Kaum scheint die Sonne, erwacht das beschauliche Ostseebad Warnemünde aus seinem Winterschlaf. Nach den grauen und verregneten Tagen sehnten sich wohl viele Besucher nach wärmenden Sonnenstrahlen und frischer Meeresluft.
Sturmtief Elfriede hatte heute beides im Gepäck und so wurde es eng am Warnemünder Strand. Nicht nur, weil sich hier viele Spaziergänger die steife Brise um die Nase wehen ließen – auch eine leichte Sturmflut trieb das Meer heute über die gewohnten Ufer.
Hoch spritzte die Gischt an der Westmole – trotz Sonnenschein wären Gummistiefel angebracht gewesen, doch die Kleinen hatten auch so ihren Spaß. Und auch der Strand musste Land einbüßen. Wo im Sommer die Sonnenbader auf ihren bunten Handtüchern liegen, rollten heute schäumende Wellen. Ideale Bedingungen für wagemutige Kitesurfer, die sich diese Chance nicht entgehen ließen.
Aber nicht nur auf dem Wasser nutzten die Sportler die Kraft des Windes. Von ihren Lenkdrachen gezogen sausten gleich mehrere Kitebuggys zwischen Schneezäunen, Zwei- und Vierbeinern entlang – ein fast normaler Wintertag am Strand von Warnemünde.

Kitebuggys am Strand von Warnemünde 
Unter der Bahnhofsbrücke von Warnemünde haben bei Hochwasser nur noch Papierboote Platz 
Kitesurfer am Strand von Warnemünde 
Sturm, Sonne, aber kein Schnee in Warnemünde - Januar 2012 
Sturmflut an der Warnemünder Westmole