattfinden. Bis dahin haben die Bauleute, die zum größten Teil alle aus dem Land kommen, noch alle Hände voll zu tun. Denn bisher existiert lediglich das Fundament.