
Bis zum 19. Februar hält der Zoologische Garten Rostock an jedem Sonntag ein besonderes Highlight bereit. „Zooerlebnis im Winterwald“ heißt diese Aktion, die am zweiten Weihnachtstag beginnt.
Ab 15 Uhr gewähren die Tierpfleger den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Das Aquarium, das Elefanten-Haus, das Vogel-Reptilien-Haus, die Anlagen der Großkatzen, Kamele, Huftiere, Seebären - immer steht ein anderes Tierrevier im Mittelpunkt dieser nicht alltäglichen Besichtigungsmöglichkeit.
Ob es am 19. Februar die Chance gibt, hinter die Kulissen der Bärenburg zu blicken, ist hingegen noch ungewiss. Gibt es vielleicht dann schon einen kleinen Eisbären auf der Anlage? „Der Eisbärendame geht es gut, aber Nachwuchs haben wir noch nicht“, informiert Zoodirektor Udo Nagel und gibt sich noch abwartend: „Bis jetzt wäre die Chance groß gewesen, je später es wird, desto kleiner werden die Chancen. Meistens hat Vienna vorher geworfen. Bis Mitte Januar wollen wir sie in der Wochenstube lassen.“
Ob mit oder ohne Baby-Eisbär, Langeweile sollte an den Wintersonntagen im Zoo jedenfalls nicht aufkommen. Schon ab 14 Uhr können im Bastelstübchen auf der Terrasse der Elefantenlodge Kerzen gezogen, Seife hergestellt oder Vogelfutter-Glöckchen gegossen werden. In der Abenddämmerung um 17 Uhr klingt das Zooerlebnis im Winterwald mit einer romantischen Fackelwanderung schließlich aus.
Der Rostocker Zoo ist im Winter täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Am Wochenende ist neben dem Eingang am Barnstorfer-Ring auch die Kasse an der Trotzenburg geöffnet.