

Wem das zu anstrengend ist bei 30° C im Schatten, der kann natürlich auch seine Füße im heißen Sand verbrennen und sie dann möglichst schnell im Meer wieder abkühlen. Menschen jeden Alters haben ihre wahre Freude daran. Und danach kann man dem Molli-Museum einen Besuch abstatten und sich ein Stück Mecklenburger Geschichte zu Gemüte führen. 
Außerdem gibt es in Kühlungsborn einige wirklich schnuckelige Villen. Manche von ihnen stehen schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts und nehmen auch seitdem jedes Jahr wieder Horden von Gästen auf. Man kann hier aber auch wirklich gut Urlaub machen. Alles ist sauber, überschaubar, kinderfreundlich, eben sehr auf Touristen eingestellt.
In der DDR war Kühlungsborn übrigens komplett verstaatlicht, nur ausgewählte Bürger durften hier Urlaub machen. Wegen der einheitlichen Urlaubszeiten war es hier jeden Sommer unglaublich voll. Okay, ich war nun auch nicht gerade allein auf weiter Flur. Aber immerhin konnte ich noch einen Platz in 
Danach tigere ich zufrieden und in angemessenem Strandpromenadenpromenieren-Rentner-Tempo zum Yachthafen. Selbst mich als Landratte kann der Anblick der still auf dem Wasser liegenden Boote ein wenig melancholisch stimmen, denkt nur – das Rauschen der See, Wind pfeift um die Nase, die Wellenkronen schäumen so vor sich hin, die Würggeräusche seekranker Mitreisender… ach, Matrose müsste man sein. Oder reich.
Derart inspiriert begebe ich mich in Richtung Seebrücke: vom Ostseebad Kühlungsborn kann man nämlich mit dem Schiff nach Warnemünde fahren. Aber alles ganz gemütlich in diesem Ort des totalen Urlaubs.