Und weiter geht die Dokumentation der langen Museumsnacht. Nachdem die Highlights Leuchtturm und 5D-Kino schon hinter mir lagen, ging es zum Heimatmuseum in die Alexandrinenstraße.
Unscheinbar in die Häuserzeilen des Ostseebades Warnemünde eingegliedert, lohnt sich ein genauerer Blick hinter die Kulissen. Bereits vor 90 Jahren wurde dieses Museum für den Erhalt von Tradition und Überlieferung vom damaligen Verein gegründet. Seit 1933 ist das „schnucklige“ Museum in Besitz der Stadt Rostock.

Da aufgrund von Kapazitätsgründen nicht immer alle Exponate gezeigt werden können, finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Historische prächtige Uhren, alte Öfen oder auch „Die Küche“ beeindruckten mit gemütlichem Charme. So kann man sich einen hervorragenden Überblick über das damalige Leben verschaffen. Und umso mehr schätzt man dann seine Heizung mit Fernwärme, das Telefon oder die heiße Dusche am Morgen.

Doch ich hielt mich erst einmal zurück mit den alkoholischen Getränken, denn der Abend war ja noch lang. Das kräftige Glühweinaroma war so schon eine Herausforderung. Guter Dinge verließ ich dieses „Fest“ und machte mich auf zur nächsten Station, dem Edvard Munch Haus in Warnemünde.
- Fortsetzung folgt -