„Ich freue mich auf das Spiel, ich habe vor dem Spiel keine Angst, es wird Zeit, dass es losgeht.“ Hansa-Trainer Wolfgang Wolf gibt sich vor der Partie gegen den VfL Bochum optimistisch.
Kompakt stehen, die Räume eng machen und aus einer sicheren Defensive nach vorne spielen – so möchte Wolf den Bochumern am Sonntag das Leben schwer machen. „Ab jetzt gilt es wirklich als Mannschaft aufzutreten und in jedem Spiel zu punkten“, stellt der Hansa-Coach klar. Mutig nach vorn zu spielen, lautet die Devise, selbst wenn das mit Fehlern behaftet ist. „Das ist mir egal.“
„Das wird ein ganz schwerer Weg“, stimmt Wolf seine Mannschaft auf die verbleibenden 15 Begegnungen im Kampf gegen den Abstieg ein. „Wir werden hier noch Nackenschläge hinnehmen müssen.“ Dass die mannschaftliche Geschlossenheit für ihn oberste Priorität hat, daran lässt er keinen Zweifel. „Ich dulde keine Ausreißer. Wer hier nicht mitschwimmt, beleidigt ist oder eine Gangart hinlegt im Training, die mir nicht gefällt, den sortiere ich aus.“


Obwohl hinter dem Einsatz von Kevin Pannewitz (Schultereckgelenksprellung) noch ein kleines Fragezeichen steht, könnte der vor drei Monaten suspendierte Mittelfeldspieler morgen gegen Bochum sein Comeback feiern.
Anpfiff im rewirpowerSTADION ist am Sonntag um 13:30 Uhr. Etwa 1.700 mitgereiste Hansa-Anhänger werden ihren Verein beim ersten Punktspiel des Jahres unterstützen.