Die Rostocker Kunsthalle – heiliger Hort zeitgenössischer Kunst. Künstler von deutschlandweitem und sogar internationalem Ruf präsentieren hier ihre Werke. Ab gestern werden nun auch wieder Arbeiten von Schülern aus Rostock und den Landkreisen Bad Doberan und Güstrow ausgestellt und das bereits zum 18. Mal.

Tiere, Landschaften und fantasievolle Gebäude gehören zu den beliebtesten Motiven bei den jungen Künstlern. Und natürlich Menschen – ein Klassiker in der bildenden Kunst. So wurde eine ganze, lange weiße Wand nur mit Porträts verschiedenster Stilrichtungen geschmückt.

„Von unserer Lehrerin haben wir zwei Aufgaben bekommen. Wir sollen über die Eröffnung berichten und unsere Eindrücke zu einem interessanten Bild schildern,“ erklären die Zwölfjährigen ihre Motivation. Besonders interessant fanden sie zwei Bilder von Eric Höft, ebenfalls vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Der Zwölftklässler hatte einen Mops und eine Landschaft aus vielen kleinen Einzelbildern geschaffen. Von der Technik waren Katja und Natalie so fasziniert, dass die beiden Fotoarbeiten zu ihren Lieblingsbildern avancierten.


Dieser hatte übrigens erst letzte Woche vor der Eröffnung seiner Schau „Unruhe“ hier erzählt, dass er schon immer gut malen konnte. Als Kind habe er seine Lehrer im Kunstunterricht besonders mit Tulpen beeindruckt. Allerdings wischte er lieber mit dem Tuschwasser herum. „Doch keiner mochte das“, erinnerte er sich an seine Schulzeit. Heute werden seine Bilder in vielen bedeutenden Museen ausgestellt.
Und wie sieht es mit dem Urteil heutiger Kunstlehrer aus? Ob euch die vom Lehrer-Team ausgewählten Schülerarbeiten gefallen, könnt ihr bis zum 26.April in der Kunsthalle feststellen. Der Eintritt zu „Schüler stellen aus“ ist frei.