Markantes Wetter hatten die Meteorologen für Ostermontag angekündigt. Konkret hieß das Sonne, Sturmböen, Temperaturen um den Gefrierpunkt und sogar ein paar Schneeschauer. Nach warmen Frühlingstagen in der vergangenen Woche brachte uns einströmende Polarluft heute tatsächlich ein wenig vom Winter zurück.
Decke über den Kopf ziehen oder doch noch einmal Mütze, Schal und Handschuhe aus dem Schrank holen? Keine Frage: Schlechtes Wetter gibt es bekanntlich nicht, nur unpassende Kleidung. Und bei Sturm ist es an der Ostsee doch irgendwie am schönsten.
Das hatten sich wohl einige Spaziergänger gedacht, die ihren Osterausflug ins Seebad Warnemünde unternahmen. Obwohl touristische Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht erlaubt sind, waren Alter Strom, Promenade und Westmole gut besucht.

Um noch einmal auf die passende Kleidung zurückzukommen, der Neoprenanzug wäre heute auch außerhalb des kühlen – oder mit sechs Grad Celsius im Vergleich zur Lufttemperatur fast schon warmen – Ostseewassers eine gute Wahl gewesen.
Wer auf wärmere Zeiten hofft, muss sich noch etwas gedulden. Zumindest bis zum Wochenende sollen die Temperaturen im einstelligen Bereich verharren. Auch die Sonne lässt sich in den nächsten Tagen eher selten blicken.