„Rostock wächst weiter“ berichtete Bauamtsleiterin Ines Gründel gestern. Nicht nur die Einwohnerzahl steigt stetig an, mit der Erschließung des Petriviertels breitet sich die Hansestadt auch flächenmäßig aus. Zwischen Petri- und Nikolaikirche, direkt am Ufer der Warnow, sollen in den kommenden Jahren viele neue Wohnungen entstehen. Den Anfang dafür machte gestern die Wohnungsgenossenschaft Warnow, die feierlich den symbolischen ersten Spatenstich für den „Wohnpark Petrihof“ vollzog.
Auch wenn bis jetzt nur viel Erde und ein großes Schild zu sehen sind, soll die Anlage in zwei Jahren 118 Ein- bis Vierraumwohnungen mit einer Grundfläche zwischen 38 und 99 Quadratmeter bieten. Zukünftige Mieter dürfen sich nicht nur über eine schöne Lage und viele Grünflächen, sondern auch über eine luxuriöse Einrichtung freuen. So sollen die Räume zum Beispiel über Fußbodenheizungen und Echtholz-Parkett verfügen. Die meisten Unterkünfte werden auch barrierefrei sein und über eine Tiefgarage und einen Fahrstuhl verfügen.


Viele der bisherigen Zusagen für den „Wohnpark Petrihof“ kommen von Bestandskunden der Wohnungsgenossenschaft. „Oft sind es ältere Menschen, die eine letzte schöne Wohnung beziehen wollen“, erzählt Hartmut Kressin aus dem Vorstand der WG Warnow. Daneben seien es vor allem Paare, in denen beide Partner erwerbstätig sind, die von dem neugeschaffenen Wohnraum profitieren dürften.
In etwa einem Monat sollen die Bauarbeiten beginnen. Neben den Wohnungen entsteht im Petriviertel auch eine komplette Versorgungsinfrastruktur. So ist ein Kindergarten bereits vor einem Monat fertiggestellt worden. Eine Turnhalle und Sportflächen befinden sich ebenfalls im Bau. Im Mai 2014 sollen die ersten Mieter den „Wohnpark Petrihof“ beziehen können. Ende 2014 soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein.
Abbildung 2: WG Warnow