

Dr. Ricarda Börner, Mitarbeiterin der Abteilung „Wasser und Boden“, fasste die aktuelle Arbeit und deren Ergebnisse im Bereich der Gewässerkunde zusammen. Dieses Jahr gäbe es einige Probleme mit Sauerstoffmangel in kleineren Gewässern, die durch Eis und Schnee verursacht wurden. Sinkende Grundwasserstände auf Grund des Klimawandels würden voraussichtlich jedoch eine Besserung und Erneuerung durch die langsame Schneeschmelze erfahren.
Der Amtsleiter wies auch darauf hin, dass es in letzter Zeit viele besorgte Anfragen von Bürgern gegeben hätte, die sich wegen der einsetzenden Schneeschmelze Gedanken über Stand und Qualität des Wassers und Grundwassers gemacht haben. Frau Dr. Börner konnte zusammenfassend allerdings beruhigen: Trotz Schneeschmelze gibt es aktuell zum Wasserhaushalt bezüglich Qualität und Güte nichts Besonderes zu berichten.
Im zweiten Punkt der Konferenz wurde auf den aktuell laufenden Schülerprojekt-Wettbewerb des StAUN hingewiesen. Dieser wird nur alle zwei Jahre ausgeschrieben und endet diesmal am 31. März 2010. Erste Einreichungen kamen aus Bützow, weiterhin wird am 18. März eine weitere Projektarbeit an der Satower „Grundschule am See“ übergeben. Noch sind es gute vier Wochen bis zum Einsendeschluss und Schüler aller Schularten und Klassenstufen aus Rostock sowie den Kreisen Bad Doberan und Güstrow können ihre Arbeiten ohne vorherige Anmeldung einreichen.
Die Themen reichen dabei vom Küsten- und Klimaschutz über biologische Lebensräume in unserer Region bis hin zu Abfallnutzung und regenerativen Energien. Die Preisträger des Wettbewerbes werden am 26. Mai 2010 in Rostock von Mecklenburg Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus geehrt und die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Das Ende der Pressekonferenz markierte die Vorstellung der Stäbelower Montagsmaler. Diese präsentieren vom 26. Februar bis zum 25. Mai ihre Bilder im Rahmen der Ausstellung „Faszination Natur“. Eine echte Auszeichnung, denn die Räumlichkeiten des StAUN sind bei Künstlern und Hobbykünstlern als Ausstellungsmöglichkeit so beliebt, dass diese bereits bis 2013 ausgebucht sind.