
Zunächst sprach der Leiter des StAUN, Hans-Joachim Meier, ein paar einführende Worte. Anschließend stellte Gunnar Kracke vom Kulturverein Stäbelow e.V. kurz die Vereinsarbeit und deren Angebote vor. Der Verein existiert seit 1999 und bietet Einwohnern der Gemeinde vielfältige Kultur- und Freizeitangebote. Die Möglichkeiten reichen dabei von Computer- und Sprachkursen über Mal- und Tanzgruppen bis hin zu Kabarettabenden und gemeinsamen Ausflügen.

Die „Stäbelower Montagsmaler“ sind zehn Damen im Alter zwischen 57 und 81 Jahren, die sich immer montags zum gemeinsamen Malen und Erlernen neuer Techniken treffen. Dabei werden sie auch regelmäßig von einer Rostocker Künstlerin professionell angeleitet. Die Montagsmaler gibt es seit 1996. Hervorgegangen sind sie zunächst aus verschiedenen anderen Hobbygruppen - heute gelten sie als fester Bestandteil des Kulturvereins der Gemeinde Stäbelow. Frau Sieck bedauerte, dass man Annemarie Bull, welche sozusagen die Geburtshelferin des Malzirkels war, aufgrund einer Krankheit nicht in der Runde begrüßen konnte. Sie wurde jedoch von allen herzlich gegrüßt.
Weiterhin erklärte Helga Sieck, dass die Montagsmaler mit ihren gemalten und gezeichneten Landschaften, Blumen- und Tiermotiven natürlich auch darauf aufmerksam machen wollen, wie wichtig Respekt vor der Natur sei.
Die Bilder der Stäbelower Frauen lassen auf jeden Fall Rückschlüsse auf die Natur als scheinbar unerschöpfliche Quelle der Inspiration zu, sollen aber auch zeigen, dass unsere Natur und Umwelt schützenswert ist. Welcher Ort ist für die Ausstellung also geeigneter als das StAUN Rostock?

Wer das ganz in Ruhe nachholen oder vielleicht sogar wiederholen möchte, hat bis zum 25. Mai dazu Gelegenheit: Die Ausstellung im Flur der elften Etage des Landesbehördenzentrums Rostock-Südstadt ist montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr, und freitags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr kostenfrei zu besichtigen.