
Unter ihnen wird dann auch Dr. Felix Padel sein. Der 56-jährige Brite ist nicht nur ein renommierter Anthropologe der Universität Oxford, sondern auch ein direkter Nachfahre von Charles Darwin, dem Namensgeber der neuen Zooattraktion. Denn die Theorie des Ururgroßvaters von der Entwicklung der Lebensformen auf unserer Erde bildet die Grundlage für das Ausstellungskonzept und soll durch Assumbo, Gorgo, Bebe und den anderen Bewohnern der 20.000 qm großen Anlage veranschaulicht werden.
Es sei eine einzigartige Ausstellung, die er so noch nicht gesehen habe, sagte er, nachdem er heute schon einen Blick in das Darwineum werfen konnte. Besonders ansprechend sei die Kombination aus der einfachen Vermittlung eines sehr komplexen Themas wie die Vielfalt der Lebensformen und den lebenden Tieren, Fischen und Quallen. „Wenn man nur Wörter liest oder Diagramme betrachtet, versteht man nur bis zu einem bestimmten Grad. Aber wenn man die lebenden Kreaturen sieht, öffnet sich der Verstand und das Herz viel besser“, zeigte sich der Wissenschaftler, der seit mehr als drei Jahrzehnten in Indien lebt und forscht, beeindruckt.

Seinem Ururgroßvater hätte das Rostocker Darwineum gefallen. „Er schätzte die kleinen Dinge im Leben, aber auch, wenn Menschen seine Arbeit ehrten“, hat ihm seine Großmutter über seinen berühmten Vorfahren erzählt.