
Weil das tropische Wetter jedoch nicht ganzjährig so beständig ist, wie in Afrika oder Südostasien, soll für die Rostocker Menschenaffen auf 5.000 Quadratmetern eine Tropenhalle gebaut werden. Sie ist Kernstück des Darwineums, das den Besuchern die Evolutionsgeschichte nach Charles Darwin näher bringen will. Mit den Außengehegen wird die Anlage insgesamt eine Fläche von 20.000 Quadratmeter einnehmen.


Heute wurde der erste Spatenstich gefeiert, noch bevor tatsächlich der warme Regen auf die Baustelle niederprasselte. Zu diesem Anlass überreichte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel den Fördermittelbescheid an Zoodirektor Udo Nagel. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Roland Methling und Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens griffen sie anschließend zum Spaten, um den Bau symbolisch zu beginnen.
Zahlreiche Gäste wohnten dem feierlichen Akt bei. So waren Rostocks Senatoren, die Fraktionsvorsitzenden der Rostocker Bürgerschaft, Amtsleiter, Vertreter der Baufirmen, Sponsoren und Presse anwesend. Auch Professor Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Uni Rostock, war gekommen. Begleitet die hiesige Universität als ein wissenschaftlicher Partner das Darwineum auch inhaltlich.
Ein weiteres Markenzeichen in der Wissenschaftslandschaft Rostocks soll das Darwineum werden, so Oberbürgermeister Roland Methling. Und „eine hochkarätige Attraktion in der Hansestadt, die schon bald eine überregionale Anziehungskraft entfalten wird“, zeigte sich das Stadtoberhaupt überzeugt.

Auch der Zoodirektor richtete sich in seiner Ansprache an die Demonstranten und betonte die Bedeutung des Bauvorhabens für die Menschenaffen, die Mitarbeiter und die Besucher des Rostocker Zoos. „Pünktlich im nächsten Jahr im August wollen wir das Darwineum eröffnen“, so Udo Nagel.

Foto 6: Joachim Kloock