

Auch wenn der Wettbewerbsname etwas anderes vermuten lässt, dürfen natürlich nicht nur naturwissenschaftliche Themen eingebracht werden. Es ist sogar ausdrücklich erwünscht, dass auch gesellschaftliche, weltliche und kulturelle Probleme behandelt werden. Besonders begrüßt wird hier, wie auch in der Universität, Interdisziplinarität. Schulen sollen mit den Hochschulen, privaten Unternehmen und auch mit den großen Forschungsinstituten der Stadt zusammenarbeiten. Dabei hilft das Projektteam vom Verein „Rostock denkt 365° e. V.“ gerne mit.
Es ist keine Voraussetzung, dass die Idee brandneu und das Projekt einmalig für den Wettbewerb angemeldet wurde. Bei den Projekten von Paul Pranskat, Fabian Wilken, Daniel Meiburg und Fabian Peter vom Gymnasium Reutershagen handelt es sich zum Beispiel um Themen, die schon beim Wettbewerb „Jugend forscht“ eingereicht und ausgezeichnet wurden. Daniel und Fabian erforschen gemeinsam die Auswirkung von Sonnenstürmen, während Fabian und Paul untersuchen, wie Gammastrahlung auf menschliches Gewebe wirkt.
Alle vier sind hoch motiviert und hoffen, dass ihre Projekte auch für den Wettbewerb „Wir machen Wind“ ausgewählt werden. „Ich glaube, bei uns allen war schon ein gewisses Grundinteresse an Wissenschaft von Haus aus da“, erzählt Fabian. Dies habe sich durch die Schule und vor allem durch die große Unterstützung der Lehrerin noch weiter ausgebaut, sodass sie auch den Mut hatten, selbst aktiv tätig zu werden.
Neben dem Wettbewerb sind im kommenden Jahr auch noch weitere Aktionen geplant. So soll es im Februar einen Schüler-Science-Slam und im Juni eine Windbörse geben, auf der die Projekte und ihre Tätigkeit bis dahin vorgestellt werden sollen. Zum Abschluss des Forscherjahres wird es im September die „Gedankenstürme“ geben, eine Veranstaltung, auf der es eine erneute Präsentation und Auszeichnung der Teilnehmer gibt.